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Über Köln und die Kölner

Über Köln und die Kölner

Köln ist die häßlichste und schmutzigste Stadt, die ich je gesehen habe.

Verfasser: John Wesley 1738 | Quelle: Bernd Imgrund "Kölner Sammelsurium"

Diese weitläufige, erzkatholische Stadt ist sehr unangenehm und sehr schlecht bebaut. Ich war froh, diesen verdrießlichen Ort zu verlassen.

Verfasser: Albrecht von Haller 1727 | Quelle: Bernd Imgrund "Kölner Sammelsurium"

Der Kölner betrachtet seine Vaterstadt als den angenehmsten Wohnsitz der Heiligen und seine Erde selbst als heilig.

Verfasser: Kaspar Riesbeck 1784 | Quelle: Bernd Imgrund "Kölner Sammelsurium"

Der gemeine Pöbel ist hier grob, das merkt der Fremde bei aller Gelegenheit.

Verfasser: Phillip Wilhelm Gercken 1786 | Quelle: Bernd Imgrund "Kölner Sammelsurium"

Keine steife, beleidigende, alle angenehme Gesellschaft tötende Etikette quält sie. Ich kenne keine Stadt, wo in Wein- Bier- und Knuppschenken so gekannengießert wird wie hier.

Verfasser: Joseph Gregor Lang 1790 | Quelle: Bernd Imgrund "Kölner Sammelsurium"

Wie der einzelne Mensch, so hängt der Patriotismus des Kölner Bürgers an der Geschichte und dem Ruhme seiner Heimatstadt.

Verfasser: Wilhem Dorow 1820 | Quelle: Bernd Imgrund "Kölner Sammelsurium"

Alleine an diesen maskierten Personen beiderlei Geschlechts konnte man sehen, auf welcher niedrigen Stufe von Bildung und Geschmack das Volk von Köln noch steht. Es hat nur Sinn für das Abgeschmackte, Häßliche und Groteske.

Verfasser: Albert Klebe 1801 | Quelle: Bernd Imgrund "Kölner Sammelsurium"

Die Kölner halten untereinander zusammen wie die Israeliten in der Wüste.

Verfasser: Johann Georg Kohl 1850 | Quelle: Bernd Imgrund "Kölner Sammelsurium"

Köln ist eine Stadt der Mönche und Gebeine, des mörderischen Straßenpflasters, der Lumpen, der alten Weiber und zänkischen Dirnen.

Verfasser: Samual Taylor Coleridge Anfang 19. Jahrhundert | Quelle: Bernd Imgrund "Kölner Sammelsurium"

Gelacht wird sehr viel; ja ich möchte sagen, daß die Freude und das Lächerliche die Hauptzüge des hiesigen Geselleschaftsgeistes sind.

Verfasser: Ernst von Schiller 1893 | Quelle: Bernd Imgrund "Kölner Sammelsurium"

Laune und Scherz in Rede und Lied war der gesellschaftlichen Kreise Würze; ihnen war kein Kölner abhold.

Verfasser: Ernst Weyden 1862 | Quelle: Bernd Imgrund "Kölner Sammelsurium"

Der Charakter hat eine große Gutmütigkeit bei tüchtiger Derbheit und Gradheit, alles dies mit eigentümlichen Witz und Humor übergossen, den man nicht beschreiben kann, sondern der schlichtweg der kölnische heißen muß.

Verfasser: Ernst Moritz Arndt 1804 | Quelle: Bernd Imgrund "Kölner Sammelsurium"

Bei der angeborenen Zugänglichkeit des Kölners ist ein Abschließen in streng gesonderte Kasten viel weniger vorhanden, als dieses in anderen großen Städten so vielfach wie unangenehm bemerkbar wird.

Verfasser: Ph. M. Klein 1863 | Quelle: Bernd Imgrund "Kölner Sammelsurium"