Der 20. März in der Kölner Geschichte
20. März 1946
Ulrich Tietze wird am 20. März in Köln geboren. Nach dem Studium der Elektrotechnik in Stuttgart veröffentlicht er 1969 gemeinsam mit Christoph Schenk das Lehrbuch „Halbleiter-Schaltungstechnik“, das als „Tietze/Schenk“ bei Springer zu einem anerkannten deutschen Standardwerk der Elektronik wird. Vier Jahrzehnte arbeitet er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Erlangen-Nürnberg.
20. März 1970
Bundespräsident Gustav Heinemann eröffnet im Kölner Stadtbezirk Porz, am Rand der Wahner Heide, das neue Empfangsgebäude des Flughafens Köln/Bonn — den heutigen Terminal 1. Der Architekt Paul Schneider-Esleben entwirft mit den sternförmigen Flugsteigköpfen einen der ersten „Drive-in"-Flughäfen Europas, bei dem Reisende direkt vom Autobahnanschluss bis nahe ans Flugzeug fahren. Der markante Sichtbeton-Bau gilt heute als Ikone der Nachkriegsmoderne und steht unter Denkmalschutz.
20. März 1974
Janine Kunze kommt am 20. März in Köln zur Welt. Sie absolviert ihre Schauspielausbildung an der Arturo-Schauspielschule in Köln und München und wird durch ihre Rolle in der Comedyserie „Hausmeister Krause – Ordnung muss sein“ (1999–2010) bekannt. Von 2004 bis 2015 moderiert sie die Karnevalssendung „Karnevalissimo“.
20. März 1998
Der aus Wien stammende Osteuropa-Historiker Günther Stökl stirbt in Köln, wo er über Jahrzehnte gelehrt hat. Von 1956 bis 1981 hält er an der Universität zu Köln den Lehrstuhl für Osteuropäische Geschichte inne. Seine „Russische Geschichte“ wird zu einem Standardwerk; von 1966 bis 1991 gibt er die „Jahrbücher für Geschichte Osteuropas“ heraus.