Der 10. März in der Kölner Geschichte

10. März 1622

Georg Braun, in Köln geborener Theologe, stirbt in seiner Heimatstadt. 37 Jahre wirkt er als Kanoniker und Dechant am Stift St. Maria ad Gradus. In Köln verfasst und veröffentlicht er das sechsbändige Städtebuch 'Civitates orbis terrarum', das zwischen 1572 und 1618 erscheint und die wichtigsten Städte der Welt in Kupferstich-Ansichten versammelt.

10. März 1920

Der Pianist, Komponist und Musikschriftsteller Otto Neitzel stirbt in Köln, wo er seit mehr als drei Jahrzehnten wirkt. Ab 1885 lehrt er am Kölner Konservatorium, 1887 übernimmt er zusätzlich den Musikteil der 'Kölnischen Zeitung' und schreibt fortan als deren Musikkritiker.

10. März 1922

Das Traditionskorps "Die Altstädter Köln 1922" wird gegründet.

10. März 1932

Fritz Stier-Somlo, Staatsrechtler an der Universität zu Köln, stirbt in Köln an den Folgen eines Verkehrsunfalls. Seit 1916 lehrt er an der Handelshochschule Köln und baut die juristische Fakultät der Universität mit auf. 1925/26 amtiert er als Rektor. Auf seinem Kölner Lehrstuhl folgt ihm Carl Schmitt.

10. März 1935

Der Leichtathlet und Olympiamedaillengewinner mit der 4x100 Meter-Staffel Manfred Germar wird in Köln geboren.

10. März 1941

Karl Joseph Schulte ist seit 1920 Erzbischof von Köln und wird ein Jahr später zum Kardinal erhoben. Nach mehr als zwei Jahrzehnten an der Spitze des Erzbistums stirbt er während eines schweren Bombenangriffs auf die Kölner Innenstadt an akutem Herzversagen und wird in der Bischofsgruft des Kölner Doms beigesetzt.

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