Der 2. Juli in der Kölner Geschichte
2. Juli 1370
Die Weber erwirken eine Verfassungsänderung in Köln, die ihnen weitgehende Kontrollrechte über den Stadtrat ermöglichen. Die Stadtverfassung der Weber wird nur bis 20. November 1371 anhalten.
2. Juli 1823
Julius Carl Raschdorff wird im oberschlesischen Pleß geboren und kommt 1854 als Stadtbaumeister nach Köln; ab 1864 ist er erster Stadtbaumeister. Er stellt mittelalterliche Kirchen wie St. Gereon, St. Andreas und St. Maria Lyskirchen wieder her und baut den Gürzenich nach einem Vorentwurf Ernst Friedrich Zwirners um. Auch am Rathaus, am Apostelgymnasium und am Stadttheater in der Glockengasse arbeitet er.
2. Juli 1921
Wilhelm Maria Lenz wird in Köln geboren. 1958 zieht er über den Wahlkreis Köln-Stadt VI in den Landtag Nordrhein-Westfalen ein, dessen Präsident er von 1970 bis 1980 ist. Von 1963 bis 1972 führt er den CDU-Kreisverband Köln, von 1971 bis 1977 steht er dem Verwaltungsrat des Westdeutschen Rundfunks vor. Er stirbt 2015 in Köln.
2. Juli 1931
Im Kölner Gefängnis Klingelpütz wird der Serienmörder Peter Kürten mit dem Fallbeil hingerichtet.
Dieses Ereignis greifen wir auch in der Stadtführung Im Miljöh auf.