Der 13. April in der Kölner Geschichte

13. April 1180

Auf dem Hoftag zu Gelnhausen erhält der Kölner Erzbischof Philipp von Heinsberg durch eine Urkunde Kaiser Friedrichs I. Barbarossa das Herzogtum Westfalen. Ausgefertigt nach dem Sturz Heinrichs des Löwen, überträgt sie der Kölner Kirche die weltliche Herrschaft über diesen Raum. Damit steigt das Kölner Erzstift zur Territorialmacht im Nordwesten des Reiches auf, die über Jahrhunderte Bestand hat.

13. April 1248

In Köln wird der Abbruch des romanischen Hildebold-Doms beschlossen, dem Vorgängerbau des Kölner Doms.

13. April 1921

Nahe dem Friesenplatz wird Toni Steingass geboren, der später als Komponist und Texter des Kölner Karnevals bekannt wird. 1946 gründet er das Steingass-Terzett und schreibt überwiegend kölsche Mundartlieder; sein Werkverzeichnis umfasst 419 Titel. 1977 erhält er die Willi-Ostermann-Medaille in Gold.

13. April 1992

Ein Erdbeben der Stärke 5,9 auf der Richterskala erschüttert um 3:20 Uhr das Kölner Stadtgebiet für 15 Sekunden.

13. April 2005

Johann Maria Wolfgang Farina stirbt in Köln. Der Eau-de-Cologne-Fabrikant ist ein Nachfahre des Gründers der ältesten Eau-de-Cologne-Fabrik, Johann Maria Farina gegenüber dem Jülichs-Platz, gegründet 1709. 1952 wird er als Johann Maria I. mit 24 Jahren der bis heute jüngste Prinz Karneval von Köln und wirft 120.000 Fläschchen Kölnisch Wasser in den Rosenmontagszug.

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