Der 15. Juni in der Kölner Geschichte
15. Juni 1790
In Köln wird der Architekt und Archäologe Franz Christian Gau geboren. Da das Rheinland zu Frankreich gehört, wirkt er ab 1810 als französischer Bürger in Paris. Nach Forschungsreisen durch Ägypten und Nubien, die er im Werk „Antiquités de la Nubie“ festhält, entwirft er die neugotische Pariser Kirche Sainte-Clotilde — sein bedeutendstes Bauwerk.
15. Juni 1942
Von Köln aus deportieren die Nationalsozialisten überwiegend ältere jüdische Bürger in das Ghetto Theresienstadt. Es ist einer von zwei Transporten dieses Sommers, mit denen rund zweitausend Kölner Jüdinnen und Juden dorthin verschleppt werden. Als Durchgangsstation dient das Sammellager im Fort V in Köln-Müngersdorf, das seit dem Vorjahr eingerichtet ist.
15. Juni 1945
Die amerikanischen Streitkräfte übergeben den Flughafen Wahn an die britischen Besatzer.
15. Juni 1963
Die "Deutsche Hochschule für Leibesübungen" in Köln-Müngersdorf wird eingeweiht. Sie wird am 1. Januar 1965 in "Deutsche Sporthochschule Köln" umbenannt.
15. Juni 2012
Die Universität zu Köln erhält im Rahmen der dritten Hochschul-Exzellenzinitiative von Bund und Ländern den Exzellenzstatus.