Ereignisse zum Thema: Industrie und Wirtschaft

1. Januar 1842

Die Rheinische Zeitung für Politik, Handel und Gewerbe wird in Köln gegründet.

1. Januar 1900

Die Stadt Köln zahlt der Pferdebahngesellschaft eine Abfindung in Höhe von ca. 20 Millionen Mark für den Rückkauf der Pferdebahnlizenzen und macht so den Weg frei für die elektrisch betriebene Straßenbahn.

2. Januar 1755

Caspar Anton von Belderbusch wird zum Kurkölnischen Hofkammerpräsidenten und Oberbaukommissar ernannt.

2. Januar 1951

Hans Böckler, Vorsitzender des DGB, wird Ehrenbürger der Stadt Köln.

6. Januar 1953

Die "Aktiengesellschaft für Luftverkehrsbedarf" eröffnet in Deutz ihre Hauptverwaltung. Sie wurde später in "Deutsche Lufthansa AG" umbenannt.

26. Januar 1891

Nicolaus August Otto, einer der Väter des Verbrennungsmotors ("Otto-Motor") und Miterfinder des Viertaktprinzips, verstirbt in Köln.

6. Februar 1758

Johann Baptist Farina, Enkel des Eau-de-Cologne-Erfinders Johann Maria Farina, wird in Köln geboren. Er erbt das berühmte Stammhaus „Farina gegenüber dem Jülichs-Platz" und führt die 1709 gegründete Duftwasserfabrik als Fabrikant des Kölnisch Wassers fort. Als Mitglied des bürgerlichen Literaturkränzchens gehört er später zum Kreis um Ferdinand Franz Wallraf und Matthias Joseph de Noël, aus dem 1823 die Reform des Kölner Karnevals und der erste Rosenmontagszug hervorgehen.

13. Februar 1709

In der Großen Budengasse / Ecke Unter Goldschmied eröffnet Johann Baptist Farina ein Geschäft mit "Französisch Kram". 1714 tritt sein Bruder Johann Maria Farina in sein Geschäft ein.

13. Februar 1844

Die Bonn-Cölner Eisenbahn eröffnet die Strecke von Köln nach Bonn.

16. Februar 1866

In Köln wird Max von Guilleaume geboren, Industrieller aus der Kölner Unternehmerdynastie Guilleaume. Gemeinsam mit seinem Bruder Theodor leitet er ab 1892 das Carlswerk in Köln-Mülheim, das als Felten & Guilleaume zu einem der größten Draht- und Kabelwerke Europas aufsteigt. Um die Jahrhundertwende zählen die Brüder zu den reichsten Kölnern; 1900 wird er geadelt.

20. Februar 1553

Der Kölner Rat erlaubt den Kaufleuten, sich werktags zwischen 11 und 13 Uhr auf dem Platz vor dem Rathaus in der Bolzengasse (Altstadt-Nord) zu versammeln; bei schlechtem Wetter weicht man ins Haus des Kaufmanns Hieron Meinau aus. Nach dem Vorbild Augsburgs und Nürnbergs entsteht so die älteste Warenbörse Deutschlands. Erst 1580 zieht sie in ein eigenes Areal am Heumarkt.

1. März 1733

Das zuvor unter dem Namen "Fratelli Farina" oder "les frères Farina" geführte Unternehmen firmiert nun als "Johann Maria Farina".

2. März 1891

Die Oberbürgermeister von Köln und Bonn beschließen mit den Landräten der Kreise Köln, Bonn und Bergheim die Gründung eines Komitees zum Bau einer Bahnverbindung zwischen Köln und Bonn, aus der die "Köln-Bonner Eisenbahnen" hervorgehen werden.

2. März 1922

Der Kölner Stadtrat beschließt auf Initiative des Kölner Oberbürgermeisters Konrad Adenauer die Gründung einer Kölner Messegesellschaft.

3. März 1863

Durch "allerhöchsten Erlass“ des preußischen Königs Wilhelm wird die Aktiengesellschaft "Flora" gegründet. Die Einweihung der Flora findet am 14. August 1864 statt.

4. März 1578

Unter der Leitung von Jacob Henot kommt es zur Einrichtung einer Poststafette der städtischen Botenanstalten von Augsburg über Frankfurt und Köln nach Antwerpen.

12. März 1922

Der Fabrikant Hans Imhoff wird in Köln geboren. Er ist der Begründer des Schokoladenmuseums in Köln.

13. März 1623

Auf Beschluss des Reichshofrates wird Jacob Henot das Postamt in Köln zugesprochen.

16. März 1793

Der Gründer des Greven’s Adreßbuch-Verlages, Anton Greven, verstirbt in Köln.

26. März 1798

In der von Frankreich besetzten Stadt werden die mittelalterlichen Zünfte aufgehoben und die Gewerbefreiheit eingeführt. Der jahrhundertealte Zunftzwang, der Handwerk, Handel und Preise streng regelte, fällt damit weg. Köln wandelt sich in der Folge vom Sinnbild wirtschaftlicher Rückständigkeit zur größten rheinischen Handels- und Industriestadt der napoleonischen Zeit.

1. April 1860

Die Buchdruckerei J. P. Bachem gibt die "Kölner Blätter" heraus. Daraus wird im Jahre 1868 die "Kölnische Volkszeitung".

1. April 1909

Beginn der Bauarbeiten für den Reichsluftschiffhafen Cöln-Bickendorf.

1. April 1922

Die Kölner Messegesellschaft wird gegründet.

4. April 1756

Der Publizist und Historiker Jean Ignace Roderique verstirbt in Köln. Er war Herausgeber der ab 1734 in französischer Sprache erstmals verlegten "Gazette de Cologne".

11. April 1848

Gründungsversammlung des Kölner Arbeitervereins.

17. April 1883

Arthur Delfosse, der die erste Flugmotorenfabrik in Deutschland in Köln-Riehl gründete, wird in Köln geboren.

19. April 1870

Emil Pfeifer, dessen Sohn Valentin Pfeifer und Eugen Langen gründen die Firma "Pfeifer & Langen" in Köln.

20. April 1951

Die erste internationale Photokina in Köln wird eröffnet. Sie ist die größte Foto-Messe der Welt.

28. April 1877

Der Kölner Weinhändler Consul Ernst Hardt nimmt die erste rechtsrheinische Pferdebahnverbindung zwischen den selbständigen Gemeinden Deutz und Kalk in Betrieb.

1. Mai 1827

Jungfernfahrt auf dem Rhein von Mainz nach Köln des ersten in Dienst gestellten Schiffs der KD, des in den Niederlanden gekauften hölzernen Raddampfers Concordia.

2. Mai 1951

Das Institut der deutschen Wirtschaft wird unter dem Namen "Deutsches Industrie-Institut (DI)" in Köln gegründet.

7. Mai 1259

Erzbischof Konrad von Hochstaden verleiht der Stadt das Stapelrecht: Kaufleute dürfen mit ihren Waren nicht mehr an Köln vorbeifahren, sondern müssen am Rheinufer entladen und ihre Güter den Kölner Bürgern eine Zeit lang zum Kauf anbieten — später auf drei Tage festgelegt. Das erzwungene Umladen macht die Rheinmetropole über Jahrhunderte zum Handelsknoten und einer der reichsten Städte des Reichs.

9. Mai 1876

Nikolaus August Otto startet den ersten Viertakt-Verbrennungsmotor der Welt.

11. Mai 1924

Auf dem neuen Messegelände in Deutz eröffnet die erste Kölner Messe – im Beisein von Reichspräsident Friedrich Ebert und Reichskanzler Wilhelm Marx. Oberbürgermeister Konrad Adenauer hatte die Messegesellschaft gegen viele Widerstände durchgesetzt, um Kölns wirtschaftliche Bedeutung im Rheinland zurückzugewinnen. Schon zur Frühjahrsmesse strömen Hunderttausende Besucher auf das Gelände am rechten Rheinufer.

14. Mai 1898

Im Beisein preußischer Minister wird der Rheinauhafen feierlich eingeweiht. Die langgestreckte Hafeninsel südlich der Altstadt verfügt über die damals modernsten technischen Anlagen Deutschlands – zweiundzwanzig Kräne und ein eigenes Schienennetz von achtzehn Kilometern Länge. Der Hafen macht Köln zu einem bedeutenden Umschlagplatz am Rhein und prägt bis heute das Bild der Südstadt.

15. Mai 1914

Auf dem neu geschaffenen Messegelände gegenüber der Kölner Altstadt findet die große Kölner Werkbundausstellung, die erste Leistungsschau des 1907 gegründeten Deutschen Werkbundes, statt.

16. Mai 1967

Die "Kölnische und Düsseldorfer Gesellschaft für Rhein-Dampfschiffahrt" und die "Preußisch-Rheinische Dampfschiffahrtsgesellschaft" fusionieren zur "Köln-Düsseldorfer Deutsche Rheinschiffahrt AG".

16. Mai 2008

Grundsteinlegung für das Fracht- und Speditionszentrum (Cologne Bonn Cargo Center) des Konrad-Adenauer-Flughafens.

22. Mai 1802

Der Maler Hoffmann aus Köln schickt eine Kiste mit 6 Gläsern Eau de Cologne an Johann Wolfgang von Goethe nach Weimar.

25. Mai 1945

Nach dem Zweiten Weltkrieg nimmt die Industrie- und Handelskammer Köln ihre Tätigkeit wieder auf.

1. Juni 1848

Die von Karl Marx in Köln gegründete und herausgegebene Neue Rheinische Zeitung erscheint mit ihrer ersten Ausgabe.

1. Juni 1931

Die Ford-Werke Köln werden mit einer Einweihungsfeier eröffnet.

5. Juni 1815

Der Unternehmer Franz Stollwerck, der zunächst für die Herstellung von Hustenbonbons bekannt wurde ("Kamelle-Napoleon"), wird in Köln geboren. In der Kölner Blindgasse 37, der heutigen Cäcilienstraße, gründet er im Juli 1839 eine "Mürbebäckerei" und widmet sich der Herstellung von Schokolade und Marzipan.

7. Juni 1908

Der Kurator und Publizist Leo Fritz Gruber wird in Köln geboren. Er ist einer der Initiatoren der weltweit bedeutendsten Messe für Fotografie, der Photokina, die im Jahre 1950 zum ersten Mal stattfand.

11. Juni 1826

Die "Preußisch-Rheinische Dampfschiffahrtsgesellschaft", der Vorläufer der Köln-Düsseldorfer Deutsche Rheinschifffahrt, wird gegründet. Damit ist die KD die älteste Aktiengesellschaft Deutschlands.

22. Juni 1756

In Köln kommt der Bankier Abraham Schaaffhausen zur Welt. Sein 1791 gegründetes Handels- und Bankhaus macht ihn zum bedeutendsten Kölner Bankier seiner Zeit; als Pionier des Industriekredits finanziert er die aufkommende rheinische Textil-, Leder- und Maschinenindustrie. Aus seinem Haus geht später der A. Schaaffhausen'sche Bankverein hervor. Seine Tochter Sibylle Mertens-Schaaffhausen wird als Kunstsammlerin berühmt.

26. Juni 1974

Das Bundesaufsichtsamt für das Kreditwesen entzieht der Kölner Privatbank I. D. Herstatt die Lizenz und ordnet ihre sofortige Schließung an. Verlustreiche Devisenspekulationen haben das Institut ruiniert; Rettungsversuche der Großbanken scheitern am selben Morgen. Es ist die größte Bankenpleite der jungen Bundesrepublik – das „Herstatt-Risiko" im internationalen Devisenhandel trägt seither den Namen der Kölner Bank.

3. Juli 2001

Der Fabrikant Hans Imhoff wird Ehrenbürger der Stadt Köln.

6. Juli 1837

Die Bonn-Cölner Eisenbahn-Gesellschaft erhält die Konzession, eine Eisenbahnstrecke zwischen Bonn und Köln zu betreiben.

11. Juli 1925

Im Warenhaus Tietz (heute Kaufhof) wird die erste Rolltreppe Deutschlands in Betrieb genommen.

13. Juli 1709

Gründung des Unternehmens Johann Maria Farina als G.B.Farina in Köln. Sie ist die älteste bestehende Parfüm-Fabrik der Welt. In ihren Räumen befindet sich heute u.a ein Duftmuseum. Der Begriff "Farina gegenüber" leitet sich ab aus der französischen Firmenbezeichnung "Jean Marie Farina vis-à-vis de la place Juliers depuis 1709".

15. Juli 1860

Der Diplomat und Archäologe Max Freiherr von Oppenheim wird in Köln geboren. Er entstammt der Kölner Bankiersfamilie Sal. Oppenheim, einem der angesehensten Privatbankhäuser Europas, und entdeckt 1899 die bedeutende Ausgrabungsstätte Tell Halaf in Syrien, wo er bis 1929 Grabungen leitet.

24. Juli 1916

Erlass einer Börsenordnung für die Kölner Börse.

25. Juli 1836

Gründung der „Rheinischen Eisenbahn-Gesellschaft" in Köln. Vor seiner Zeit als preußischer Ministerpräsident war Ludolf Camphausen der erste Präsident der Gesellschaft.

27. Juli 1978

Bei den Clouth Gummiwerken in Köln-Nippes meldet der Entwickler Hans Braitsch das „Kölner Ei" zum Patent an — offiziell „Clouth Schienenlager 1403". Das eiförmige Bauteil aus Metall und vulkanisiertem Naturkautschuk dämpft den Körperschall der Schienen und macht so Wohnungen entlang der Strecke leiser. Noch im selben Jahr wird es auf der Stadtbahnstrecke Ebertplatz–Lohsestraße erstmals verbaut und prägt seither den Kölner Nahverkehr.

31. Juli 1884

Aus der 1870 in der damals noch selbständigen Industriestadt Ehrenfeld gegründeten Gesellschaft für elektrisches Licht und Telegraphenbau Barthel Berghausen und Cie. geht die Helios AG für elektrisches Licht und Telegraphenanlagenbau hervor. Am Fabrikstandort Venloer Straße 387–389 entwickelt sich eines der innovationsfreudigsten Elektrounternehmen Europas, das komplette Wechselstrom-Elektrizitätswerke baut und Leuchtfeuer unter anderem für Borkum, Sylt, Wangerooge und den Nord-Ostsee-Kanal liefert. Heliosturm und Rheinlandhalle in Ehrenfeld erinnern bis heute an die Pionierzeit der Elektrifizierung.

8. August 1586

Kaiser Rudolf II. ernennt Jacob Henot zum kaiserlichen Postmeister in Köln.

9. August 1843

Die Unternehmerin Maria Clementine Martin, Erfinderin des "Klosterfrau-Melissengeist", verstirbt in Köln. Sie war bis zur Auflösung ihres Klosters Nonne und 1815 im Dienste von Feldmarschalls Blücher bei der Schlacht von Waterloo als Krankenschwester tätig. Im Jahre 1826 gründete sie ein Unternehmen mit dem Namen "Maria Clementine Martin Klosterfrau" und bezog ihre Räume am Kölner Dom.

16. August 1934

Hans „Jean" Löring wird in Köln geboren. Der Bauunternehmer, der mit Elektro- und Rohrleitungsbau ein Firmenimperium aufbaut, spielt zunächst selbst in der Oberliga, ehe er 1966 die Präsidentschaft beim SC Fortuna Köln übernimmt. Er führt den Südstadt-Klub 1973 in die Bundesliga, finanziert ihn über Jahrzehnte aus eigener Tasche und schafft die größte Jugendabteilung im deutschen Fußball. Bis 2001 bleibt er Präsident seines „Vereinche".

27. August 1896

Der Zuckerfabrikant Johann Jakob Langen verstirbt in Köln.

28. August 1897

Cornelius Stüssgen eröffnet auf der Venloer Straße 466 sein erstes Lebensmittelgeschäft.

1. September 1907

Ettore Bugatti wird Konstrukteur bei der Gasmotoren-Fabrik Deutz AG in Köln.

7. September 1591

Der in Köln geborene erste Syndicus der Hanse, Heinrich Sudermann, verstirbt in Lübeck; sein Leichnam wird nach Köln überführt und in der Minoritenkirche beigesetzt.

8. September 1953

Die Electrola gründet ihren Sitz in Köln.

10. September 1862

Franz Clouth gründet das Unternehmen mit dem Namen "Rheinische Gummiwarenfabrik". Daraus wurden 1982 die "Clouth Gummiwerke".

10. September 1964

Der Portugiese Armando Rodrigues de Sá trifft in Köln als der millionste Gastarbeiter der Bundesrepublik Deutschland ein. Er erhält ein Moped als Gastgeschenk bei seiner Ankunft.

14. September 1947

Mit einer Herbstmesse findet die erste Messe nach dem Zweiten Weltkrieg statt.

18. September 1929

Grundsteinlegung der Ford-Werke Köln.

30. September 1931

Einweihung der Kölner Börse an ihrem jetzigen Platz "Unter Sachsenhausen 4".

4. Oktober 1811

Per Dekret Napoleons wird eine neue Börse gegründet.

5. Oktober 1894

Die "Actiengesellschaft der Vorgebirgsbahn Cöln-Bonn" wird gegründet.

9. Oktober 1833

Der Ingenieur und Erfinder Carl Eugen Langen wird in Köln geboren. Er war maßgeblich an der Entwicklung des Verbrennungsmotors ("Ottomotor") beteiligt.

19. Oktober 1949

Der "Ausschuss für Wirtschaftsfragen der industriellen Verbände" wird in Köln gegründet, und einige Zeit später in "Bundesverband der Deutschen Industrie" umbenannt.

28. Oktober 1929

Der Kölner Oberbürgermeister Konrad Adenauer unterzeichnet den Vertrag über den Bau des Ford-Werkes in Köln - Niehl.

31. Oktober 1993

Das Schokoladenmuseum wird als Imhoff-Stollwerck Schokoladenmuseum eröffnet.

1. November 1858

Die Chemische Fabrik Kalk GmbH (CFK) wird in Köln-Kalk gegründet.

1. November 1940

Die Obst- und Gemüsegroßhändler ziehen von den Markthallen am Heumarkt in die neue Markthalle an der Bonner Straße.

8. November 1797

Mit der Gründung des "Handelsvorstands" beginnt die Geschichte der IHK Köln. Sie ist die älteste, kontinuierlich bestehende deutsche Handelskammer.

11. November 1723

Johann Jacob Stahel wird als einziger Sohn einer Kölner Kaufmannsfamilie geboren, deren Vorfahren einst als Drucker und Buchhändler aus Holland einwandern. In Würzburg gründet er 1753 mit fürstbischöflichem Privileg eine Buchhandlung, steigt zum Universitäts- und Hofbuchhändler auf und verlegt mit Exklusivprivileg die „Bibliothek der Kirchenväter". Sein Geschäft überdauert ihn um Generationen: Als älteste Buchhandlung Würzburgs besteht die Stahel'sche Buchhandlung bis 1992.

25. November 1766

Der am 8. Dezember 1685 in Santa Maria Maggiore, Italien geborene Schöpfer des "Eau de Cologne", Johann Maria Farina, stirbt in Köln.

30. November 1750

Im Kölner Holzhändlerhaus der Familie Monheim, deren Name sich in der Stadt seit dem 14. Jahrhundert nachweisen läßt, kommt Andreas Monheim als jüngster Sohn zur Welt und wird in der Pfarre St. Jakob getauft. Nach der Apothekerlehre zieht er nach Aachen, übernimmt dort die Adler-Apotheke und wird zum letzten Bürgermeister der Freien Reichsstadt. Er begründet die Aachener Monheim-Linie, aus der später eine bedeutende Schokoladen-Dynastie hervorgeht.

8. Dezember 1685

Johann Maria Farina, der Erfinder des Eau de Cologne, wird in Santa Maria Maggiore geboren.

13. Dezember 1999

Die Berliner Schibsted AG bringt in Köln die kostenlose Tageszeitung "20 Minuten Köln" heraus und eröffnet damit den "Kölner Zeitungskrieg" mit den Verlagen DuMont und Springer.

18. Dezember 1838

Der Unternehmer Franz Clouth wird in Köln geboren.

19. Dezember 1956

Der erste "lange Samstag" (Ladenöffnung bis 18:00 Uhr) in Köln.

20. Dezember 1845

Die erste Teilstrecke Deutz–Düsseldorf der Köln-Mindener Eisenbahn-Gesellschaft wird eröffnet.

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