Ereignisse zum Thema: Natur Grünflächen
10. Januar 1784
Der Rhein friert zu. Die Eisschicht hat eine Dicke von 3 Metern. Dies führt am 27. Februar 1784 zur größten Flutkatastrophe in Köln, bei der in Mülheim, das noch nicht zu Köln gehörte, 21 Bürger ihr Leben verlieren und ein Drittel aller Wohnungen zerstört werden.
1. Februar 1889
Der Landschaftsarchitekt Hermann Robert Jung wird Gartenbaudirektor und Chef der Kölner Flora in Köln.
11. Februar 1374
Mit einem Wasserstand von etwa 13,30 m kommt es zum bis dahin höchsten in Köln gemessenen Hochwasser; erst das Eishochwasser von 1784 übertrifft diese Marke.
27. Februar 1784
Nach wochenlanger Frostkälte staut sich das Eis bei Niehl, dann bricht es: Der Rhein steigt auf den höchsten je in Köln gemessenen Stand und reißt die Schiffsbrücke fort. Das Wasser dringt bis zum Heumarkt vor. Am härtesten trifft es das noch eigenständige Mülheim — von 420 Häusern werden 161 völlig zerstört, 21 Menschen sterben, rund 1.800 verlieren Hab und Gut und werden obdachlos.
3. März 1863
Durch "allerhöchsten Erlass“ des preußischen Königs Wilhelm wird die Aktiengesellschaft "Flora" gegründet. Die Einweihung der Flora findet am 14. August 1864 statt.
12. März 1890
Im Volksgarten findet die Eröffnung der Gartenfläche statt.
30. März 2006
Das Elefantenkalb Marlar kommt im Kölner Zoo zur Welt.
1. April 1901
Der Südfriedhof wird eröffnet.
13. April 1992
Ein Erdbeben der Stärke 5,9 auf der Richterskala erschüttert um 3:20 Uhr das Kölner Stadtgebiet für 15 Sekunden.
16. April 2007
Das Elefantenbaby "Ming Jung" (Kölsch für "Mein Junge") kommt im Kölner Zoo auf die Welt.
23. April 1878
Die Poller machen den "besten Fang seit Menschengedenken mit 183 Maifischen (Heringsart) in einem Netzzug“.
26. Mai 1907
Im Kölner Zoo wird eine Giraffe geboren.
30. Mai 1914
Der Botanische Garten in Köln wird eröffnet.
4. Juli 1895
Der Rat der Stadt Köln beschließt nach den Plänen von Gartendirektor Adolf Kowallek, im Westen der Stadt einen großen Stadtwald anzulegen. Auf rund 150 Hektar entsteht in Lindenthal eine weitläufige Parklandschaft mit Weihern, Kanälen und Spielwiesen. Kowallek, der zuvor den Volksgarten gestaltet hatte, verbindet darin Natur und Sport zu einem neuen Typus städtischer Erholungslandschaft.
22. Juli 1860
Mit einem Festakt wird der Kölner Zoo eröffnet.
14. August 1864
Einweihung der Kölner Flora.
26. August 2012
Im Kölner Zoo bricht ein Tiger aus seinem Gehege aus und verletzt eine Pflegerin tödlich. Zoodirektor Theo Pagel erschießt das Tier.
17. September 1859
Auf Geheiß von Dr. Caspar Garthe beginnen in Riehl die Arbeiten zur Gründung des Kölner Zoos.
10. Oktober 1985
Die Schimpansen Petermann und Susi entkommen aus ihren Gehegen im Kölner Zoo und verletzen den Zoodirektor Gunther Nogge schwer. Beide Schimpansen werden von der Polizei erschossen.
6. November 1395
Morgens um 3:00 Uhr erschüttert ein schweres Erdbeben die Stadt Köln.
10. November 1975
Drei Jaguare entkommen aus ihrem Gehege im Kölner Zoo. Eines der Tiere greift einen Pfleger an und wird von der Polizei erschossen; die beiden anderen Tiere werden eingefangen.
29. Dezember 1949
Nach den verheerenden Kriegsschäden wird die Flora, Kölns 1864 angelegter Botanischer Garten in Riehl, festlich wiedereröffnet. Bombenangriffe hatten Gewächshäuser und das Glaspalais schwer beschädigt. Beim Wiederaufbau gestaltet man das Gelände grundlegend um: Der gläserne Wintergarten wird aus Geldmangel schlichter wiederhergestellt, seine markante Eisenkuppel abgetragen und durch einen eingeschossigen Festsaal ersetzt. Erst 1953 entstehen ergänzend neue Tropen- und Kakteenhäuser.