Der 28. Mai in der Kölner Geschichte
28. Mai 1796
Johann Jakob von Wittgenstein wird Präsident der Munizipalverwaltung.
28. Mai 1796
Der Rat der Stadt wird aufgelöst. An seine Stelle tritt eine nach französischem Vorbild eingesetzte Munizipalverwaltung.
28. Mai 1879
Der Fabrikant und national-liberale Politiker Johann Classen-Kappelmann stirbt in Köln. 1834 aus Sinzig zugezogen, gehört er ab 1849 dem Kölner Stadtrat an und führt die Fortschrittspartei in der Stadt. In Köln betreibt er die Rheinische Spinnerei sowie eine Fabrik für Kölnisch Wasser. 1866 zieht er ins preußische Abgeordnetenhaus ein. Beigesetzt wird er auf dem Melaten-Friedhof.
28. Mai 1922
Uraufführung der Oper "Der Zwerg" von Alexander von Zemlinsky.
28. Mai 1957
Der Schriftsteller Frank Schätzing wird in Köln geboren. Nach einer Werbetexter-Ausbildung gründet er hier eine Werbeagentur und beginnt zu schreiben; zu seinen ersten Romanen zählt der in Köln spielende historische Roman 'Tod und Teufel'. Mit dem Wissenschaftsthriller 'Der Schwarm' (2004) gelingt ihm der internationale Durchbruch. Er lebt und arbeitet weiterhin in Köln.
28. Mai 2015
Der Schriftsteller Hans Bender stirbt im Alter von 95 Jahren in Köln, seinem langjährigen Wohnort. Seit 1969 lebt er in einer Wohnung in der Taubengasse unweit des Zülpicher Platzes. Von Köln aus gibt er die Literaturzeitschrift 'Akzente' heraus, die er von 1953 bis 1980 betreut, anfangs gemeinsam mit Walter Höllerer.
28. Mai 2024
Im Foyer des Wallraf-Richartz-Museums feiert die Stadt Köln den symbolischen ersten Spatenstich für den Erweiterungsbau der ältesten Kölner Gemäldegalerie. Der Neubau nach Entwurf des Basler Büros Christ & Gantenbein bietet rund 1.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche und verbindet sich unterirdisch mit dem Bestandsgebäude in der Altstadt. Er soll die Sammlung der Fondation Corboud aufnehmen; die Fertigstellung ist für Ende 2027 geplant.