Der 5. Juli in der Kölner Geschichte
5. Juli 1808
In Köln wird der Germanist und Dichter Johann Matthias Firmenich-Richartz geboren, Nachkomme einer seit dem 14. Jahrhundert in Köln ansässigen Bürgerfamilie. Er besucht das Karmelitergymnasium und gibt später 'Germaniens Völkerstimmen. Sammlung der deutschen Mundarten in Dichtungen, Sagen, Märchen, Volksliedern, Sprüchen' heraus, worin er deutsche Dialekte in Dichtung und Volksüberlieferung dokumentiert. 1861 erbt er das Vermögen des Kölner Museumsstifters Richartz und fügt dessen Namen dem seinen an.
5. Juli 1847
In Köln wird die spätere Pianistin und Komponistin Agnes Zimmermann geboren. Ihre Familie siedelt nach England über, wo sie den Großteil ihrer Laufbahn verbringt. Mit neun Jahren wird sie an der Royal Academy of Music in London aufgenommen, gibt dort Konzerte und ediert unter anderem die Klavierwerke Schumanns sowie Sonaten von Mozart und Beethoven. Daneben komponiert sie Kammermusik, darunter ein Klaviertrio und mehrere Violinsonaten.
5. Juli 2004
Das UNESCO-Welterbekomitee setzt den Kölner Dom auf die Rote Liste des gefährdeten Welterbes. Auf seiner Sitzung im chinesischen Suzhou sieht es die geplanten Hochhäuser am rechtsrheinischen Deutzer Ufer als Bedrohung für die Sichtachsen und das Stadtbild rund um die Kathedrale. Erst nach einer Begrenzung der Bauhöhen wird der Dom zwei Jahre später wieder von der Liste gestrichen.