Der 1. April in der Kölner Geschichte

1. April 1003

Erzbischof Heribert von Köln gründet die Abtei Deutz.

1. April 1583

Der Kölner Erzbischof Gebhard Truchsess von Waldburg-Trauchburg wird nach seiner Heirat mit der evangelischen Gräfin Agnes von Mansfeld von Papst Gregor XIII. exkommuniziert. Die Heirat ist der Auslöser für den Truchsessischen Krieg.

1. April 1774

Johann Wilhelm Schmitz wird in Köln geboren. Als Benediktiner Stephanus gehört er zur letzten Mönchsgeneration der Abtei Deutz, bis die Säkularisation das Kloster auflöst. Danach dient er der rechtsrheinischen Bistumsverwaltung, wird Sekretär des Kapitularvikars von Caspars zu Weiß und leitet von 1822 bis 1825 selbst den rechtsrheinischen Rest des alten Erzbistums Köln — bis zum Amtsantritt des neuen Erzbischofs Spiegel. Sein Totenzettel liegt bis heute in der Universitäts- und Stadtbibliothek Köln.

1. April 1860

Die Buchdruckerei J. P. Bachem gibt die "Kölner Blätter" heraus. Daraus wird im Jahre 1868 die "Kölnische Volkszeitung".

1. April 1914

Holweide, das früher aus den Ortschaften Schweinheim, Wichheim, Schnellweide und Holweide bestand, wird in Köln eingegliedert.

1. April 1988

Es werden u.a. Bayenthal, Marienburg, Nippes, Mauenheim, Poll und Deutz in Köln eingegliedert.

1. April 1995

Start des Senders "Eins Live".

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