Der 11. April in der Kölner Geschichte

11. April 924

Erzbischof Hermann I. von Bliesgau ("Hermann der Fromme") verstirbt in Köln.

11. April 1827

Der Chemiker Hermann Julius Grüneberg wird am 11. April in Stettin geboren. 1858 gründet er mit dem Chemikalienhändler Julius Vorster in Kalk bei Köln die Kalisalpeterfabrik Vorster & Grüneberg, aus der die Chemische Fabrik Kalk hervorgeht. 1894 stirbt er in Köln. In Köln-Kalk erinnern die Grünebergstraße und die Grüneberg-Schule an ihn.

11. April 1848

Karl Marx trifft in Köln ein und lässt sich im Revolutionsjahr hier nieder. Ab Juni gibt er die „Neue Rheinische Zeitung“ heraus und macht sie bis Mai 1849 zum wichtigsten Sprachrohr der demokratischen Bewegung in Deutschland.

11. April 1925

Peter Neufert wird am 11. April in Freyburg an der Unstrut geboren, als Sohn von Ernst Neufert, dem Verfasser der Bauentwurfslehre. 1950 zieht er nach Köln und gründet dort 1953 mit seinem Vater das Büro Neufert + Neufert, das er ab 1955 allein als „Atelier Neufert Köln“ führt. In Köln entstehen unter anderem das Wohnhaus X 1 in Köln-Hahnwald und das Textilhaus Wormland auf der Hohe Straße. Er stirbt am 27. Dezember 1999 in Köln.

11. April 1927

In Paderborn wird Dieter Thoma geboren, der ab 1963 beim Westdeutschen Rundfunk in Köln arbeitet. Dort erfindet er das WDR-Mittagsmagazin auf WDR 2. Von 1978 bis 1992 leitet er den Hörfunk des Senders; in diese Zeit fallen die Sendestarts von WDR 4 und WDR 5. Im Fernsehen moderiert er den „Kölner Treff“ zusammen mit Alfred Biolek. Thoma stirbt am 5. Mai 2017 in Köln.

11. April 1938

Der Opernsänger Kurt Moll wird am 11. April in Buir bei Kerpen geboren. Er studiert an der Kölner Musikhochschule und beginnt seine Bühnenlaufbahn an der Oper Köln. Später ist er als Bass an den großen Häusern in München, Wien und New York gefragt und unterrichtet als Gesangsprofessor an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. 2017 stirbt er in Köln.

11. April 1946

Willi Suth wird zum ersten Oberstadtdirektor der Stadt Köln ernannt.

11. April 2023

Lotti Krekel stirbt mit 81 Jahren in Köln, wo sie 1941 geboren wurde. Ab 1958 gehört sie zum Ensemble des Millowitsch-Theaters, ab 1969 singt sie auch auf Kölsch. Einem breiten Publikum ist sie aus der WDR-Serie „Die Anrheiner“ bekannt, in der sie in fast 400 Folgen spielt. Ihr Grab liegt auf dem Melaten-Friedhof.

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