Der 3. Juni in der Kölner Geschichte

3. Juni 1860

Die Kölner Trintatiskirche wird eingeweiht.

3. Juni 1882

In Köln verschmelzen die beiden konkurrierenden Pferdebahn-Betriebe des Unternehmers Ernst Hardt und des Belgiers Frédéric de la Hault zur überwiegend belgisch finanzierten Aktiengesellschaft Société Anonyme de Tramways de Cologne mit Sitz in Brüssel. Vor Ort firmiert sie als Cölnische Straßenbahn-Gesellschaft. Der Zusammenschluss beendet die Konkurrenz zweier Betreiber, über deren hohe Fahrpreise und schlechte Anschlüsse sich Fahrgäste beschwert hatten. Sie ist ein Vorläufer der späteren Kölner Verkehrs-Betriebe.

3. Juni 1886

In Köln wird Max Salomon geboren, Karnevalist und Kabarettist. 1922 gründet er mit seinem Bruder Willi den Kleinen Kölner Klub, den einzigen jüdischen Karnevalsverein der Stadt. Als Büttenredner tritt er mit der Figur der „Kölsche Marktfrau“ auf. 1977 stirbt er im US-Exil in Los Angeles.

3. Juni 1929

In Köln am Alter Markt geboren, stirbt Laura von Oelbermann in ihrer Heimatstadt. Als Witwe des Textilhändlers Emil Oelbermann zählt sie zu den wohlhabendsten Kölnerinnen und finanziert protestantische Sozialeinrichtungen für Kinder, junge Frauen, Witwen und Kranke. 1902 lässt sie das erste evangelische Krankenhaus Kölns eröffnen, 1918 wird sie von Kaiser Wilhelm II. geadelt. Beigesetzt wird sie in der Familiengrabstätte auf dem Melaten-Friedhof.

Wählen Sie bitte den Tag, der Sie interessiert:

Weitere Bereiche