Ereignisse zum Thema: Gebäude

4. Februar 1901

Der Architekt Josef Seché stirbt in Köln, wo er am 10. Oktober 1851 geboren wird. Er entwirft Wohn- und Geschäftshäuser an den Kölner Ringen, unter anderem am Hohenzollernring, am Habsburgerring und am Sachsenring. Zudem unterrichtet er an der Königlichen Provinzial-Gewerbeschule in Köln.

12. Februar 1316

Die Decksteiner Mühle wird erstmals urkundlich erwähnt.

11. März 1983

Im Zeughaus an der Zeughausstraße, damals Sitz des Kölnischen Stadtmuseums, bricht am Nachmittag ein Dachstuhlbrand aus. Rund 80 Feuerwehrleute rücken aus; hunderte Schaulustige verfolgen den Einsatz. Eine wannenförmige Betonkonstruktion zwischen Dach und drittem Obergeschoss, im Haus „Kölner Sargdeckel" genannt, verhindert ein Durchschlagen des Feuers nach unten und begrenzt den Schaden auf den Dachstuhl.

22. April 1861

Der Kölner Kaufmann und Kunstmäzen Johann Heinrich Richartz stiftet ab 1854 den Großteil der Bausumme für ein neues städtisches Museum. Für seine Vaterstadt gibt er über die Jahre nahezu 200.000 Taler und setzt dem Haus testamentarisch weitere 100.000 Taler zum Ankauf von Gemälden aus. Er stirbt in Köln, noch vor Vollendung des Baus, der als Wallraf-Richartz-Museum seinen Namen trägt.

28. April 1798

Durch die Umwandlung in eine Zentralschule für das Département de la Roer wird die Universität am 28. April 1798 durch die Franzosen geschlossen.

1. Mai 1972

Das Eros Center eröffnet in der Hornstraße in Köln.

4. Mai 1856

Der aus Wien stammende Sammler Adolf Fischer wird an diesem Tag geboren und schenkt mit seiner Frau Frieda der Stadt Köln rund 900 Werke ostasiatischer Kunst. 1909 gründen beide das Museum für Ostasiatische Kunst, das 1913 eröffnet. Fischer wird sein erster Direktor und stirbt wenige Monate später.

7. Mai 1892

In der Kölner Innenstadt neben dem Dom wird der Grundstein für das neue Empfangsgebäude des Hauptbahnhofs gelegt. Den Entwurf liefert der Aachener Architekt Georg Frentzen. Die große dreigliedrige Bahnsteighalle wird 1894 fertiggestellt, im selben Jahr nimmt der Bahnhof den Betrieb auf.

23. Mai 1802

Im Haus Mirweiler auf der Schildergasse 96, dem Zunfthaus der Kölner Brauer, feiern evangelische Christen im katholischen Köln zum ersten Mal einen öffentlichen Gottesdienst.

24. Mai 1816

Im Haus Fahrbach auf der Hohe Straße wird die Ausstellung "Kunst im Krieg" eröffnet.

27. Mai 1009

Erzbischof Heribert von Köln weiht die Stephanuskapelle ein.

28. Mai 2024

Im Foyer des Wallraf-Richartz-Museums feiert die Stadt Köln den symbolischen ersten Spatenstich für den Erweiterungsbau der ältesten Kölner Gemäldegalerie. Der Neubau nach Entwurf des Basler Büros Christ & Gantenbein bietet rund 1.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche und verbindet sich unterirdisch mit dem Bestandsgebäude in der Altstadt. Er soll die Sammlung der Fondation Corboud aufnehmen; die Fertigstellung ist für Ende 2027 geplant.

2. Juni 2004

Die Kölnarena wird in Lanxess Arena umbenannt. Bei den Kölnern hat die Halle den Spitznamen "Henkelmännchen".

9. Juni 2021

Der Architekt Gottfried Böhm, 1920 in Offenbach am Main geboren, stirbt im Alter von 101 Jahren in Köln. Die Stadt Köln würdigt ihn in einer Presseerklärung als Baumeister, der das heutige Köln seit dem Ende des Krieges entscheidend mitgeprägt habe. 1986 erhält er als bislang einziger Deutscher den Pritzker-Preis.

10. Juni 1934

In Köln-Weidenpesch weiht Weihbischof Wilhelm Stockums die katholische Pfarrkirche Heilig Kreuz. Den Ideenwettbewerb unter Kölner Architekten hatte Heinrich Bartmann gegen 87 Mitbewerber gewonnen, Dominikus Böhm kam auf den vierten Platz. Genutzt wird der Bau schon seit Heiligabend 1931. Seit 1983 steht Heilig Kreuz in der Denkmalliste der Stadt Köln.

18. Juni 1980

Der Dachstuhl von St. Agnes brennt infolge unsachgemäß ausgeführter Schweißarbeiten nieder.

1. Juli 1861

In der Kölner Altstadt eröffnet das Wallraf-Richartz-Museum, das erste öffentliche Kunstmuseum im Rheinland. Es zeigt die Sammlung, die Ferdinand Franz Wallraf der Stadt Köln vermacht hat. Den Neubau auf dem Gelände des ehemaligen Minoritenklosters nach Plänen von Josef Felten ermöglicht eine Stiftung des Kaufmanns Johann Heinrich Richartz über 100.000 Taler.

2. Juli 1823

Julius Carl Raschdorff wird im oberschlesischen Pleß geboren und kommt 1854 als Stadtbaumeister nach Köln; ab 1864 ist er erster Stadtbaumeister. Er stellt mittelalterliche Kirchen wie St. Gereon, St. Andreas und St. Maria Lyskirchen wieder her und baut den Gürzenich nach einem Vorentwurf Ernst Friedrich Zwirners um. Auch am Rathaus, am Apostelgymnasium und am Stadttheater in der Glockengasse arbeitet er.

9. Juli 1900

Grundsteinlegung der Paul-Gerhardt-Kirche, genannt die "Rote Kirche".

12. Juli 1926

Oswald Mathias Ungers wird in Kaisersesch in der Eifel geboren und beginnt seine Laufbahn 1950 in Köln im Architekturbüro von Helmut Goldschmidt. 1958/59 baut er sich in Köln-Müngersdorf sein erstes eigenes Wohnhaus. Von 1996 bis 1999 entsteht nach seinen Plänen das Wallraf-Richartz-Museum am Gürzenichplatz. Ungers stirbt am 30. September 2007 in Köln.

14. Juli 1955

Der 1931 eröffnete Ufa-Palast, eines der großen Kölner Kinos, wird 1943 durch Bomben zerstört. Nach dem Wiederaufbau öffnet er an diesem Tag erneut seine Türen. Als Eröffnungsfilm läuft die Verwechslungskomödie „Drei Männer im Schnee" von Kurt Hoffmann nach Erich Kästner.

31. Juli 1996

Baubeginn der Köln-Arena ("Lanxess Arena").

12. August 1841

Franz Schwechten kommt in Köln zur Welt und wird Architekt des Historismus. Er wirkt später vor allem in Berlin. Von 1876 bis 1880 entsteht nach seinen Entwürfen der Anhalter Bahnhof, zwischen 1891 und 1895 die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche. Schwechten stirbt im Jahr 1924.

14. August 1888

Das Kölnische Stadtmuseum wird eröffnet.

23. August 1910

Der Historienmaler und Kunstsammler Johannes Niessen stirbt in seiner Geburtsstadt Köln. Nach dem Studium an der Düsseldorfer Akademie und Lehrjahren an der Weimarer Kunstschule kehrt er nach Köln zurück und wird 1867 Konservator am Wallraf-Richartz-Museum. Später leitet er das Haus als Professor und Direktor. Er ordnet und katalogisiert die Sammlung.

2. September 1875

Auf dem Melaten-Friedhof wird das Kriegerdenkmal und Soldaten-Grabmal für rund 250 deutsche Soldaten eingeweiht, die während des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71 in Kölner Lazaretten sterben. Der etwa zehn Meter hohe Bau im Neorenaissance-Stil geht auf den Kölner Bildhauer Johann Nothen zurück; die bis zum Zweiten Weltkrieg aufgesetzte Germania-Figur stammt von Anton Werres. Die Inschrift lautet: „Zum Andenken an die zu Cöln in Folge des Krieges 1870/71 verstorbenen Söhne Deutschlands".

2. September 2006

Das Kölntriangle wird in Betrieb genommen.

15. September 2007

Das Kunstmuseum des Erzbistums Köln Kolumba wird eröffnet.

28. September 2017

In Köln stirbt der Architekt Erich Schneider-Wessling, der 1931 in Weßling geboren wird. 1960 eröffnet er sein Büro in der Stadt und bleibt ihr bis zu seinem Tod verbunden. Zu seinen Kölner Bauten zählt die Musikhochschule. Ab 1972 hält er einen Lehrstuhl an der Akademie der Bildenden Künste in München.

29. September 1894

Die katholische Pfarrkirche St. Michael auf dem Brüsseler Platz wird konsekriert.

29. September 2004

Beim Bau der U-Bahn sackt der Untergrund des Kirchturmes von St. Johann Baptist ab und neigt sich zur Westseite. Der "Schiefe Turm von Köln" wird das neue Wahrzeichen der Stadt.

3. Oktober 1999

St. Kunibert wird nach vollendetem Wiederaufbau feierlich eingeweiht.

4. Oktober 1855

Grundsteinlegung des Wallraf-Richartz-Museum nach Plänen der Architekten Friedrich August Stüler, Josef Felten und Julius Carl Raschdorff auf dem Gelände des ehemaligen Minoritenklosters.

7. Oktober 1911

Das nach Plänen des Geheimen Oberbaurats Paul Thoemer gebaute Justizgebäude Reichenspergerplatz wird in Köln eingeweiht.

17. Oktober 1936

Grundsteinlegung zum Bau der Kölner Markthalle ("D\'r Buch vun Kölle" = "Der Bauch von Köln") auf dem Gelände am Bonntor.

26. Oktober 1910

Am 26. Oktober eröffnet in Köln der fertiggestellte Museumsanbau am Hansaring und die Sammlung Schnütgen wird öffentlich zugänglich. Sie geht auf eine Schenkung des Kölner Domkapitulars Alexander Schnütgen an die Stadt zurück und wird später zur städtischen Sammlung mittelalterlicher christlicher Kunst. Der Bau nach Plänen des Architekten Franz Brantzky greift romanische und gotische Formen auf.

28. Oktober 1857

Grundsteinlegung zum Bau der Trinitatiskirche in Köln.

28. Oktober 1944

Die Melanchthonkirche wird während eines Fliegerangriffes total zerstört.

6. November 1826

Das erste Gerichtsgebäude am Appellhofplatz wird eröffnet.

8. November 1900

Der Architekt Karl Friedrich Heinrich Band wird in Köln geboren. Er zeichnet verantwortlich für zahlreiche Nachkriegsbauten in Köln, u.a. das Humboldt-Gymnasium, den Wiederaufbau des Kölner Rathauses und den Wiederaufbau des Kölner Gürzenichs.

11. November 1816

Baubeginn des Fort II des inneren Festungsringes auf dem Platz der heutigen Markthalle an der Bonner Straße.

12. November 663

Der Kölner Bischof Kunibert verstirbt in Köln. Er ist der Namensgeber der romanischen Kirche St. Kunibert.

26. November 1930

Der 1875 in Aachen geborene Architekt Jacob Koerfer stirbt am 26. November in Köln. Nach seinem Entwurf entsteht 1924/25 das Hansahochhaus am Hansaring, das erste Hochhaus der Stadt und mit rund 65 Metern zeitweise das höchste profane Gebäude Europas. Von ihm stammen in Köln auch das Capitol-Kino und der Schwerthof am Neumarkt.

26. November 1999

Das Deutsche Sport- und Olympia-Museum wird im Rheinauhafen in Köln eröffnet.

28. November 1975

Das Dreikönigen-Krankenhaus in Köln-Mülheim wird geschlossen.

3. Dezember 1853

Die 1572 erbaute Malzmühle im Filzengraben wird abgerissen. An ihrer Stelle steht heute die Brauerei "Zur Malzmühle".

3. Dezember 1890

Die erste Kölner Volksbibliothek wird eröffnet.

4. Dezember 1981

Das ehemalige Gestapogefängnis ("EL-DE - Haus") wird als Gedenkstätte eröffnet.

5. Dezember 1859

Der "Cölner Centralbahnhof" wird eröffnet.

5. Dezember 1958

Die Bastei in Köln wird durch den Kölner Oberbürgermeister Theo Burauen wieder eröffnet.

10. Dezember 1898

Einweihung des St. Anna-Hospitals durch den Kölner Weihbischof Fischer.

10. Dezember 1945

Wiedereröffnung der Kölner Universität.

11. Dezember 1921

In Köln stirbt der Architekt Hermann Eberhard Pflaume. Er wächst im Haus seines Onkels, des Architekten Hermann Otto Pflaume, in Köln auf und übernimmt 1901 dessen Kölner Atelier. In der Stadt errichtet er mehrere Bauten, darunter das Verwaltungsgebäude der Kölnischen Rückversicherungs-Gesellschaft, das Haus Hindenburg an Schildergasse/Neumarkt und den Olivandenhof.

11. Dezember 2004

Aus dem Bahnhof "Köln-Deutz" wird der Bahnhof "Köln Messe/Deutz".

12. Dezember 2004

Nach sieben Jahren Restauration wird die St. Ursula Kirche in Köln wieder eröffnet.

16. Dezember 1812

Mit Beschluss der Straßenumbenennung wird das heute als Hahnentorburg bezeichnete Stadttor "Port des Coqs" oder "Hahnen-Pforte" benannt.

18. Dezember 1910

Die Kirche St. Elisabeth wird eingeweiht.

23. Dezember 1954

Kardinal Frings erteilt die Genehmigung zur Profanierung von St. Alban am Gürzenich. In den Ruinen entsteht eine Gedenkstätte für die Toten der Weltkriege.

27. Dezember 1963

Der Architekt Wilhelm Riphahn verstirbt in Köln. Er entwarf u. a. die Oper und das Schauspielhaus in Köln.

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