Der 26. Juni in der Kölner Geschichte
26. Juni 1864
Simon Alfred von Oppenheim wird in Köln geboren. Er tritt 1886 in das Kölner Bankhaus Sal. Oppenheim jr. & Cie. ein, wird 1893 Teilhaber und übernimmt nach dem Tod seines Vaters Eduard 1913 die Leitung als Seniorchef. Am 15. Februar 1932 stirbt er in Köln.
26. Juni 1946
Der Verleger Gottfried Honnefelder wird in Köln geboren. Er ist Geschäftsführer der Suhrkamp-Verlagsgruppe und gründet mit Siegfried Unseld den Deutschen Klassiker Verlag. Von 1997 bis 2006 leitet er den DuMont Buchverlag in Köln, anschließend steht er bis 2013 dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels vor.
26. Juni 1951
In Köln-Lindenthal wird der Jurist und CDU-Politiker Jürgen Rüttgers geboren. An der Universität zu Köln studiert er Rechtswissenschaft und Geschichte. Von 1987 bis 2000 gehört er dem Deutschen Bundestag an, von 1994 bis 1998 leitet er als Bundesminister das Ressort für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie. Von 2005 bis 2010 ist er Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen.
26. Juni 1974
Das Bundesaufsichtsamt für das Kreditwesen entzieht der Kölner Privatbank I. D. Herstatt die Lizenz und ordnet ihre sofortige Schließung an. Verlustreiche Devisenspekulationen haben das Institut ruiniert; Rettungsversuche der Großbanken scheitern am selben Morgen. Es ist die größte Bankenpleite der jungen Bundesrepublik – das „Herstatt-Risiko" im internationalen Devisenhandel trägt seither den Namen der Kölner Bank.