Der 28. März in der Kölner Geschichte
28. März 1827
In seiner Geburtsstadt Köln stirbt der Jurist Heinrich Gottfried Wilhelm Daniels. Über drei politische Epochen hinweg – Kurköln, französische Zeit und preußische Rheinprovinz – wirkt er als Hochschullehrer, Richter und Verwaltungsmann. Als erster Präsident des Rheinischen Appellationsgerichtshofs setzt er durch, daß im Rheinland das französische Zivilrecht erhalten bleibt – eine Weichenstellung, die bis zur Reichsgründung Bestand hat.