Ereignisse zum Thema: Kölner Stadtteile
1. Januar 1975
Durch eine Gebietsreform werden ehemalige Gemeinden und Städte in die Stadt Köln eingegliedert. Dies sind u.a. Rodenkirchen, Porz, Wesseling und Lövenich. Wesseling wird zwar auch eingemeindet, klagt aber im Folgejahr erfolgreich dagegen und wird wieder ausgegliedert.
12. Januar 1883
Im damals noch selbstständigen Mülheim am Rhein, das erst 1914 nach Köln eingemeindet wird und heute den Stadtteil Köln-Mülheim bildet, wird Gustav Otto geboren, jüngster Sohn des Kölner Motorenpioniers Nicolaus Otto, der den Viertakt-Ottomotor erfindet. Otto baut Flugzeuge und Flugmotoren und gründet 1909 in München eine Flugzeugfabrik, aus der über die Bayerische Flugzeugwerke AG die spätere BMW hervorgeht. 1926 nimmt er sich in München das Leben.
13. Januar 1901
Im Restaurant Vogel „Ossendorfer Hof" in Köln-Ossendorf gründen vierzehn Stammtischfreunde auf Vorschlag von Christian Lansen die Alte Kölner Karnevalsgesellschaft „Schnüsse Tring". Ihren Namen entlehnen sie dem seit 1859 in den Sitzungen gesungenen Lied von Joseph Roesberg über ein selbstbewusstes Ossendorfer Dienstmädchen. Als elftälteste Karnevalsgesellschaft der Stadt widmet sie sich bis heute besonders der Pflege kölscher Lieder und der Mundart.
4. Februar 1921
Unterzeichnung des Eingemeindungsvertrages für die Gemeinde Worringen.
20. Februar 1553
Der Kölner Rat erlaubt den Kaufleuten, sich werktags zwischen 11 und 13 Uhr auf dem Platz vor dem Rathaus in der Bolzengasse (Altstadt-Nord) zu versammeln; bei schlechtem Wetter weicht man ins Haus des Kaufmanns Hieron Meinau aus. Nach dem Vorbild Augsburgs und Nürnbergs entsteht so die älteste Warenbörse Deutschlands. Erst 1580 zieht sie in ein eigenes Areal am Heumarkt.
21. Februar 1948
Durch die Fusion der Vereine SV Victoria 1911, Bayenthaler SV und Sparkassen-Verein 1927 Köln wird der SC Fortuna Köln im Kasino der Bayenthaler Maschinenfabrik gegründet.
22. Februar 1840
Der spätere SPD-Mitbegründer August Bebel wird in den Kasematten der Festung Deutz geboren, wo sein Vater als Unteroffizier stationiert ist. Eine Gedenktafel an der Kasemattenstraße 8 erinnert an den Geburtsort eines der dienstältesten Parlamentarier der deutschen Geschichte.
24. Februar 1924
Geburt des Boxers Peter Müller("Müllers Aap"). Am 8. Juni 1952 schlug er im Kampf um die Mittelgewichtsmeisterschaft gegen Hans Stretz in Köln den Ringrichter Max Pippow aus Berlin K.O. und ging damit in die Geschichte des deutschen Boxsports ein. Angeblich soll Pipow ihn zuvor als "Zigeuner" beschimpft haben. Müllers Worte: "Do han isch dä ussjemat" (Da habe ich ihn ausgemacht). Anschließend ging er noch auf einige Sekundanten und seinen Trainer und Schwiegervater Jupp Thelen los. Daraufhin wurde "de Aap"-der Affe-, wie Peter Müller in Köln liebevoll genannt wurde, lebenslang gesperrt. Doch schon nach einem Jahr wurde die Sperre wieder aufgehoben. Er wurde fünfmal deutscher Meister im Mittelgewicht. Peter Müller verstarb am 22.Juni 1992 an den Folgen eines Schlaganfalls. Sein Grab befindet sich auf dem Kölner Südfriedhof.
26. Februar 1969
Der "Container Terminal Köln Eifeltor" wird in Betrieb genommen. Er entwickelt sich zu einem der umschlagsstärksten Güterbahnhöfe Deutschlands für den kombinierten Frachtverkehr von Schiene und Straße.
1. März 1882
Der Stadtrat der seinerzeit eigenständigen Stadt Kalk beschließt die Bildung einer Kommission für den Entwurf eines Wappens.
4. März 1911
Die Skulptur "Der Tauzieher" wird am Rheinauhafen enthüllt.
7. März 1322
Mülheim werden die Rechte einer Befestigungsmauer, einer "Freiheit" verliehen. Daran erinnert heute noch die Straße "Mülheimer Freiheit".
9. März 1992
Die Gesamtschule Köln-Kalk/Höhenberg wird in Städtische Katharina-Henoth-Gesamtschule umbenannt.
12. März 1890
Im Volksgarten findet die Eröffnung der Gartenfläche statt.
12. März 1920
Der Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus und Mitglied der Edelweißpiraten, Roland Lorent, wird in Köln geboren. Am 29. September 1944 erschoss er den NSDAP-Ortsgruppenleiter von Köln-Ehrenfeld, Soentgen. Nach seiner Ergreifung wurde er am 10. November 1944 zusammen mit weiteren zwölf Mitgliedern der "Edelweißpiraten" in der Hüttenstraße in Köln-Ehrenfeld ohne Gerichtsurteil öffentlich gehenkt.
17. März 1948
Der Wiederaufbau der evangelischen Melanchthonkirche im Kölner Stadtteil Zollstock wird beschlossen.
18. März 1824
Ferdinand Franz Wallraf verstirbt in Köln und wird auf dem Kölner Friedhof Melaten beigesetzt. Seine umfangreiche Kunstsammlung vermacht er der Stadt Köln.
18. März 1913
Der Vertrag zur Eingemeindung Mülheims wird unterzeichnet.
19. März 1932
Das Schnütgen-Museum wird im ehemaligen Deutzer Kloster St. Heribert eingeweiht.
21. März 1954
Die Auferstehungskirche in Köln-Kalk wird eingeweiht.
27. März 1913
Die Stadtverordnetenversammlungen von Köln und Mülheim stimmen dem am 18. März 1913 ausgehandelten Eingemeindevertrag zu.
27. März 1968
Der Politikwissenschaftler Carlo Masala wird in Köln geboren, als Sohn einer österreichischen Mutter und eines italienischen Vaters. Er wächst im Kölner Stadtteil Chorweiler auf. Seit 2007 lehrt er als Professor für Internationale Politik an der Universität der Bundeswehr München.
1. April 1914
Holweide, das früher aus den Ortschaften Schweinheim, Wichheim, Schnellweide und Holweide bestand, wird in Köln eingegliedert.
1. April 1988
Es werden u.a. Bayenthal, Marienburg, Nippes, Mauenheim, Poll und Deutz in Köln eingegliedert.
3. April 2009
Das Odysseum wird im Kölner Stadtteil Kalk eröffnet.
10. April 1945
Nach Artilleriekämpfen und dem Bau von Panzersperren durch den Volkssturm ziehen sich die letzten deutschen Soldaten aus Köln-Höhenhaus zurück. Vier Tage später marschieren amerikanische Truppen in den rechtsrheinischen Vorort ein. Das linksrheinische Köln ist seit Anfang März besetzt; rechts des Rheins dauern die Kampfhandlungen gut fünf Wochen länger.
11. April 1827
Der Chemiker Hermann Julius Grüneberg wird am 11. April in Stettin geboren. 1858 gründet er mit dem Chemikalienhändler Julius Vorster in Kalk bei Köln die Kalisalpeterfabrik Vorster & Grüneberg, aus der die Chemische Fabrik Kalk hervorgeht. 1894 stirbt er in Köln. In Köln-Kalk erinnern die Grünebergstraße und die Grüneberg-Schule an ihn.
15. April 1909
Die Vorortbahnlinie Köln–Porz nimmt ihren Betrieb auf.
22. April 1878
Paul Humburg wird in Mülheim am Rhein geboren, das 1914 nach Köln eingemeindet wird. Der reformierte Theologe wird zu einer Führungsfigur des kirchlichen Widerstands. Von 1934 bis 1942 amtiert er als Präses der Bekenntnissynode der Kirchenprovinz Rheinland und gehört zur Vorläufigen Leitung der Deutschen Evangelischen Kirche. Die Gestapo führt ihn als gefährlichen Regimegegner. Er stirbt am 21. Mai 1945 in Detmold.
25. April 1243
Als "hoff to Malaten buyten Colne" wird das Siechenhaus (Leprosorium) auf Melaten erstmals urkundlich erwähnt.
25. April 1990
In der Mülheimer Stadthalle wird ein Attentat auf Oskar Lafontaine verübt.
28. April 1877
Der Kölner Weinhändler Consul Ernst Hardt nimmt die erste rechtsrheinische Pferdebahnverbindung zwischen den selbständigen Gemeinden Deutz und Kalk in Betrieb.
4. Mai 1927
Trude Herr wird in Köln-Kalk geboren und wächst in Kalk und Mülheim auf. Sie wird zur Kölner Volksschauspielerin und Sängerin; bekannt macht sie 1960 der Schlager „Ich will keine Schokolade“. Von 1977 bis 1986 führt sie ihr eigenes Theater im Vringsveedel.
9. Mai 1975
Der Polizist Walter Pauli wird bei einem Schußwechsel getötet. Nach ihm wurde 2001 erstmals in Deutschland eine Straße nach einem im Dienst getöteten Polizisten benannt, dem "Walter-Pauli-Ring". Dort steht das Polizeipräsidium Köln.
29. Mai 1288
Am 29. Mai beginnt die Belagerung der Burg Worringen, die heute ein Kölner Stadtteil ist. Verbündete unter Herzog Johann I. von Brabant schließen die Burg ein; das Belagerungsgerät stammt vor allem aus Köln, dessen Bürger unter eigener Standarte mitziehen. Wenige Tage später beendet die Schlacht die Vormacht der Kölner Erzbischöfe im Nordwesten des Reichs und begründet die faktische Unabhängigkeit der Stadt.
7. Juni 1935
Der Lehrer Heinrich Welsch verstirbt in Köln. Zeit seines Lebens setzt sich Welsch für die Mittellosen und Benachteiligten in Köln ein und gründet im Jahre 1905 in Köln-Kalk eine Hilfsschule. Verewigt wird er in dem Karnevalslied "In d'r Kayjass Nummer Null".
9. Juni 2004
In der Keupstraße in Köln-Mülheim, dem Zentrum des türkischen Geschäftslebens der Stadt, explodiert vor einem Friseursalon eine ferngezündete Nagelbombe. Über zwanzig Menschen werden verletzt, mehrere schwer. Die Ermittler verdächtigen jahrelang die Betroffenen selbst; erst nach der Selbstenttarnung des rechtsextremen Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) 2011 wird ihm die Tat zugeordnet. Die Stadt Köln richtet an der Keupstraße/Schanzenstraße einen Lern- und Erinnerungsort ein.
10. Juni 1914
Die Preußische Staatsregierung in Berlin entscheidet mit großer Mehrheit, daß Mülheim ein Bestandteil Kölns sein soll.
10. Juni 1934
In Köln-Weidenpesch weiht Weihbischof Wilhelm Stockums die katholische Pfarrkirche Heilig Kreuz. Den Ideenwettbewerb unter Kölner Architekten hatte Heinrich Bartmann gegen 87 Mitbewerber gewonnen, Dominikus Böhm kam auf den vierten Platz. Genutzt wird der Bau schon seit Heiligabend 1931. Seit 1983 steht Heilig Kreuz in der Denkmalliste der Stadt Köln.
15. Juni 1945
Die amerikanischen Streitkräfte übergeben den Flughafen Wahn an die britischen Besatzer.
15. Juni 1963
Die "Deutsche Hochschule für Leibesübungen" in Köln-Müngersdorf wird eingeweiht. Sie wird am 1. Januar 1965 in "Deutsche Sporthochschule Köln" umbenannt.
29. Juni 1810
Dompfarrer Michael Joseph DuMont weiht den Melatenfriedhof ein. Gleichzeitig werden die Friedhöfe innerhalb der Stadt geschlossen.
1. Juli 1976
Wesseling, das im Jahr zuvor Köln eingemeindet wurde, klagt erfolgreich und wird wieder ausgegliedert.
24. Juli 1900
Auf dem Köln-Nippeser Wilhelmplatz findet zum ersten Mal ein von da an regelmäßiger Wochenmarkt statt.
26. Juli 1900
Der Komponist und Sänger Karl Berbuer wird in Köln geboren. Aus seiner Feder stammen Karnevalsklassiker wie "Heidewitzka, Herr Kapitän" (1936), das "Trizonesien-Lied" (1948) und "Un et Arnöldche fleut "(1950), Bundeskanzler Konrad Adenauer wurde im Jahre 1950 bei seiner Ankunft in Chicago mangels einer offiziellen Hymne mit "Heidewitzka, Herr Kapitän" empfangen und bei Sportehrungen spielte man oft das "Trizonesien-Lied", welches sich mit der Aufteilung Deutschlands in Zonen nach dem 2. Weltkrieg befasste und englische Zeitungen zu dem Ausspruch "Sie werden wieder frech" verleitete. Zu Ehren Karl Berbuers steht in der Kölner Südstadt ein Brunnen in Form eines Narrenschiffes.
26. Juli 1926
Auf dem Butzweilerhof wird der Flugbetrieb aufgenommen.
31. Juli 1884
Aus der 1870 in der damals noch selbständigen Industriestadt Ehrenfeld gegründeten Gesellschaft für elektrisches Licht und Telegraphenbau Barthel Berghausen und Cie. geht die Helios AG für elektrisches Licht und Telegraphenanlagenbau hervor. Am Fabrikstandort Venloer Straße 387–389 entwickelt sich eines der innovationsfreudigsten Elektrounternehmen Europas, das komplette Wechselstrom-Elektrizitätswerke baut und Leuchtfeuer unter anderem für Borkum, Sylt, Wangerooge und den Nord-Ostsee-Kanal liefert. Heliosturm und Rheinlandhalle in Ehrenfeld erinnern bis heute an die Pionierzeit der Elektrifizierung.
5. August 1909
Von Graf Zeppelin persönlich gesteuert erscheint das Zeppelin-Luftschiff LZ 5 gegen 10:24 Uhr über Köln und landet um 10.34 Uhr vor der Luftschiffhalle am Ossendorfer Weg in Bickendorf.
6. August 1936
Willi Ostermann stirbt im Krankenhaus Lindenburg. Zehntausende säumen die Straßen Kölns auf dem Trauerzug vom Neumarkt zum Melatenfriedhof am 10.8.1936.
13. August 1583
Das damals noch zum Herzogtum Berg gehörige Dünnwald wird im Truchsessischen Krieg geplündert und niedergebrannt.
13. August 1865
Die ersten Pferderennen werden vom Rheinische-Westfälischen Rennverein in der Mülheimer Heide veranstaltet.
25. August 1128
Ein durch einen Blitzschlag verursachtes Feuer zerstört das rechtsrheinische Deutz.
25. August 2007
Finkenberg wird der 86. Stadtteil von Köln.
5. September 1977
Die Rote Armee Fraktion (RAF) entführt den Arbeitgeberpräsidenten Hanns Martin Schleyer und erschießt dessen Fahrer in der Friedrich-Schmidt-Straße am Kölner Stadtwald in der Nähe des Stadions.
8. September 1951
Die wiederaufgebaute Mülheimer Hängebrücke über den Rhein zwischen Köln-Riehl und Köln-Mülheim wird eingeweiht. Im März 1945 war sie gesprengt worden; der Wiederaufbau als echte Hängebrücke beginnt am 13. Oktober 1949 nach einem Entwurf des Kölner Architekten Wilhelm Riphahn, technisch beraten von Fritz Leonhardt. Zur Einweihung ist Bundeskanzler Konrad Adenauer zugegen, der die Brücke 1929 als Oberbürgermeister eröffnet hatte.
16. September 1890
Buffalo Bill, Frederick Cody (von den Kölnern "Büffels Will" genannt), gastiert mit seiner Wild-West-Show auf der Pferderennbahn an der Niehler Straße.
24. September 1992
Der Kölner Rat beschließt die Änderung der städtischen Hauptsatzung und gibt damit den Weg frei, die abgelegene Großwohnsiedlung als eigenständigen Stadtteil vom rund zwei Kilometer entfernten Brück abzutrennen. Mit der Veröffentlichung im Amtsblatt am 14. Dezember wird Neubrück im Stadtbezirk Kalk, gut neun Kilometer östlich des Zentrums auf einem ehemaligen Militärflugplatz gelegen, zum 85. Stadtteil Kölns. Initiator der Loslösung ist Bezirksvertreter Ralph Sterck.
27. September 1944
Am 27. September treffen 200 Häftlinge aus dem Konzentrationslager Buchenwald auf dem Gelände der Vereinigten Westdeutschen Waggonfabrik AG in der Deutz-Mülheimer-Straße in Köln-Deutz ein. Dort entsteht ein Männer-Außenlager Buchenwalds. Die Gefangenen leisten in Zwölf-Stunden-Schichten Zwangsarbeit in der Waggonfabrik. Ab Ende Oktober bringt man sie in einem Luftschutzkeller ohne Bettgestelle, Fenster oder Toiletten unter.
1. Oktober 1876
Der Komponist der berühmtesten Karnevalslieder, Willi Ostermann, wird in Mülheim (heute Köln) geboren. Aus seiner Feder stammen so bekannte Titel wie "Och wat wor dat fröher schön doch en Colonia", "Et Stina muß 'ne Mann han!", "Kut erop! Kut erop! Kut erop!" und natürlich "Heimweh nach Köln - Ich mööch zo Foß noh Kölle jonn",sein bekanntestes Werk, welches er auf dem Totenbett komponierte. Zu seinen Ehren wurde am 16. Februar 1939 in der Kölner Altstadt der Willi-Ostermann-Brunnen eingeweiht.
1. Oktober 1969
Der Landkreis Köln wird in Kreis Köln umbenannt.
5. Oktober 1163
Neben dem Judenfriedhof an der Bonner Straße werden 5 Männer als Häretiker verbrannt.
6. Oktober 1794
Einzug der französischen Truppen in Köln. Die Stadt wird kampflos an den Befehlshaber des linken Flügels der Rheinarmee, Jean-Étienne Championnet, übergeben. Ungefähr 12.000 französische Soldaten marschierten durch die Hahnen-Pforte ein.
14. Oktober 1944
In Köln-Mülheim wird Udo Kier als Udo Kierspe geboren. Mit den Kultfilmen Flesh for Frankenstein und Blood for Dracula wird er bekannt und spielt in über 200 Filmen, darunter Hollywood-Produktionen wie Armageddon und Blade. Am 23. November 2025 stirbt er in Palm Springs.
22. Oktober 1941
Vom tiefliegenden Bahnhof Köln-Deutz fährt der erste Deportationszug mit 1.018 Kölner Jüdinnen und Juden ins Ghetto Litzmannstadt (Łódź). Zuvor werden die Messehallen in Deutz als Sammellager genutzt. Ein zweiter Transport folgt wenige Tage später. Von den rund 2.000 aus Köln nach Litzmannstadt Deportierten überleben nach heutigem Forschungsstand nur wenige.
24. Oktober 2005
Die Poller Wiesen werden in die Bodendenkmalliste des Landes Nordrhein-Westfalen aufgenommen.
25. Oktober 980
In einer Urkunde des Erzbischofs Warin wird erstmals "Mundestorp" ("Müngersdorf") erwähnt.
2. November 1928
Das erste Kölner Sechstagerennen findet in der Rheinlandhalle auf dem ehemaligen Gelände der Helios Motorenwerke in Köln-Ehrenfeld statt.
2. November 1934
Die Universität zieht in den vom Architekten Adolf Abel entworfenen Bau am inneren Grüngürtel in Köln-Lindenthal.
10. November 1944
In der Hüttenstraße in Köln - Ehrenfeld werden dreizehn Deutsche von Mitgliedern der Gestapo und der SS gehenkt.
19. November 1903
Gottfried Brockmann wird in Köln-Lindenthal als Sohn eines Malers geboren und gehört in den 1920er Jahren zu den Kölner Progressiven. 1937 beschlagnahmt die NS-Aktion „Entartete Kunst" seine Mappe „Bilderbogen der Zeit. Arbeiter" mit 15 Linolschnitten aus dem Wallraf-Richartz-Museum Köln und zerstört sie. Nach Krieg und Gefangenschaft lässt er sich 1952 in Kiel nieder.
3. Dezember 1869
In Köln wird der Lehrer und Schriftsteller Laurenz Kiesgen geboren. Er schreibt Erzählungen, Märchen, Gedichte und Bühnenstücke, teils in Kölner Mundart, und leitet von 1910 bis 1920 die Zeitschrift „Der Wächter für Jugendschriften". An den Mundartautor erinnert im Stadtteil Poll die Laurenz-Kiesgen-Straße. 1957 stirbt er in Windeck-Dattenfeld.
7. Dezember 1966
Die Justizvollzugsanstalt Köln im Stadtteil Ossendorf feiert ihr Richtfest.
14. Dezember 1992
Neubrück wird der 85. Stadtteil von Köln.
17. Dezember 1948
Der Ortsteil Grengel wird als Teil der damaligen Gemeinde Porz gegründet.
26. Dezember 1893
Der Schriftsteller Axel Rudolph wird in Köln-Nippes geboren. In den 1930er Jahren verfasst er über 50 Abenteuer- und Kriminalromane, dazu Drehbücher und Hörspiele, teils unter dem Namen Heinrich Weiler. 1939 schließt ihn die Reichsschrifttumskammer aus, was einem Berufsverbot gleichkommt. 1944 verurteilt ihn der Volksgerichtshof unter Roland Freisler wegen „Wehrkraftzersetzung" zum Tode; im selben Jahr wird er im Zuchthaus Brandenburg-Görden hingerichtet.