Der 14. Mai in der Kölner Geschichte

14. Mai 1830

In Köln wird der Bildhauer und Medailleur Engelbert Joseph Peiffer geboren. In seiner Geburtsstadt erlernt er das Steinmetzhandwerk, bevor er um 1850 an die Berliner Kunstakademie wechselt. Später wird er ein bekannter Bildhauer in Hamburg, wo er Denkmäler, Brunnen und Bauplastiken schafft. Er stirbt 1896.

14. Mai 1898

Im Beisein preußischer Minister wird der Rheinauhafen feierlich eingeweiht. Die langgestreckte Hafeninsel südlich der Altstadt verfügt über die damals modernsten technischen Anlagen Deutschlands – zweiundzwanzig Kräne und ein eigenes Schienennetz von achtzehn Kilometern Länge. Der Hafen macht Köln zu einem bedeutenden Umschlagplatz am Rhein und prägt bis heute das Bild der Südstadt.

Dieses Ereignis greifen wir auch in der Stadtführung Der Rheinauhafen auf.


14. Mai 1933

Ottmar Pohl wird in Köln geboren. Der CDU-Politiker sitzt von 1970 bis zu seinem Tod im Landtag von Nordrhein-Westfalen, gehört dem Kölner Stadtrat an und ist von 1982 bis 1990 CDU-Kreisvorsitzender in Köln. In Köln-Kalk ist der Ottmar-Pohl-Platz nach ihm benannt.

14. Mai 1937

In Köln wird Heribert Hellenbroich geboren, der spätere Jurist und Nachrichtendienstler. Er besucht das Kölner Friedrich-Wilhelm-Gymnasium und studiert in Köln Rechtswissenschaft. Von 1983 bis 1985 leitet er das Bundesamt für Verfassungsschutz, im August 1985 rund einen Monat lang den Bundesnachrichtendienst, bevor ihn die Tiedge-Affäre das Amt kostet. Er stirbt 2014 in Köln-Roggendorf/Thenhoven.

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