Der 2. April in der Kölner Geschichte
2. April 1927
Willi Kemp wird in Köln geboren. Von 1949 bis 1952 studiert er Betriebswirtschaft und Steuerrecht an der Universität zu Köln. Später arbeitet er als Steuerberater in Düsseldorf, wo er eine umfangreiche Kunstsammlung aufbaut. Am 5. Dezember 2020 stirbt er in Düsseldorf.
2. April 1954
In Köln wird Lutz Marmor geboren, Betriebswirt und Rundfunkmanager. Nach einem Betriebswirtschaftsstudium an der Universität zu Köln arbeitet er beim Kölner WDR als Verwaltungsdirektor und stellvertretender Intendant, in zwei Abschnitten zwischen 1983 und 2008. Anschließend wird er Intendant des NDR, den er bis 2020 leitet, und von 2013 bis 2015 Vorsitzender der ARD.
2. April 2005
Der Maler und Plastiker Ernst Wille stirbt in Köln-Poll, seiner Wahlheimat seit 1964. Sein Werk prägt den öffentlichen Raum der Nachkriegsstadt: ein Sgraffito-Auge an der Augenklinik der Uniklinik in Lindenthal, Wandgestaltungen im Agrippabad und die halbtransparente „Kölner Wand" am Rathaus. Bestattet wird er auf dem Deutzer Friedhof. Bis heute begegnet man seinen Arbeiten an Fassaden überall in der Stadt.