Ereignisse zum Thema: Architektur und Kunst

1. Januar 1805

Der Kölner Kunstsammler Baron Wilhelm Carl Adolf von Hüpsch verstirbt in Köln.

1. Januar 1999

Barbara Schock-Werner tritt das Amt des Kölner Dombaumeisters an.

4. Januar 1995

Gunter Demnig verlegt die ersten "Stolpersteine" in Köln.

9. Januar 1883

Der Kölner Stadtrat entschließt sich mit einer Stimme Mehrheit für den Entwurf des Berliner Ingenieurs Berl von E. Grüttefien zum Bau des neuen Hauptbahnhofs.

11. Januar 1958

Im wiederaufgebauten Zeughaus, einem Waffenarsenal der Renaissance, eröffnet das Kölnische Stadtmuseum – erstmals unter diesem Namen. Das im Krieg schwer zerstörte Gebäude beherbergt fortan die stadtgeschichtliche Sammlung, die zuvor seit 1888 in der Hahnentorburg gezeigt worden war. Das Museum erzählt die Geschichte Kölns von der mittelalterlichen Bürgerstadt bis in die Gegenwart.

16. Januar 1891

Der Maler und Karikaturist Franz Joseph Esser wird in Köln geboren.

16. Januar 1991

Vor dem Kölner Dom versammelt sich am 16. Januar 1991 aus Protest gegen den bevorstehenden zweiten Golfkrieg eine große Menschenmenge. Bei dieser Gelegenheit errichtet der Künstler Walter Herrmann eine Installation, aus der in der Folge die "Kölner Klagemauer" wird.

19. Januar 2001

Das Wallraf-Richartz-Museum bezieht seinen Neubau zwischen Rathaus und Alt St. Alban. Der streng kubische Bau stammt vom Kölner Architekten Oswald Mathias Ungers, der den Wettbewerb gewonnen hatte; der Grundstein war drei Jahre zuvor gelegt worden. Auf rund 3500 Quadratmetern zeigt das Haus nun Malerei und Grafik vom Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert.

24. Januar 1899

Der Maler Heinrich Pilger wird in Köln geboren.

16. Februar 1939

In der Kölner Altstadt wird der Willi-Ostermann-Brunnen eingeweiht.

23. Februar 1976

Das Sammlerehepaar Peter und Irene Ludwig und die Stadt Köln unterzeichnen den Schenkungsvertrag über 350 Werke moderner Kunst — das Museum Ludwig ist gegründet. Den Grundstock bildet die außerhalb der USA umfassendste Sammlung amerikanischer Pop Art mit Arbeiten von Warhol, Lichtenstein und Rosenquist. Zehn Jahre später bezieht das Haus den markanten Bau von Busmann und Haberer neben dem Dom.

28. Februar 1802

Dombaumeister Ernst Friedrich Zwirner wird in Jakobswalde geboren.

1. März 1834

Die Schauspielerin Charlotte Wolter wird in der Hämergasse 10 in Köln geboren. Sie wird zur größten deutschsprachigen Tragödin des 19. Jahrhunderts am Wiener Burgtheater. Auf eigenen Wunsch wird sie im Kostüm ihrer Paraderolle — Goethes Iphigenie — begraben.

3. März 2009

Beim Bau der Nord-Süd-Stadtbahn stürzt das Historische Archiv, das "Gedächtnis" der Stadt Köln ein.

4. März 1911

Die Skulptur "Der Tauzieher" wird am Rheinauhafen enthüllt.

4. März 1974

Das aus der römischen und germanischen Abteilung des Wallraf-Richartz-Museums hervorgegangene Römisch-Germanische Museum wird eröffnet.

9. März 1898

Der Maler, Bildhauer und Mitglied der "Kölner Progressiven", Franz Wilhelm Seiwert wird in Köln geboren.

12. März 1922

Der Fabrikant Hans Imhoff wird in Köln geboren. Er ist der Begründer des Schokoladenmuseums in Köln.

16. März 1991

Die Kölner Volksschauspielerin Trude Herr verstirbt in Köln.

17. März 1948

Der Wiederaufbau der evangelischen Melanchthonkirche im Kölner Stadtteil Zollstock wird beschlossen.

18. März 1824

Ferdinand Franz Wallraf verstirbt in Köln und wird auf dem Kölner Friedhof Melaten beigesetzt. Seine umfangreiche Kunstsammlung vermacht er der Stadt Köln.

19. März 1932

Das Schnütgen-Museum wird im ehemaligen Deutzer Kloster St. Heribert eingeweiht.

20. März 1970

Bundespräsident Gustav Heinemann eröffnet im Kölner Stadtbezirk Porz, am Rand der Wahner Heide, das neue Empfangsgebäude des Flughafens Köln/Bonn — den heutigen Terminal 1. Der Architekt Paul Schneider-Esleben entwirft mit den sternförmigen Flugsteigköpfen einen der ersten „Drive-in"-Flughäfen Europas, bei dem Reisende direkt vom Autobahnanschluss bis nahe ans Flugzeug fahren. Der markante Sichtbeton-Bau gilt heute als Ikone der Nachkriegsmoderne und steht unter Denkmalschutz.

21. März 1946

In der Eigelsteintorburg findet die erste Ausstellung nach dem Krieg mit dem Titel "Meisterwerke aus Kölner Museen" statt.

21. März 1954

Die Auferstehungskirche in Köln-Kalk wird eingeweiht.

23. März 1910

Der Rat der Stadt Köln bewilligt einen Zuschuss von 10.000 Mark zur Anschaffung der Skulptur "Der Tauzieher" am Rheinauhafen in Köln.

2. April 2005

Der Maler und Plastiker Ernst Wille stirbt in Köln-Poll, seiner Wahlheimat seit 1964. Sein Werk prägt den öffentlichen Raum der Nachkriegsstadt: ein Sgraffito-Auge an der Augenklinik der Uniklinik in Lindenthal, Wandgestaltungen im Agrippabad und die halbtransparente „Kölner Wand" am Rathaus. Bestattet wird er auf dem Deutzer Friedhof. Bis heute begegnet man seinen Arbeiten an Fassaden überall in der Stadt.

7. April 1839

Gründung des Kölnischen Kunstvereins.

8. April 1770

Der Porträtmaler und Kunstpädagoge Egidius Mengelberg wird in Köln geboren.

9. April 1819

Der Architekt Vincenz Statz wird in Köln geboren. Er war einer der bedeutendsten Vertreter der Neugotik im Rheinland. Er entwarf über 150 Kirchen und Kapellen, darunter den Neuen Dom in Linz und die Mauritiuskirche in Köln. Ihm zu Ehren ist in Köln eine Straße benannt.

9. April 1842

Der Bildhauer Ferdinand Joseph Friedrich Custodis wird in Köln geboren.

10. April 1900

Das Bronze-Sitzbild von Ferdinand Franz Wallraf wird vor dem Museum für Angewandte Kunst, dem ehemaligen Standort des Wallraf-Richartz-Museums, von Oberbürgermeister Wilhelm Becker enthüllt.

10. April 1975

Oberbürgermeister John van Nes Ziegler legt den Grundstein für das Schwimmbad Kombibad Süd (heute Zollstockbad)

14. April 1906

In einem Schreiben an den Kölner Oberbürgermeister Friedrich Wilhelm Bernard von Becker teilt Alexander Schnütgen die Absicht mit, seine Sammlung kirchlicher Kunst der Stadt Köln zu übereignen.

16. April 2007

Der bildende Künstler Gerhard Richter wird Ehrenbürger der Stadt Köln.

20. April 1964

In Köln verstirbt August Sander, einer der bedeutendsten Fotografen des 20. Jahrhunderts. Er schuf den Bildatlas "Menschen des 20. Jahrhunderts". 2009 wurde vom Kölnischen Stadtmuseum der Bildband "Köln wie es war" herausgegeben. Er zeigt Köln in 408 Fotografien in der Zeit von 1920 bis 1939.

22. April 1882

Am Hohenzollernring 58 in der Neustadt-Nord wird der Grundstein für das Wohnhaus des Steuerinspektors Wilhelm Willmeroth gelegt — das erste Haus der jungen Kölner Neustadt, die nach dem Abriss der mittelalterlichen Stadtmauer ab 1881 auf dem geräumten Festungsgürtel entsteht. Die Architekten De Voss & Müller errichten ein herrschaftliches Mietshaus im Stil der italienischen Renaissance. Erhalten ist es nicht; heute steht hier ein Drogeriemarkt.

24. April 1271

Gerhard von Rile (Meister Gerhard), der erste Dombaumeister des Kölner Doms, stirbt; die genauen Todesumstände bleiben ungeklärt. Der Sturz vom Baugerüst gehört der Dombaumeisterlegende an. Von Gerhard von Rile stammt wahrscheinlich der Gesamtplan des Kölner Domes.

24. April 1920

Der Architekt und Kirchenbaumeister Wilhelm Schlombs wird in Köln geboren. Er hatte als Kölner Erzdiözesanbaumeister maßgeblichen Anteil am Wiederaufbau der Romanischen Kirchen in Köln nach dem zweiten Weltkrieg. 1981 war er Mitinitiator des Fördervereins Romanische Kirchen Köln. Wilhelm Schlombs verstarb am 25. August 1993 in Köln.

25. April 1991

Auf den Treppenturm des Zeughauses wird HA Schults "Goldener Vogel", ein Auto mit Flügeln, gesetzt.

5. Mai 1956

Das Schnütgen-Museum wird als erstes der Kölner Museen nach dem Krieg in der Cäcilienkirche wieder eröffnet.

15. Mai 1979

Der Archäologe Otto Doppelfeld verstirbt in Köln. Er entdeckte u.a. den karolingischen Dom, den römischen Statthalterpalast ("Praetorium") und das Dionysos-Mosaik.

19. Mai 1794

Der Architekt und Stadtbaumeister Johann Peter Weyer wird in Köln geboren.

19. Mai 1924

Der Fotograf Carl-Heinz Chargesheimer wird in Köln geboren. Im Jahre 1968 ehrte die "Deutsche Gesellschaft für Photographie" Chargesheimer mit dem Kulturpreis. Nach ihm ist ein Platz zwischen Dom und Altem Wartesaal am Hauptbahnhof benannt.

22. Mai 1886

Der Kunstschmied Carl Wyland wird in Köln geboren.

24. Mai 1816

Im Haus Fahrbach auf der Hohe Straße wird die Ausstellung "Kunst im Krieg" eröffnet.

25. Mai 1912

Eröffnung der großen Ausstellung des Sonderbundes Westdeutscher Kunstfreunde und Künstler in Köln.

26. Mai 1799

Der schlesische Dichter und Maler August Kopisch wird in Breslau geboren. Sein 1836 erschienenes Gedicht „Die Heinzelmännchen zu Köln" macht die alte Kölner Sage von den heimlich werkelnden Hausgeistern weithin bekannt. Zu seinem hundertsten Geburtstag stiftet der Cölner Verschönerungsverein den Heinzelmännchenbrunnen Am Hof unweit des Doms, gestaltet von den Dombildhauern Edmund und Heinrich Renard.

26. Mai 1939

Der Architekt Carl Rüdell verstirbt in Köln. Er entwarf u.a. die St. Agnes-Kirche in Köln.

2. Juni 1857

Grundsteinlegung der Mariensäule nach Plänen von Vincenz Statz.

3. Juni 1981

Der Kölner Fernsehturm "Colonius" wird eingeweiht.

8. Juni 1927

Der Bildhauer Georg Grasegger verstirbt in Köln. Er gestaltete u.a. 1913 den Fastnachtsbrunnen auf dem Gülichplatz.

9. Juni 1863

Der Architekt Maximilian Nohl verstirbt in Köln. Er entwarf u.a. den Wintergarten ("Glaspalast") in der Kölner Flora.

11. Juni 1881

Der erste Durchbruch wird im Zuge des Abrisses in die Stadtmauer geschlagen.

24. Juni 2004

Der Kronleuchtersaal in der Kölner Kanalisation wird unter Denkmalschutz gestellt. Sieben Meter unter dem Theodor-Heuss-Ring vereinigt der Gewölberaum aus der Zeit der Neustadt-Erweiterung zwei große Abwasserkanäle. Seinen Namen verdankt er zwei Kronleuchtern, die man zur Einweihung 1890 für den erwarteten Besuch Kaiser Wilhelms II. aufhängte – bis heute ist er ein funktionierender Teil der Kanalisation.

3. Juli 1936

Der Maler Heinrich Hoerle verstirbt in Köln.

7. Juli 1967

Das Rautenstrauch-Joest-Museum wird offiziell wiedereröffnet.

8. Juli 1827

Ein Teil der Sammlung von Franz Ferdinand Wallraf wird der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

12. Juli 1903

Vor der Minoritenkirche in Köln wird das Kolping-Denkmal eingeweiht.

14. Juli 1884

Der Jan-von-Werth-Brunnen auf dem Alten Markt wird eingeweiht.

14. Juli 1945

Der Architekt Wilhelm Riphahn stellt seine "Grundgedanken zur Neugestaltung von Köln" vor.

16. Juli 1888

Das Kunstgewerbemuseum Köln wird eingeweiht. Später wird es in „Museum für Angewandte Kunst" umbenannt.

20. Juli 1748

Ferdinand Franz Wallraf wird in Köln geboren. Er gilt als Universalgelehrter und war u.a. der letzte Rektor der alten Universität. Der größte Teil seiner umfangreichen Kunstsammlung befindet sich heute im Wallraf-Richartz-Museum. Ihm zu Ehren wurde in Köln ein Platz in der Nähe des Domes benannt.

21. Juli 1955

Im Vorfeld der Planungen für die Bundesgartenschau 1957 in Köln beschließt der Kölner Rat den Bau der Rheinseilbahn.

25. Juli 1889

Der Kölner Architekt Wilhelm Riphahn wird in Köln geboren. Er entwarf unter anderem die Kölner Oper, die Bastei am Rheinufer sowie das Kölner Schauspielhaus.

30. Juli 1907

Das Museum für Vor- und Frühgeschichte wird im Bayenturm eröffnet.

2. August 1783

Der Kunstsammler Sulpiz Boisserée wird in Köln geboren. Er gilt als treibende Kraft der Domvollendung: Im Jahr 1816 entdeckt er Teile der originalen mittelalterlichen Baurisse wieder, nachdem der Bau über 300 Jahre geruht hat. Für seine Idee gewinnt er Goethe, die Brüder Schlegel und den späteren preußischen König Friedrich Wilhelm IV. Als Mitbegründer des Zentral-Dombau-Vereins erlebt er die Vollendung von 1880 nicht mehr. Er stirbt in Bonn.

4. August 1901

Nach einem Kuraufenthalt in Bad Kissingen stirbt in Würzburg der Architekt Hermann Otto Pflaume, der Köln über vier Jahrzehnte prägt. Er entwirft Kölns ersten Centralbahnhof (eröffnet 1859) und das Bankpalais Unter Sachsenhausen 4, vor allem aber gibt er ganzen Straßenzügen wie dem Kaiser-Wilhelm-Ring und der Gereonstraße ihr Gepräge. Als treibende Kraft hinter dem Kunstgewerbemuseum hinterlässt er zudem ein kulturelles Vermächtnis.

6. August 1932

Die erste Reichsautobahnstrecke wird als "Kraftwagenstraße Köln-Bonn" eröffnet.

8. August 1797

Der Maler Joseph Nicolas Robert-Fleury wird in Köln geboren.

10. August 1899

An der Kölner Kunstgewerbeschule beginnt Margarete Heymann ihre Ausbildung, ehe sie ans Staatliche Bauhaus in Weimar wechselt und dort die Keramikwerkstatt durchläuft. Die gebürtige Kölnerin jüdischer Herkunft gründet 1923 die Haël-Werkstätten und gilt als eine der fortschrittlichsten Keramikerinnen der Weimarer Republik. 1936 muß sie vor den Nationalsozialisten nach Großbritannien emigrieren; sie stirbt 1990 in London.

12. August 1849

In Bickendorf wird die Pfarrkirche St. Rochus fertiggestellt – ein neoromanischer Backsteinbau nach Plänen des Kölner Dombaumeisters Ernst Friedrich Zwirner. Für das rasch wachsende Dorf vor den Toren Kölns ersetzt sie die alte Hofgutkapelle; die feierliche Einsegnung folgt allerdings erst zwanzig Jahre später durch Weihbischof Baudri. Im Zweiten Weltkrieg zerstört, wird die Kirche danach neu errichtet.

19. August 1406

Der Kölner Rat beschließt "Concordatum anno 1406 quo supra feria quinta post assumptionis beate Marie" den Bau des Rathausturms.

21. August 1898

Der Architekt Vincenz Statz verstirbt in Köln.

25. August 2007

Das vom Kölner Künstler Gerhard Richter entworfene Südquerhausfenster des Kölner Doms, das sogenannte "Richterfenster" wird eingeweiht.

26. August 1859

Der Architekt Karl Biecker wird in Köln geboren. Er entwarf u.a. den Bahnhof Köln - Deutz und das Verwaltungs- und Dienstgebäude der "Königlichen Eisenbahndirektion Köln" am Konrad-Adenauer-Ufer 3 in Köln.

26. August 1965

Wohnungsbauminister Paul Lücke legt den Grundstein für die "Konrad-Adenauer-Siedlung" in Köln - Neubrück.

31. August 1520

Der erste Syndicus der Hanse, Heinrich Sudermann, wird in Köln geboren. Im Jahre 1994 wird ihm zu Ehren eine Figur am Kölner Rathausturm angebracht.

31. August 1962

Die Nord-Süd-Fahrt wird durchgehend befahrbar.

1. September 1895

Der Maler Heinrich Hoerle wird in Köln geboren.

6. September 1986

Der neue Gebäudekomplex für das Wallraf-Richartz-Museum, das Museum Ludwig sowie für die Kölner Philharmonie werden eröffnet.

8. September 1962

Das sanierte Kölner Schauspielhaus von Wilhelm Riphahn wird eröffnet.

11. September 1909

Der in Köln geborene Architekt Gerd Lohmer prägt als Gestaltungspartner des Bauingenieurs Fritz Leonhardt das Gesicht der Kölner Rheinbrücken: Auf ihn gehen die schlanke Form der Deutzer Brücke (1947–1948), der Severinsbrücke (1956–1961) und der Zoobrücke (1962–1966) zurück. Während Leonhardt die Statik verantwortet, sorgt Lohmer für die Ästhetik. Der Brückenbauer, der über 80 Bauwerke realisiert, stirbt 1981 in seiner Heimatstadt.

12. September 1967

Der erste Kölner Kunstmarkt, der Vorläufer der Art-Cologne, wird mit 18 ausschließlich deutschen Teilnehmern im Kölner Gürzenich eröffnet.

21. September 1910

Beginn der Bauarbeiten zur Errichtung der Skulptur "Der Tauzieher" im Rheinauhafen.

23. September 1957

Der Kölner Hauptbahnhof erhält seine neue Empfangshalle. Nach Plänen der Architekten Schmitt und Schneider entsteht eine weit gespannte Stahlbeton-Schalenkonstruktion, deren Last auf vier ovalen Stützen ruht. Die vollständig verglaste Front öffnet sich zum Dom hin und gibt Ankommenden schon vor dem Verlassen des Bahnhofs den Blick auf die Kathedrale frei.

26. September 1878

Das Reiterdenkmal des Preußenkönigs Friedrich Wilhelm III. wird auf dem Heumarkt eingeweiht.

27. September 1322

Am Tag der heiligen Cosmas und Damian wird der gotische Chor des Kölner Domes durch Erzbischof Heinrich II. von Virneburg feierlich geweiht. In einer großen Prozession durch die Stadt wird der Dreikönigenschrein aus den Westteilen des Alten Domes in die Achskapelle des Chorumgangs übertragen, begleitet von sechzehn weiteren Reliquienschreinen Kölner Kirchen. Damit endet nach einem Dreivierteljahrhundert Bauzeit der erste große Bauabschnitt – der Dom prägt von nun an das Kölner Stadtbild.

30. September 1931

Einweihung der Kölner Börse an ihrem jetzigen Platz "Unter Sachsenhausen 4".

1. Oktober 2003

Grundsteinlegung für das neue Kolumba-Museum nach Entwürfen des Schweizer Architekten Peter Zumthor.

2. Oktober 1955

Der Kölner Gürzenich, das Festhaus der Kölner, wird neu eingeweiht.

4. Oktober 1855

Grundsteinlegung des Wallraf-Richartz-Museum nach Plänen der Architekten Friedrich August Stüler, Josef Felten und Julius Carl Raschdorff auf dem Gelände des ehemaligen Minoritenklosters.

6. Oktober 2009

Nach einer Restaurierung wird das Reiterdenkmal des Preußenkönigs Friedrich Wilhelm III. wieder an seinen Platz gestellt.

10. Oktober 1928

Die Rheinlandhalle wird eröffnet.

11. Oktober 1892

Der Maler Anton Räderscheidt wird in Köln geboren.

13. Oktober 1929

Die Mülheimer Brücke, seinerzeit die größte Kabelbrücke der Welt, wird in Köln eingeweiht. Im Zweiten Weltkrieg total zerstört, wird sie in den 1950er Jahren neu errichtet.

15. Oktober 1880

In Anwesenheit von Kaiser Wilhelm I. und Kaiserin Augusta begeht Köln auf dem Domhügel das Dombau-Vollendungsfest und feiert den Abschluss von 632 Jahren Bauzeit. Mit seinen 157 Meter hohen Türmen gilt der Kölner Dom nun als höchstes Gebäude der Welt — ein Rekord, den erst 1884 das Washington Monument bricht. Der Festakt fällt mitten in den Kulturkampf, weshalb sich das katholische Köln betont zurückhält.

18. Oktober 1837

Friedrich Wilhelm Mengelberg wird in Köln geboren. Der Bildhauer schuf unter anderem die Bronzeverkleidung der Türen des Mittelportals der Nordseite, sowie u.a. den Dreikönigenaltar und den Kreuzweg im Kölner Dom.

23. Oktober 1844

Der Maler Wilhelm Maria Hubertus Leibl wird in Köln geboren.

25. Oktober 1924

Das seinerzeit höchste Haus Europas wird nach 12 Jahren Bauzeit eingeweiht und später als "Saturn-Hochhaus" bekannt.

29. Oktober 1991

Bei einer Rettungsgrabung in einem römischen Gräberfeld im Kölner Westen wird der sogenannte Achillespokal geborgen — ein farblos-durchsichtiger Glasbecher mit Emailmalerei, der Szenen aus dem Achilles-Mythos zeigt. Das rund 24,5 Zentimeter hohe Trinkgefäß entsteht um 200 n. Chr. und zählt zu den kunstvollsten Glasfunden des römischen Köln. Heute gehört es zu den Schätzen des Römisch-Germanischen Museums.

2. November 1934

Die Universität zieht in den vom Architekten Adolf Abel entworfenen Bau am inneren Grüngürtel in Köln-Lindenthal.

4. November 1946

Mit einer Feierstunde nehmen die Kölner Werkschulen den Studienbetrieb wieder auf. Die 1926 gegründete städtische Kunsthochschule hatte bei den Bombenangriffen mehr als 70 Prozent ihrer Gebäude verloren. Den Wiederaufbau leitet der Architekt Stefan Leuer, tatkräftig unterstützt von den Studierenden; unter Direktor August Hoff knüpft die Schule an ihre Tradition in Architektur, Kirchenkunst und angewandter Kunst an.

7. November 1959

Die Severinsbrücke wird in Anwesenheit von Kardinal Joseph Frings und Bundeskanzler Adenauer eingeweiht.

8. November 1900

Der Architekt Karl Friedrich Heinrich Band wird in Köln geboren. Er zeichnet verantwortlich für zahlreiche Nachkriegsbauten in Köln, u.a. das Humboldt-Gymnasium, den Wiederaufbau des Kölner Rathauses und den Wiederaufbau des Kölner Gürzenichs.

8. November 1906

Unter der Leitung des Baurats Fritz Beermann beginnen die Bauarbeiten für die Kölner Südbrücke.

17. November 1797

Der Mäzen und Stifter des ersten Museumsbaus des Wallraf-Richartz-Museums, Johann Heinrich Richartz, wird in Köln geboren.

24. November 1885

Der Schauspieler Rudolf Klein-Rogge wird in Köln geboren. Er verkörpert in Fritz Langs Filmklassikern die Titelrolle des Dr. Mabuse und den Erfinder Rotwang in „Metropolis" — eine der ikonischsten Figuren der Filmgeschichte. Heute ist der Kölner Filmstar weitgehend vergessen.

26. November 1935

Der Maler und Bildhauer Jürgen Hans Grümmer wird in Köln geboren. Von 1964 bis 1967 gestaltete er den Offenbachplatz in Köln.

26. November 1999

Das Deutsche Sport- und Olympia-Museum wird im Rheinauhafen in Köln eröffnet.

27. November 1926

Uraufführung von Béla Bartóks Ballettpantomime "Der wunderbare Mandarin" in der Oper am Habsburger Ring.

2. Dezember 1893

Als Tochter des Strohhutfabrikanten Jacob Straus kommt Luise Straus-Ernst in Köln zur Welt. 1919 übernimmt sie kommissarisch die Leitung des Wallraf-Richartz-Museums und wird zur zentralen Figur der Kölner Dada-Bewegung. 1933 emigriert die Kunsthistorikerin und Journalistin nach Frankreich; 1944 wird sie nach Auschwitz deportiert und dort ermordet.

19. Dezember 1982

Der Architekt Theodor Kelter verstirbt in Köln. Er war maßgeblich an der Gestaltung der Kölner Ringe nach dem Zweiten Weltkrieg beteiligt.

20. Dezember 1899

Der Fotograf Hermann Claasen wird in Köln geboren.

21. Dezember 1966

Der Opernbrunnen auf dem Kölner Offenbachplatz wird eingeweiht.

27. Dezember 1963

Der Architekt Wilhelm Riphahn verstirbt in Köln. Er entwarf u. a. die Oper und das Schauspielhaus in Köln.

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