Der 21. April in der Kölner Geschichte

21. April 1644

Jakob Merlo Horstius, katholischer Theologe und Schriftsteller, stirbt in Köln. Geboren 1597 in Horst an der Maas, wächst er bei einem Onkel auf, der Vikar am Kölner Dom ist, und besucht das Kölner Jesuitengymnasium. Ab 1623 ist er Pfarrer von St. Maria im Pesch, 1626 promoviert er an der Universität Köln zum Doktor der Theologie. Er gibt verbreitete Erbauungs- und Andachtsschriften heraus.

21. April 1913

Emil Guilleaume stirbt am 21. April in Köln. Der 1846 in Engelskirchen geborene Industrielle tritt 1863 in die Firma Felten & Guilleaume ein. Nach deren Umwandlung in eine Aktiengesellschaft 1900 wird er erster Generaldirektor des Carlswerks in Köln-Mülheim.

21. April 1945

Kaum im rechtsrheinischen Köln angekommen, beginnen Pioniere des US Army Corps of Engineers mit dem Bau einer Pontonbrücke in der Verlängerung der Schönhauser Straße in Bayenthal hinüber zu den Poller Wiesen, südlich der zerstörten Südbrücke. Der neun Meter breite Notübergang ersetzt provisorisch die gesprengten Rheinbrücken und geht im Juni in Betrieb. Im Volksmund heißt er bald schlicht „Amerikaner-Brücke".

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