Der 11. Juli in der Kölner Geschichte
11. Juli 1901
Der kölsche Buchautor und Stadtrat Peter Fröhlich wird in Köln geboren.
11. Juli 1925
Im Warenhaus Tietz (heute Kaufhof) wird die erste Rolltreppe Deutschlands in Betrieb genommen.
11. Juli 1944
Lily Herz, geboren am 5. März 1901, lebt mit ihrer Familie in der Neuen Maastrichter Straße 3 in Köln-Neustadt-Nord. Ende Juli 1942 muss die jüdische Familie zu Fuß zur Deutzer Messehalle gehen; vom Bahnhof Köln-Deutz bringt ein Sonderzug sie nach Theresienstadt, im Mai weiter nach Auschwitz-Birkenau. Am 11. Juli werden Lily Herz und ihre Kinder Walter, Johanna und Jona in der Gaskammer ermordet. Ihr Sohn Rudy Herz überlebt und emigriert in die USA. Stolpersteine erinnern an die Ermordeten.
11. Juli 1995
Helma Seitz stirbt in Köln und wird auf dem Friedhof Melaten beigesetzt. Geboren 1913 in Offenbach am Main, spielt sie zunächst an Bühnen in Frankfurt, Hannover und Oldenburg. Nach dem Zweiten Weltkrieg geht sie nach Nordamerika. Ab 1967 arbeitet sie überwiegend fürs Fernsehen; bekannt wird sie als Sekretärin Fräulein Rehbein in der Krimiserie „Der Kommissar“.
11. Juli 2001
Die letzte Ausgabe der Zeitung "20 Minuten Köln" erscheint. Damit wird faktisch der Kölner "Zeitungskrieg" beendet.