Der 8. März in der Kölner Geschichte
8. März 1898
Unter der Leitung des Dirigenten Franz Wüllner wird die Komposition "Don Quixote" von Richard Strauss im Kölner Gürzenich uraufgeführt.
8. März 1940
In Köln wird der Fußballtorwart Manfred Manglitz geboren. Von 1969 bis 1971 hütet er das Tor des 1. FC Köln und bestreitet 65 Bundesligaspiele; später spielt er für Kölner Amateurvereine. Zwischen 1965 und 1970 steht er in der deutschen Nationalmannschaft und nimmt an der Weltmeisterschaft 1970 in Mexiko teil, bei der die Mannschaft Dritter wird.
8. März 1963
Johannes Albers, Kartellsekretär der christlichen Gewerkschaften und langjähriger Vorsitzender der Kölner CDU, stirbt an seinem Geburtstag in Köln. Seit 1919 wirkt er als Gewerkschaftssekretär in der Stadt, ab 1924 sitzt er für das Zentrum in der Kölner Stadtverordnetenversammlung. Er gehört dem Widerstandskreis um das Ketteler-Haus an und gründet 1945 die Kölner CDU mit, die er bis 1962 führt.
8. März 1970
In Köln stirbt Anton Räderscheidt, Maler der Neuen Sachlichkeit und einer der Kölner Progressiven, der hier geboren wird und dessen Atelier in der Altstadt liegt. Am Hildeboldplatz ist er Kopf der Künstlergruppe Stupid. Im Nationalsozialismus gilt seine Kunst als „entartet"; 1937 werden drei seiner Werke aus öffentlichen Sammlungen beschlagnahmt, und mit seiner jüdischen Lebensgefährtin Ilse Salberg flieht er nach Frankreich.
8. März 1985
Beginn der Bauarbeiten an der Hohenzollernbrücke zur Errichtung eines zusätzlichen Gleises.