Der 18. April in der Kölner Geschichte
18. April 1928
Karl Josef Becker wird in Köln geboren. 1948 tritt er in den Jesuitenorden ein und lehrt später Dogmatik an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom. Als langjähriger Berater der Glaubenskongregation erhebt ihn Papst Benedikt XVI. 2012 zum Kardinal. Er stirbt 2015 in Rom.
18. April 1929
In einer ehemaligen Kaserne an der Barbarastraße in Köln-Riehl wird der Widerstandskämpfer Jean Jülich geboren. Als Jugendlicher gehört er zu den Edelweißpiraten, einer nonkonformen Gruppe rund um den Manderscheider Platz in Sülz. Die Gestapo verhaftet ihn 1944. Die Gedenkstätte Yad Vashem ehrt ihn später als Gerechten unter den Völkern; nach dem Krieg bleibt er als Karnevalist und Zeitzeuge eine bekannte Kölner Stimme.
Über Jean Jülich sprechen wir auf unserer Führung Veedelstour Ehrenfeld.
18. April 2012
Fritz Theilen, geboren am 27. September 1927 in Köln-Ehrenfeld, gehört als Jugendlicher zur Ehrenfelder Gruppe der Kölner Edelweißpiraten und leistet Widerstand gegen den Nationalsozialismus. 1943 wird er von der Gestapo im EL-DE-Haus inhaftiert, überlebt aber im Untergrund. In Köln stirbt er am 18. April.