28. Juni 2012
Der Rat der Stadt Köln rehabilitiert einstimmig Katharina Henot und andere Opfer der Hexenprozesse.
1. September 2012
Michael Hauck wird als Nachfolger von Barbara Schock-Werner Kölner Dombaumeister.
19. September 2011
Der Oberbürgermeister von Rio de Janeiro, Eduardo da Costa Paes, und Kölns Oberbürgermeister Jürgen Roters unterzeichnen den Vertrag über die Partnerschaft beider Städte.
30. August 2009
Jürgen Roters (SPD) erhält bei der Kommunalwahl 54,67 Prozent der abgegebenen Stimmen und wird damit der neue Oberbürgermeister der Stadt Köln.
29. März 2009
Oberbürgermeister Fritz Schramma erklärt seinen Verzicht auf eine erneute Kandidatur zum Oberbürgermeister der Stadt Köln. Sein Nachfolger im Amt wird Jürgen Roters.
20. Oktober 2009
Ende der Amtszeit von Fritz Schramma als Oberbürgermeister von Köln.
21. Oktober 2009
Jürgen Roters tritt sein Amt als Oberbürgermeister der Stadt Köln an.
7. August 2008
Der frühere Oberstadtdirektor von Köln, Klaus Heugel, wird im Zusammenhang mit dem Kölner Müll- und Spendenskandal vom Kölner Landgericht wegen Bestechlichkeit zu einer Haftstrafe von einem Jahr und neun Monaten auf Bewährung verurteilt.
27. März 2007
Domprobst Bernard Henrichs, die Verkörperung des "Rheinischen Katholizismus", stirbt in Köln.
16. April 2007
Der bildende Künstler Gerhard Richter wird Ehrenbürger der Stadt Köln.
25. August 2007
Das vom Kölner Künstler Gerhard Richter entworfene Südquerhausfenster des Kölner Doms, das sogenannte "Richterfenster" wird eingeweiht.
25. September 2006
Als "erschreckend perfekt" von Experten des BKA eingestufte Blüten von Dollarnoten werde von Arbeitern einer Abfallverwertungsgesellschaft in Plastiksäcken entdeckt. Diese führen später zur Verhaftung und Verurteilung von Hans-Jürgen Kuhl, genannt "De Duuv" ( die Taube).
6. März 2005
Der langjährige Präsident des SC Fortuna Köln, Hans "Jean" Löring, verstirbt in Köln.
18. August 2005
Papst Benedikt XVI. besucht bei seiner ersten Pontifikalreise nach seiner Amtseinführung Köln anlässlich des 20. Weltjugendtages.
28. Juni 2005
Der Kölner Kult-Wirt Hans Lommerzheim verstirbt während einer Urlaubsreise.
13. August 2005
Der berühmte Kölner Karnevalist und Büttenredner Hans Bolz ("Et Botterblömche") verstirbt in Krefeld.
2. April 2005
Der Maler Ernst Wille stirbt in Köln. Zahlreiche Wandgestaltungen an öffentlichen Gebäuden gehen auf ihn zurück.
2. Februar 2004
Der Kölner Domprobst Bernard Henrichs emeritiert. Er war bekannt für seinen Humor (Träger des Ordens "Wider den tierischen Ernst") und für seine Fürbitte für die Kölner Unterweltgröße Hein Schäfer ("Schäfers Nas") im Kölner Dom, der bei der Wiederbeschaffung eines gestohlenen Vortragekreuzes Hilfe geleistet hatte.
22. November 2003
Lucas Podolski bestreitet im Trikot des 1. FC Köln sein erstes Spiel in der Bundesliga.
1. Oktober 2003
Grundsteinlegung für das neue Kolumba-Museums nach Entwürfen des Schweizer Architekten Peter Zumthor.
13. Juni 2002
Die SPD-Politiker Karl Wienand und Norbert Rüther und der Müllunternehmer Hellmut Trienekens werden im Zuge des Kölner Müllskandals verhaftet.
4. März 2002
Fritz Schaller, der Architekt der Kölner Domplatte, verstirbt in Köln.
10. Juni 2001
Der Dirigent Markus Stenz debütiert als Leiter des Gürzenich-Orchesters.
3. Juli 2001
Der Fabrikant Hans Imhoff wird Ehrenbürger der Stadt Köln.
17. März 2000
Der erste direkt gewählte hauptamtliche Oberbürgermeister der Stadt Köln Harry Blum stirbt nach nur einem halben Jahr im Amt an einem Herzleiden.
20. Oktober 2000
Das Institut für Rechtsmedizin der Universität Köln weißt Christoph Daum Kokainkonsum nach. Daraufhin wird er als Vereinstrainer fristlos entlassen und sein Vertrag als Bundestrainer der deutschen Fußballnationalmannschaft vom DFB aufgelöst.
1. Januar 1999
Barbara Schock-Werner tritt das Amt des Kölner Dombaumeisters an.
20. September 1999
Der Kölner Volksschauspieler und Leiter des Millowitsch-Theaters Willy Millowitsch verstirbt in Köln.
21. Oktober 1999
Der frühere Oberbürgermeister von Köln, Norbert Burger, wird Ehrenbürger der Stadt Köln.
21. März 1998
Tommy Engel ist zum ersten Mal als Jaco Kließ in der WDR-Serie "Die Anrheiner" zu sehen.
17. Oktober 1998
Mit einem Konzert des Tenors Luciano Pavarotti wird die Kölnarena eröffnet.
5. Oktober 1997
Der erste Tatort "Willkommen in Köln" mit den Ermittlern Freddy Schenk (Dietmar Bär) und Max Ballauf (Klaus J. Behrend) geht auf Sendung.
5. Oktober 1997
Der erste Köln - Marathon findet statt. Sieger bei den Herren wird Stephan Freigang aus Deutschland und bei den Damen Angelina Kanana aus Kenia.
17. Juni 1996
Anläßlich des G8 Gipfels in Köln weilend besucht Bill Clinton die Brauerei "zur Malzmühle" und läßt sich anschließend zu dem Satz "Ich bin ein Kölsch" hinreißen.
4. Januar 1995
Gunter Demnig verlegt die ersten "Stolpersteine" in Köln.
6. Juni 1993
Frank Sinatra gibt ein Konzert auf dem Kölner Roncalliplatz.
22. Juni 1992
Das Kölner Box-Original Peter Müller verstirbt in Köln.
17. November 1991
Auf der A1 verunglückt der Spieler des 1. FC Köln Maurice "Mucki“ Banach im Alter von 24 Jahren tödlich.
16. März 1991
Die Kölner Volksschauspielerin Trude Herr verstirbt in Köln.
26. Januar 1991
Der Sänger und Komponist Jupp Schmitz verstirbt in Köln.
23. April 1991
John van Nes Ziegler wird Ehrenbürger der Stadt Köln. Von 1966 bis 1970 war Präsident des Landtages von Nordrhein-Westfalen und von 1973 bis1980 war er Oberbürgermeister der Stadt Köln. Von 1980 bis 1985 war er erneut Präsident bzw. Vizepräsident des Landtages von Nordrhein-Westfalen.
27. Oktober 1991
Adolph Kolping wird von Papst Johannes Paul II. selig gesprochen.
20. Januar 1990
Der langjährige Präsident des 1.FC Köln, Peter Weiand, verstirbt in Köln.
22. Dezember 1990
Udo Werner, der mit seiner Talentprobe am Tanzbrunnen Kultstatus in Köln erlangte, verstirbt in Leverkusen.
25. April 1990
In der Mülheimer Stadthalle wird ein Attentat auf Oskar Lafontaine verübt.
12. Januar 1989
Der Sänger Willy Schneider ("Schütt die Sorgen in ein Gläschen Wein") verstirbt in Köln.
24. Dezember 1989
Der Komponist und Liedtexter Heinz Gietz verstirbt in Köln.
17. März 1989
Die Stadt Köln verleiht Willy Millowitsch die Ehrenbürgerwürde.
18. Juli 1988
Die 1938 in Köln als Christa Päffgen geborene Sängerin Nico verstirbt auf Ibiza.
18. August 1988
Die Gladbecker Geiselgangster Dieter Degowski und Hans-Jürgen Rösner geben auf der Breite Straße Journalisten Interviews, während sich in Zivil gekleidete SEK-Beamte an den BMW des Gangsterduos heranarbeiten. Der Befehl zum finalen Zugriff wird aber nicht erteilt.
28. Oktober 1987
Der ehemalig Oberbürgermeister Theo Burauen verstirbt in Köln.
10. Oktober 1985
Die Schimpansen Petermann und Susi entkommen aus ihren Gehegen im Kölner Zoo und verletzten den Zoodirektor Gunther Nogge schwer. Beide Schimpansen wurden von der Polizei erschossen.
16. Juli 1985
Der in Köln geborene Literaturnobelpreisträger Heinrich Böll verstirbt in Kreuzau-Langenbroich.
8. August 1984
Domprobst Heinz Werner Ketzer verstirbt in Köln. Er war wegen seines Frohsinns in Köln sehr beliebt und Träger des Orden "Wider den tierischen Ernst ".
8. Februar 1982
Der Bigband-Leader Kurt Edelhagen verstirbt in Köln. Berühmt wurde Edelhagen für seine Musik zur Eröffnung der Olympischen Spiele 1972 in München.
19. Dezember 1982
Der Architekt Theodor Kelter verstirbt in Köln. Er war maßgeblich an der Gestaltung der Kölner Ringe nach dem Zweiten Weltkrieg beteiligt.
25. November 1982
Heinrich Böll wird Ehrenbürger der Stadt Köln.
23. November 1980
Der Kölner Radsportler und Gründer des "Haus Zims" am Heumarkt verstirbt in Köln.
15. Mai 1979
Der Archäologe Otto Doppelfeld verstirbt in Köln. Er entdeckte u.a. den karolingischen Dom, den römischen Statthalterpalast ("Praetorium") und das Dionysos-Mosaik.
29. Januar 1979
Der Schauspieler René Deltgen verstirbt in Köln.
17. Dezember 1978
Der in Köln sehr beliebte Erzbischof Josef Kardinal Frings verstirbt. Auf ihn geht das Wort "fringsen" zurück.
9. September 1977
Trude Herr eröffnet ihr "Theater im Vringsveedel".
5. September 1977
Die Rote Armee Fraktion (RAF) entführt den Arbeitgeberpräsidenten Hanns Martin Schleyer und erschießt dessen Fahrer in der Friedrich-Schmidt-Straße am Kölner Stadtwald in der Nähe des Stadions.
25. Januar 1976
Die Talkshow "Kölner Treff" mit den Moderatoren Dieter Thoma und Alfred Biolek geht erstmals auf Sendung.
5. Februar 1976
Durch die Unterzeichnung des Schenkungsvertrages von Peter und Irene Ludwig wird das Museum Ludwig gegründet.
13. November 1976
In der Kölner Sporthalle kritisiert der Liedermacher Wolf Biermann die DDR und wird 3 Tage später von dieser ausgebürgert.
9. Mai 1975
Der Polizist Walter Pauli wird bei einem Schußwechsel getötet. Nach ihm wurde 2001 erstmals in Deutschland eine Straße nach einem im Dienst getöteten Polizisten benannt, dem "Walter-Pauli-Ring". Dort steht das Polizeipräsidium Köln.
24. Januar 1975
Die meistverkaufte Jazz-Soloplatte, "The Köln Concert" von Keith Jarret, wird bei einem Konzert in der Kölner Oper mitgeschnitten.
10. April 1975
Oberbürgermeister John van Nes Ziegler legt den Grundstein für das Schwimmbad Kombibad Süd (heute Zollstockbad)
20. September 1975
Die beiden Unterweltgrößen Hein Schäfer ("Schäfers Nas") und Anton Dumm ("Dummse Tünn") liefern sich auf den Kölner Ringen einen offenen Faustkampf um die alleinige Macht in der Kölner Unterwelt. Der unterlegene Anton Dumm stellt später fest: "Dä hät mer ene vor de Kopp jehaue, un da wor ich weg!"
22. Dezember 1974
Die erste Folge der Hobbythek mit Jean Pütz und Wolfgang Back geht auf Sendung.
8. September 1973
Harald "Toni" Schumacher steht mit 19 Jahren zum ersten Mal beim Spiel gegen den VfL Bochum (2:2) in einem Bundesligaspiel im Tor des 1.FC Köln.
20. Dezember 1973
Oberbürgermeister Theo Burauen wird Ehrenbürger der Stadt Köln.
15. November 1972
Alfred Nourney, auch bekannt als Baron Alfred von Drachstedt verstirbt in Köln. Er war Passagier der 1. Klasse der Titanic.
27. Dezember 1971
In der Filiale einer Bank kommt es zu einer Geiselnahme, die ganz Deutschland in Atem hält. Der damalige Kriminaldirektor Hans Werner Hamacher läßt sich im Austausch gegen eine Geisel selbst als Geisel nehmen. Der Überfall endet nach Flucht und Verfolgung mit der Festnahme der Geiselgangster.
20. Juli 1970
Todestag des Krätzchensängers und Büttenredners Horst Muys. Er war bekannt als das "'enfant terrible" in den Kölner Sitzungssälen seiner Zeit, da er mit seinen weit unter die Gürtellinie zielenden Zoten den Unmut der Offiziellen auf sich zog, weswegen er 1968 mit einem Redeverbot belegt wurde. Doch schon 1969 durfte er wieder in den Kölner Sitzungssälen auftreten. Seine größten Hit hatte er 1969 mit "Ene Besuch em Zoo" (Ein Besuch im Zoo). Sein Grab befindet sich auf dem Kölner Melatenfriedhof.
26. Mai 1970
Der Karnevalist und Büttenredner Karl Küpper ("D´r Verdötschte") verstirbt in Köln.
21. November 1968
Der erste Präsident des Bundesarbeitsgerichts in Kassel, Carl Nipperdey, verstirbt in Köln.
19. April 1967
Der langjährige Oberbürgermeister von Köln und Kanzler der Bundesrepublik Deutschland a.D Konrad Adenauer verstirbt in Rhöndorf.
2. Juni 1967
Josef Kardinal Frings wird Ehrenbürger der Stadt Köln.
7. Dezember 1966
Die Justizvollzugsanstalt Köln im Stadtteil Ossendorf feiert ihr Richtfest.
3. Februar 1965
Mit dem Einverständnis von Kardinal Frings erlaubt das Kölner Domkapitel der türkischen Gastarbeitergemeinde das Ramadan-Ende im Dom zu begehen.
15. Februar 1965
Die Oper "Die Soldaten" von Bernd Alois Zimmermanns wird im Kölner Opernhaus uraufgeführt.
20. April 1964
In Köln verstirbt August Sander, einer der bedeutendsten Fotografen des 20. Jahrhunderts. Er schuf den Bildatlas "Menschen des 20. Jahrhunderts". 2009 wurde vom Kölnischen Stadtmuseum der Bildband "Köln wie es war" herausgegeben. Er zeigt Köln in 408 Fotografien in der Zeit von 1920 bis 1939.
11. Juni 1964
Walter Seifert läuft mit einem selbstgebautem Flammenwerfer in der Grundschule Volkhoven Amok und tötet acht Kinder und zwei Lehrerinnen.
10. September 1964
Der Portugiese Armando Rodrigues de Sá trifft in Köln als der millionste Gastarbeiter der Bundesrepublik Deutschland ein. Er erhält ein Moped als Gastgeschenk bei seiner Ankunft.
27. Dezember 1963
Der Architekt Wilhelm Riphahn verstirbt in Köln. Er entwarf. u. a. die Oper und das Schauspielhaus in Köln.
23. Juni 1963
John F. Kennedy besucht die Stadt Köln. Der Kölner Bevölkerung sagt er in seiner Rede vor dem Kölner Rathaus u.a.: "It is in this spirit that I come to Cologne to see the best of the past, and the most promising of the future. May I greet you with the old Rhenish saying, Kölle Alaaf.".
17. Dezember 1962
Der nicht unumstrittene Gründer der Deutschen Sporthochschule, Carl Diem, verstirbt in Köln.
5. September 1962
Der französische Staatspräsident Charles de Gaulle besucht die Stadt.
7. November 1959
Die Severinsbrücke wird in Anwesenheit von Kardinal Joseph Frings und Bundeskanzler Adenauer eingeweiht.
25. Juni 1959
Bundespräsident Theodor Heuss wird Ehrenbürger der Stadt Köln.
5. Dezember 1958
Die Bastei in Köln wird durch den Kölner Oberbürgermeister Theo Burauen wieder eröffnet.
13. Dezember 1958
Kölns Oberbürgermeisters Theo Burauen eröffnet die Kölner Sporthalle.
8. Mai 1957
Als "Großes Haus für Oper und Schauspiel" wird die neue Oper in Köln in Anwesenheit des damaligen Bundeskanzlers und Alt-Oberbürgermeisters von Köln, Konrad Adenauer, eingeweiht.
8. Juni 1957
Uraufführung der Tragödie "Bluthochzeit" von Wolfgang Fortner in Köln.
4. Mai 1956
Neueinsegnung der Cäcilienkirche durch Josef Kardinal Frings.
6. September 1956
Der bekannteste Spieler des BSC Saturn und Teilnehmer an den Olympischen Spielen 1984 in Los Angeles, Klaus Zander, wird in Köln geboren.
23. Dezember 1954
Kardinal Frings erteilt die Genehmigung zur Profanierung von St. Alban am Gürzenich. In den Ruinen entsteht eine Gedenkstätte für die Toten der Weltkriege.
23. Juni 1954
Uraufführung der Oper "Die Witwe von Ephesus" von Hermann Reutter in Köln.
18. Mai 1952
Im Beisein von Bundespräsident Theodor Heuss wird die Antoniterkirche auf der Schildergasse wieder eingeweiht.
2. Januar 1951
Konrad Adenauer wird Ehrenbürger der Stadt Köln.
2. Januar 1951
Hans Böckler, Vorsitzender des DGB, wird Ehrenbürger der Stadt Köln.
13. Februar 1950
Zirkus-Chefin Carola Williams schenkt dem FC sein Maskottchen - den Geißbock.
13. Juni 1950
Johannes Rings verstirbt in Köln. Er war lange Zeit Parteivorsitzender der Zentrumspartei. Ihm zu Ehren trägt eine Staße in Köln - Longerich seinen Namen.
28. November 1949
Thomas Richard "Tommy“ Engel wird in Köln geboren. Er wurde als Sänger der Kölner Band Bläck Fööss bekannt.
7. Oktober 1947
Heribert Malchers wird im Severinsviertel in Köln geboren. Er war fast 25 Jahre lang der Leiter des Kölner Hänneschen -Theaters.
12. April 1947
Carl Diem wird zum Rektor der von ihm gegründeten Deutschen Sporthochschule in Köln ernannt.
10. Mai 1946
Der Texter und Liedermacher in Kölner Lider, Hans Knipp, wird in Köln-Mülheim geboren. Er verfasste u.a. zahlreiche Texte für die Gruppe Bläck Fööss.
21. August 1946
Der Gauleiter der NSDAP in Köln, Josef Grohé, wird von den Briten verhaftet. Er wird am 18. September 1950 in Bielefeld zu 4½ Jahren Haft verurteilt.
31. Dezember 1946
In der Kirche St. Engelbert in Köln-Riehl hält Josef Kardinal Frings seine berühmte Silvesterpredigt. Danach ist der Begriff "fringsen" (zum Überleben notwendiger Diebstahl) in die Kölner Geschichte eingegangen.
18. Februar 1946
Erzbischof Joseph Frings wird von Papst Pius XII. zum Kardinal ernannt. Dieser in der Bevölkerung äußerst populäre Geistliche sagte in seiner Silvesterpredigt 1946 in der Kirche St. Engelbert in Köln-Riehl: "Wir leben in Zeiten, da in der Not auch der einzelne das wird nehmen dürfen, was er zur Erhaltung seines Lebens und seiner Gesundheit notwendig hat, wenn er es auf andere Weise, durch seine Arbeit oder Bitten, nicht erlangen kann". Die Folge war, das Kölner Bürger nun eine moralische Rechtfertigung für Diebstahl (insbesondere Kohle) hatten, um nicht zu erfrieren oder zu verhungern. Dies ging als "fringsen" in die Kölner Geschichte ein.
11. April 1946
Willi Suth wird zum ersten Oberstadtdirektor der Stadt Köln ernannt.
4. Mai 1945
Konrad Adenauer wird zum Oberbürgermeister ernannt.
20. November 1945
Hermann Pünder wird von der amerikanischen Militärregierung zum Oberbürgermeister ernannt.
14. Juli 1945
Der Architekt Wilhelm Riphahn stellt seine "Grundgedanken zur Neugestaltung von Köln" vor.
12. September 1945
Geburt der fiktiven Erika Mustermann, die seit 2007 bis 2008 in der Heidestraße 17 in Köln wohnte.
4. Dezember 1945
Die britischen Militärregierung erlaubt dem Kölner Oberbürgermeister Konrad Adenauer sich wieder politisch zu betätigen, nachdem ihm dies zuvor von selbiger Stelle verboten worden war.
10. November 1944
In der Hüttenstraße in Köln - Ehrenfeld werden dreizehn Deutsche von Mitgliedern der Gestapo und der SS gehenkt.
23. August 1944
Im Zusammenhang mit Verdächtigungen wegen des Hitler-Attentats wird Konrad Adenauer verhaftet.
5. November 1943
Der Kölner Bauunternehmer Wildermann erhält den Auftrag zur "Sicherung des Strebepfeilers" am Kölner Dom. Das war die Geburtsstunde der sogenannten "Plombe".
31. Oktober 1942
Der Komponist Hans Otten ("Du kannst nicht treu sein") verstirbt in Köln.
1. Mai 1942
Papst Pius XII. beruft Joseph Frings zum Erzbischof von Köln.
23. Januar 1940
Armin Maiwald, Autor und einer der Initiatoren der "Sendung mit der Maus", wird in Köln geboren.
26. Mai 1939
Der Architekt Carl Rüdell verstirbt in Köln. Er entwarf u.a. die St. Agnes - Kirche in Köln.
27. Dezember 1938
Der Radrennfahrers Rolf Wolfshohl wird in Köln geboren. Er wurde drei Mal Weltmeister sowie 14-mal Deutscher Meister im Radcross. Er gewann im Jahre 1965 die Vuelta a España und 1968 Paris-Nizza. Er nahm neun mal an der Tour de France teil, wobei er 2 Etappen gewinnen konnte.
16. Oktober 1938
Die Sangerin Christa Päffgen ("Nico") wird in Köln geboren.
2. September 1937
Der berühmte Kölner Karnevalist und Büttenredner Hans Bolz ("Et Botterblömche") wird in Krefeld geboren.
15. März 1936
Hans Süper wird in Köln geboren. Er bildete von 1975 bis 1990 zusammen mit Hans Zimmermann ("du EI") das "Colonia-Duett". Das Instrument. das Hans Süper auf der Bühne spielte war die "Flitsch", eine Mandoline.
3. Juli 1936
Der Maler Heinrich Hoerle verstirbt in Köln.
6. August 1936
Willi Ostermann stirbt im Krankenhaus Lindenburg. Zehntausende säumen die Straßen Kölns auf dem Trauerzug vom Neumarkt zum Melatenfriedhof am 10.8.1936.
26. November 1935
Der Maler und Bildhauer Jürgen Hans Grümmer wird in Köln geboren. Von 1964 bis 1967 gestaltete er den Offenbachplatz in Köln.
7. Juni 1935
Der Lehrer Heinrich Welsch verstirbt in Köln. Zeit seines Lebens setzt sich Welsch für die Mittellosen und Benachteiligten in Köln ein und gründet im Jahre 1905 in Köln-Kalk eine Hilfsschule. Verewigt wird er in dem Karnvalslied "In d'r Kayjass Nummer Null".
10. März 1935
Der Leichtathlet und Olympiamedaillengewinner mit der 4x100 Meter-Staffel Manfred Germar wird in Köln geboren.
14. März 1935
Der Spieler des 1.FC Köln, Ernst-Günter "De Bumms" Habig, wird in Köln geboren. 1962 wurde er mit den Geißböcken Deutscher Meister.
8. Oktober 1935
Der Sprachwissenschaftler und Fachmann für den kölschen Dialekt, Heribert Augustinus Hilgers, wird in Köln geboren.
16. August 1934
Der Präsident des SC Fortuna Köln, Hans "Jean" Löring, wird in Köln geboren.
2. November 1934
Die Universität zieht in den vom Architekten Adolf Abel entworfenen Bau am inneren Grüngürtel in Köln-Lindenthal.
30. November 1933
Auf ausdrücklichen Befehl Hermann Görings werden im Kölner Klingelpütz 7 Kommunisten mit dem Handbeil hingerichtet.
4. Januar 1933
Treffen zwischen von Papen und Hitler in der Villa des Kölner Bankiers von Schröder, bei dem der Weg Deutschlands Weg in die Nazi-Diktatur. verabredet wurde.
30. März 1933
Adolf Hitler wird Ehrenbürger der Stadt Köln. Diese Würde wird ihm 1989 aberkannt.
24. November 1932
Norbert Burger wird in Köln geboren. Von 1980 bis 1999 war er Oberbürgermeister der Stadt Köln. Am 21. Oktober 1999 wird ihm die Ehrenbürgerwürde verliehen.
31. Dezember 1932
Mildred Scheel, die spätere Ehefrau des Bundespräsidenten Walter Scheel und Begründerin der Deutschen Krebshilfe, wird in Köln geboren.
2. Juli 1931
Im Kölner Gefängnis Klingelpütz wird der Serienmöder Peter Kürten mit dem Fallbeil hingerichtet.
17. September 1930
Der Kölner Kult - Wirt Hans Lommerzheim ("Lommi“) wird in Köln geboren.
1. Januar 1929
Der in Köln geborene Boxer Hein Müller erringt die deutsche Meisterschaft im Halbschwergewicht durch einen Sieg über Hein Heeser.
8. November 1929
Uraufführung des Hörspiels von Friedrich Wolf "SOS … rao rao … Foyn" in Köln. Es ist die älteste komplett erhaltene Hörspielproduktion in deutscher Sprache und hat eine Länge von ca. 65 Minuten.
18. April 1929
Der Widerstandskämpfer Jean Jülich wird in Köln geboren. Als Mitglied der Ehrenfelder Gruppe war er Teil der Edelweißpiraten. Im Jahre 1984 wurd er von der Gedenkstätte Yad Vashem als Gerechter unter den Völkern geehrt.
10. November 1928
Bernard Henrichs wird in Opladen geboren. Er war von 1985 bis 2004 Dompropst des Kölner Domes.
20. Oktober 1928
Verhaftung der Gebrüder Heitger in Köln.
9. März 1928
Wilhelm Salber wird in Köln geboren. Er war dreißig Jahre lang Direktor des Psychologischen Instituts an der Universität zu Köln.
27. November 1926
Uraufführung von Béla Bartóks Ballettpantomime "Der wunderbare Mandarin" in der Oper am Habsburger Ring.
30. August 1926
In 12:42 Stunden durchschwimmt der Kölner Langstreckenschwimmer Ernst Vierkötter den Ärmelkanal. Die Zeit ist 20 Jahre lang Rekord.
23. Oktober 1926
Der Gründer des Brauhauses Töller, Theodor Töller, verstirbt in Köln.
13. Mai 1924
Der Anti-Apartheid-Politiker Harry Heinz Schwarz wird in Köln geboren. 1991 wurde er südafrikanischer Botschafter in den Vereinigten Staaten.
19. Mai 1924
Der Fotograf Carl-Heinz Chargesheimer wird in Köln geboren. Im Jahre 1968 ehrte die "Deutsche Gesellschaft für Photographie" Chargesheimer 1968 mit dem Kulturpreis. Nach ihm ist ein Platz zwischen Dom und Altem Wartesaal am Hauptbahnhof benannt.
24. Februar 1924
Geburt des Boxers Peter Müller("Müllers Aap"). Am 8. Juni 1952 schlug er im Kampf um die Mittelgewichtsmeisterschaft gegen Hans Stretz in Köln den Ringrichter Max Pippow aus Berin K.O. und ging damit in die Geschichte des deutschen Boxsports ein. Angeblich soll Pipow ihn zuvor als "Zigeuner" beschimpft haben. Müller Worte: "Do han isch dä ussjemat" (Da habe ich ihn ausgemacht). Anschließend ging er noch auf einige Sekundanten und seinen Trainer und Schwiegervater Jupp Thelen los. Daraufhin wurde "de Aap"-der Affe-, wie Peter Müller in Köln liebevoll genannt wurde, lebenslang gesperrt. Doch schon nach einem Jahr wurde die Sperre wieder aufgehoben. Er wurde fünfmal deutscher Meister im Mittelgewicht. Peter Müller verstarb am 22.Juni 1992 an den Folgen eines Schlaganfalls. Sein Grab befindet sich auf dem Kölner Südfriedhof.
30. November 1924
Erzbischof Karl Joseph Kardinal Schulte weiht die St. Petersglocke ("Decke Pitter"), die größte freischwingende Glocke der Welt, vor 20.000 Menschen ein.
14. Januar 1923
Der Gründer des Eilemann-Trios, Günter Eilemann, wird in Köln geboren. Zu den Gründungsmitgliedern des Eilemann-Trios zählen Karl-Heinz Nettesheim an der Rhythmusgitarre und Horst Muys am Kontrabass.
5. Mai 1922
Der Glockengießer Heinrich Ulrich beginnt mit dem Guß der Petersglocke für den Kölner Dom.
9. November 1922
Der Synchronsprecher und Schauspieler Erich Ebert, der vor allem als Synchronstimme des Inspektors in der Zeichentrickserie "Der rosarote Panther" bekannt wurde, wird in Köln geboren. Er synchronisiert u.a. Leonard Nimoy (Mister Spock) und Humphrey Bogart. Er verstarb am 25. November 2000 in München.
2. März 1922
Der Kölner Stadtrat beschließt auf Initiative des Kölner Oberbürgermeisters Konrad Adenauer die Gründung einer Kölner Messegesellschaft.
12. März 1922
Der Fabrikant Hans Imhoff wird in Köln geboren. Er ist der Begründer des Schokoladenmuseums in Köln.
28. Mai 1922
Uraufführung der Oper "Der Zwerg" von Alexander von Zemlinsky.
12. Juli 1921
Geburt des Politikers Jan Brügelmann. Er war von 1979 bis 1984 Bürgermeister der Stadt Köln. Er war Mitgründer des Kölner Karnevalsmuseums und Vorsitzender im "Verein der Freunde des Kölnischen Stadtmuseums e.V.".
2. Oktober 1921
Geburt des Politikers Peter Florin. Er war stellvertretender Außenminister und ständiger Vertreter der DDR bei den Vereinten Nationen.
18. Januar 1920
Der Begründer der gynäkologischen Laparoskopie, Hans Frangenheim, wird in Köln geboren.
12. März 1920
Der Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus und Mitglied der Edelweißpiraten, Roland Lorent, wird in Köln geboren. Am 29. September 1944 erschoss er den NSDAP-Ortsgruppenleiter von Köln-Ehrenfeld, Soentgen. Nach seiner Ergreifung wurde er am 10. November 1944 zusammen mit weiteren zwölf Mitgliedern der "Edelweißpiraten" in der Hüttenstraße in Köln-Ehrenfeld ohne Gerichtsurteil öffentlich gehenkt.
22. März 1920
Der Schauspieler Werner Klemperer wird in Köln geboren. Bekannt wurde er durch die Rolle des trotteligen Oberst Wilhelm Klink in der US-Serie "Ein Käfig voller Helden" (Hogan’s Heroes). Diese Rolle spielte er von 1965 bis 1971 und wurde dafür fünf mal für den Emmy nominiert, den er 1968 und 1969 gewann. Werner Klemperer verstarb am 6. Dezember 2000 in New York.
24. April 1920
Der Architekt und Kirchenbaumeister Wilhelm Schlombs wird in Köln geboren. Er hatte als Kölner Erzdiözesanbaumeister maßgeblichen Anteil am Wiederaufbau der Romanischen Kirchen in Köln nach dem zweiten Weltkrieg. 1981 war er Mitinitiator des Fördervereins Romanische Kirchen Köln. Wilhelm Schlombs verstarb am 25. August 1993 in Köln.
6. Juni 1920
Der Anästhesist und Forscher Kurt Wiemer wird in Köln geboren. Er gilt als Wegbereiter für das neue Fach der Anästhesiologie in Deutschland.
31. Januar 1919
Hans Katzer wird in Köln geboren. Der konservative Politiker war von 1965 bis 1969 Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung.
29. Mai 1919
Oberbürgermeister Konrad Adenauer unterzeichnet den Staatsvertrag mit Preußen zu Gründung der Neuen Universität Köln.
1. Februar 1919
Auf Anordnung des Kölner Oberbürgermeisters Konrad Adenauer wird Köln im Bereich der städtischen Verwaltung wieder mit "K" geschrieben. Damit endet die vom preußischen Innenministerium im Jahre 1900 aufgezwungene Schreibweise Cöln.
5. Dezember 1919
Der erfolgreichste Trainer in der Geschichte des 1.FC Köln, Hennes Weisweiler, wird in Lechenich geboren.
10. November 1918
Unter dem Vorsitz von Konrad Adenauer wird in Köln unter Beteiligung der bürgerlichen und der sozialistischen Parteien ein Wohlfahrtsausschuss gebildet.
24. November 1918
Der Domkapitular Alexander Schnütgen verstirbt in Listernohl. Am 26. Oktober 1910 erhielt er die Ehrenbürgerwürde.
21. Dezember 1917
Heinrich Böll wird in Köln geboren. Er ist einer der bedeutendsten deutschen Schriftsteller der Nachkriegszeit. Im Jahr 1972 erhielt Böll den Nobelpreis für Literatur. 1974 erschien sein bekanntestes Werk "Die verlorene Ehre der Katharina Blum".
18. September 1917
Konrad Adenauer wird zum Oberbürgermeister von Köln gewählt.
29. November 1916
Der Komponist Karl Bette wird in Köln geboren.
18. Februar 1915
Adolph Marx wird in Köln geboren. Er war der erste Bischof des katholischen Bistums Brownsville in Texas.
28. August 1914
Der Kleiner Kreuzer "SMS Cöln" wird beim Seegefecht bei Helgoland versenkt. Dabei sterben der erste Führer der Torpedoboote, Konteradmiral Leberecht Maaß; der Kommandant, Fregattenkapitän Hans Meidinger sowie 21 Offiziere und 484 Unteroffiziere und Mannschaften. Der einzige Überlebende, Oberheizer Neumann, wird aus dem Kutter, der jetzt in der Eigelsteintorburg hängt, durch ein Torpedoboot gerettet.
10. Mai 1914
Uraufführung der Oper "Die Marketenderin" von Engelbert Humperdinck mit dem Libretto von Robert Misch.\r\n
30. August 1913
Der Nippeser Gastwirt Matthias Becker eröffnet die traditionelle Kölschkneipe "Em Golde Kappes" ("Im goldenen Kohl").
18. Februar 1912
Heinz Kühn, der von 1966 bis 1978 Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen war, wird in Köln geboren.
21. Juni 1912
Der Radrennfahrer Nikolaus Anton "Toni" Merkens wird in Köln geboren. Im Jahre 1936 wurde er Olympiasieger im Sprint.
14. Oktober 1912
Der Radrennfahrers Albert „Teddy“ Richter wird in Köln geboren. Als Amateur wurde er Im Jahre 1932 Weltmeister im Sprint auf der Bahn; als Profi zwischen 1933 und 1939 siebenfacher Deutscher Meister und zweimal Vizeweltmeister. Albert Richter, dessen Trikot bei internationalen Veranstaltungen statt des Hakenkreuzes der Reichsadler zierte, stand unter der Beobachtung der Nazis, die er zeitlebens verabscheute. Albert Richter starb unter ungeklärten Umständen am 2.1.1940 in Lörrach in der der Schweiz. Die Radrennbahn in Köln-Müngersdorf wurde nach ihm benannt und er wurde im Mai 2008 in die "Hall of Fame des deutschen Sports"aufgenommen.
22. Mai 1911
Die Hohenzollernbrücke wird durch Kaiser Wilhelm II. eingeweiht.
30. Januar 1911
Der Kölner Komponist und Musikverleger Gerhard Jussenhoven wird in Köln geboren. Er verfasste u.a. "Kornblumenblau", "Man müsste nochmal 20 sein" und "Die Hüsjer bunt om Aldermaat".
31. Dezember 1911
Franz Wilhelm Mai, der von 1958 bis 1977 erster Intendant des Saarländischen Rundfunks war, wird in Köln geboren.
7. Oktober 1911
Das nach Plänen des Geheimen Oberbaurats Paul Thoemer gebaute Justizgebäude Reichenspergerplatz wird in Köln eingeweiht.
26. Oktober 1910
Alexander Schnütgen wird Ehrenbürger der Stadt Köln.
8. Januar 1909
Der Volksschauspieler Willy Millowitsch wird geboren. Sein Vater war der in Düsseldorf geborene Peter Wilhelm Millowitsch und seine Mutter die in Wien geborene Käthe Planck.
4. Januar 1909
Cilly Aussem, die als erste Deutsche am 3. Juli 1931 das Dameneinzel in Wimbledon gewinnt, wird in Köln geboren. Im Jahre 2008 wird sie in die Hall of Fame des deutschen Sports aufgenommen.
24. Januar 1909
Der Komponist, Kapellmeister und Sänger Fritz Weber wird in Köln geboren. Er komponierte u.a. "Ach, wär ich nur ein einzig Mal ein schmucker Prinz im Karnevall", "Ich bin ene kölsche Jung" und "Nüngzehnhundert Johr steiht uns Kölle am Rhing".
11. September 1909
Der Architekt Gerd Lohmer wird in Köln geboren. Er wirkte bei der Gestaltung der Deutzer Brücke (1947–1948), der Severinsbrücke (1956–1961) und der Zoobrücke (1962–1966) mit.
5. August 1909
Von Graf Zeppelin persönlich gesteuert erscheint das Zeppelin-Luftschiff LZ 5 gegen 10:24 Uhr über Köln und landet um 10.34 Uhr vor der Luftschiffhalle am Ossendorfer Weg in Bickendorf.
7. Juni 1908
Der Kurator und Publizist Leo Fritz Gruber wird in Köln geboren. Er ist einer der Initiatoren der weltweit bedeutendsten Messe für Fotografie, der Photokina, die im Jahre 1950 zum ersten Mal stattfand.
27. Januar 1908
Die Kölner Sechstagerennen-Legende Hans Zims wird in Köln geboren. Seine Gaststätte "Haus Zims" steht heute noch am Heumarkt in Köln.
1. September 1907
Ettore Bugatti wird Konstrukteur bei der Gasmotoren-Fabrik Deutz AG in Köln.
19. Oktober 1906
Theo Burauen, vom 9. November 1956 bis 17. Dezember 1973 Oberbürgermeister, wird in Köln geboren.
20. Mai 1906
In Anwesenheit des rheinischen Präses D. Hackenberg wird die Lutherkirche eingeweiht.
24. Dezember 1906
Joseph Kardinal Höffner wird in Horhausen im Westerwald geboren. Er war von 1969 bis 1987 Erzbischof von Köln und von 1976 bis 1987 Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz.
14. April 1906
In einem Schreiben an den Kölner Oberbürgermeister Friedrich Wilhelm Bernard von Becker teilt Alexander Schnütgen die Absicht mit, seine Sammlung kirchlicher Kunst der Stadt Köln zu übereignen.
8. November 1906
Unter der Leitung des Baurats Fritz Beermann beginnen die Baurabeiten für die Kölner Südbrücke.
5. März 1905
Der Forstwissenschaftlers Fritz Schwerdtfeger wird in Köln geboren. In seinem Werk "Die Waldkrankheiten. Ein Lehrbuch der Forstpathologie und des Forstschutzes", herausgegeben 1944, beschrieb Fritz Schwerdtfeger den kranken Wald in seiner Gesamtheit. Er war Mitbegründer der Fachrichtung Populationsökologie.
5. September 1905
Der Volkssänger Willy Schneider wird in Köln geboren. Er sang u.a. "Man müsste nochmal 20 sein" und "Schütt die Sorgen in ein Gläschen Wein".
16. Oktober 1905
Der Bahnradsportler Mathias Engel Schütt wird in Köln geboren. Als Amateur gewann er 1926 und 1927 den Sprintklassiker Grand Prix de Paris und wurde 1927 Sprintweltmeister. In den Jahren 1928, 1929 und 1932 wurde er Deutscher Meister im Sprint. 1937 verließ er Deutschland und verstarb am 23. Juni 1994 in Carlstadt im US-Staat New Jersey.
10. Juli 1905
Der Komponist Hans Ottens wird in Köln geboren. Aus seiner Feder stammt der Karnevalsklassiker "Du kannst nicht treu sein".
30. Juli 1905
Franz Kremer wird in Köln geboren. Er war der erste Präsident des 1. FC Köln. Das vereinseigene Stadion ist nach ihm benannt.
22. September 1905
Der Historiker und erste Direktor des Instituts für Geschichte der Deutschen Akademie der Wissenschaften zu Berlin, Karl Obermann, wird in Köln geboren.
2. November 1905
Der Kölner Büttenredner Karl Küpper ("D´r Verdötschte"- etwa "Der Bekloppte") wird in Köln geboren. Karl Küpper machte sich oft über die Nationalsozialisten lustig. so hob er z.B die rechte Hand zum Hitlergruß und fragte das Publikum "Es et am rähne?" (regnet es?) oder attestierte: "Su huh litt bei uns dr Dreck em Keller." ( So hoch liegt bei uns der Dreck im Keller). Das Regime belegte Karl Küpper mit einem lebenslangen Redeverbot und er mußte sich täglich bei der Gestapo melden. Um der drohenden Verhaftung zuvorzukommen, meldete sich Küpper freiwillig zum Dienst in der Wehrmacht. Nach Aufhebung seines Redeverbots wurde er im Fronttheater eingesetzt. Nach dem Krieg war Karl Küpper wieder als Büttenredener im Karmeval tätig. Er verstarb am 26. Mai 1970 in Köln.
18. Oktober 1904
Uraufführung der 5. Sinfonie von Gustav Mahler in Köln. Maler dirigiert persönlich.
7. Januar 1903
Der Schachspieler Josef Johann Breuer, der international große Anerkennung fand, wird in Köln geboren. Er trägt den Titel " Internationaler Preisrichter für Schachkompositionen und Internationaler Meister für Schachkompositionen ". 1933 wird er Kölner Stadtmeister im Schach.
26. Januar 1902
Der Turmspringer und Schwimmer Heinz Plumanns wird in Köln geboren. Er war in den Jahren 1928, 1929 und 1930 Deutscher Meister im Turmspringen. Heinz Plumanns war Teilnehmer der Olympischen Spiele 1928 in Amsterdam. Zu seinen Ehren verleiht der Schwimmbezirk Mittelrhein die Heinz-Plumanns-Gedächtnisplakette.
15. Februar 1901
Der Komponist und Sänger Jupp Schmitz wird in Köln geboren. Er komponierte u.a. "Wer soll das bezahlen", "Am Aschermittwoch ist alles vorbei" und "Es ist noch Suppe da". Ihm zu Ehren wurden in Köln eine Skulptur, die ihn sitzend am Klavier darstellt, errichtet und ein Platz nach ihm bennant.
11. Juli 1901
Der kölsche Buchautor und Stadtrat Peter Fröhlich wird in Köln geboren.
4. August 1901
Der Architekt Hermann Otto Pflaume verstirbt in Würzburg. Er entwarf u.a. den Centralbahnhof (Eröffnung 1859, ganze Viertel und Straßenzüge (Kaiser-Wilhelm-Ring, Unter Sachsenhausen, Gereonstraße) sowie das Kunstgewerbemuseum (Museum für Angewandte Kunst) in Köln.
8. November 1900
Der Architekt Karl Friedrich Heinrich Band wird in Köln geboren. Er zeichnet verantwortlich für zahlreiche Nachkriegsbauten in Köln, u.a. das Humboldt-Gymnasium, den Wiederaufbau des Kölner Rathauses und den Wiederaufbau des Kölner Gürzenichs.
10. Mai 1900
Der Mathematiker und Physiker Ernst Ising wird in Köln geboren. Das nach ihm bennante "Ising-Modell" trug zum Verständnis des Ferromagnetismus bei. Seit 2002 verleiht die Universität Hamburg den "Ernst-Ising-Preis".
26. Juli 1900
Der Komponisten und Sänger Karl Berbuer wird in Köln geboren. Aus seiner Feder stammen Karnevalsklassiker wie "Heidewitzka, Herr Kapitän" (1936), das "Trizonesien-Lied" (1948) und "Un et Arnöldche fleut "(1950), Bundeskanzler Konrad Adenauer wurde im Jahre 1950 bei seiner Ankunft in Chicago mangels einer offiziellen Hymne mit "Heidewitzka, Herr Kapitän" empfangen und bei Sportehrungen spielte man oft das "Trizonesien-Lied", welches sich mit der Aufteillung Deutschlands in Zonen nach dem 2. Weltkrieg befasste und englische Zeitungen zu dem Ausspruch "Sie werden wieder frech" verleitete. Zu Ehren Karl Berbuers steht in der Kölner Südstadt ein Brunnen in Form eines Narrenschiffes.
10. April 1900
Das Bronze-Sitzbild von Ferdinand Franz Wallraf wird vor dem Museum für Angewandte Kunst, dem ehemaligen Standort des Wallraf-Richartz-Museums, von Oberbürgermeister Wilhelm Becker enthüllt.
24. Januar 1899
Der Maler Heinrich Pilger wird in Köln geboren.
20. Dezember 1899
Der Fotograf Hermann Claasen wird in Köln geboren.
2. November 1898
Hans Loch wird in Köln geboren. Er war im Jahre 1945 Mitbegründer der LDPD und von 1950 bis 1960 stellvertretender Vorsitzender des Ministerrates der DDR.
30. Dezember 1898
Der Boxers Hein Domgörgen wird in Köln geboren. Der dominierende deutsche Mittelgewichtler der 1920er Jahre, der seine Karriere im Kölner Boxverein SC Colonia 06 startete, boxte am 6. November 1927 gegen Max Schmeling. Er verlor aber in der 7. Runde durch K.O.
10. Dezember 1898
Einweihung des St. Anna-Hospitals durch den Kölner Weihbischof Fischer.
21. August 1898
Der Architekt Vincenz Statz verstirbt in Köln.
8. März 1898
Unter der Leitung des Dirigenten Franz Wüllner wird die Komposition "Don Quixote" von Richard Strauss im Kölner Gürzenich uraufgeführt.
9. März 1898
Der Maler Maler, Bildhauer und Mitglied der "Kölner Progressiven", Franz Wilhelm Seiwert wird in Köln geboren.
28. August 1897
Cornelius Stüssgen eröffnet auf der Venloer Straße 466 sein erstes Lebensmittelgeschäft.
9. November 1897
Der Charitasverband für das katholische Deutschland wird von Lorenz Werthmann in Köln gegründet.
27. August 1896
Der Zuckerfabrikant Johann Jakob Langen verstirbt in Köln.
14. Dezember 1895
Der Erzbischof von Köln, Paulus Ludolf Kardinal Melchers, verstirbt in Köln.
16. Juli 1895
August Reichensperger verstirbt in Köln. Er war Mitinitiator des " Zentral-Dombau-Vereins zu Köln" und Ehrenbürger der Stadt Köln.
1. September 1895
Der Maler Heinrich Hoerle wird in Köln geboren
27. Dezember 1895
Erzbishof Paulus Melchers wird in der bischöflichen Gruft des Kölner Doms beigesetzt.
5. November 1895
Franz Wüllner dirigiert die Uraufführung der symphonischen Dichtung "Till Eulenspiegels lustige Streiche für Orchester, op. 28" von Richard Strauss im Gürzenich in Köln.
18. November 1892
Robert Esser wird in Köln geboren. Er war 25 Jahre Präsident des Zentral Dombauverein zu Köln.
11. Oktober 1892
Der Maler Anton Räderscheidt wird in Köln geboren.
19. September 1891
Der Schauspieler Willy Birgel wird in Köln geboren.
16. Januar 1891
Der Maler und Karikaturist Franz Joseph Esser wird in Köln geboren.
26. Januar 1891
Nicolaus August Otto, einer der Väter des Verbrennungsmotors ("Otto-Motor") und Miterfinder des Viertaktprinzips, verstirbt in Köln.
16. September 1890
Buffalo Bill, Frederick Cody (von den Kölnern "Büffels Will" genannt), gastiert mit seiner Wild-West-Show auf der Pferderennbahn an der Niehler Straße.
25. Juli 1889
Der Kölner Architekten Wilhelm Riphahn wird in Köln geboren. Er entwarf unter anderem die Kölner Oper, die Bastei am Rheinufer sowie das Kölner Schauspielhaus.
1. Februar 1889
Der Landschaftsarchitekt Hermann Robert Jung wird Gartenbaudirektor und Chef der Kölner Flora in Köln.
6. Februar 1887
Erzbischof Josef Kardinal Frings wird in Neuss geboren.
22. Mai 1886
Der Kunstschmied Carl Wyland wird in Köln geboren.
8. Februar 1884
Der seinerzeit sehr populäre Radrennfahrer Wilhelm Robert Schmitter wird in Köln geboren. Bei einem Rennen der Steher-Europameisterschaft in Leipzig 1905 stürzte er so schwer, daß er kurze Zeit später, gerade mal 21-jährig, verstarb.
23. Dezember 1884
Der Gewichtheber Heinrich Schneidereit wird in Köln geboren. Bei den Olympischen Spielen 1906 in Athen holt er in zwei Disziplinen die Bronzemedaille und mit der Mannschaft im Tauziehen die Goldmedaille.
9. Januar 1883
Der Kölner Stadtrat entschließt sich mit einer Stimme Mehrheit für den Entwurf des Berliner Ingenieurs Berl von E. Grüttefien zum Bau des neuen Hauptbahnhofs.
17. April 1883
Arthur Delfosse, der die erste Flugmotorenfarbik in Deutschland in Köln-Riehl gründete, wird in Köln geboren.
26. Mai 1883
Der Serienmörder Peter Kürten wird in Köln-Mülheim geboren.
13. November 1881
Willi Suth wird in Köln geboren. Er wird am 1. April 1946 der erste Oberstadtdirektor von Köln.
14. Juni 1880
Der erste Leiter des Historischen Archivs der Stadt Köln, Leonard Ennen, verstirbt in Köln.
11. Februar 1878
Der Oberbürgermeister der Jahre 1863 bis 1875, Friedrich Wilhelm Alexander Bachem, verstirbt in Köln.
28. April 1877
Der Kölner Weinhändlers Consul Ernst Hardt nimmt die erste rechtsrheinische Pferdebahnverbindung zwischen den selbständigen Gemeinden Deutz und Kalk in Betrieb.
9. Mai 1876
Nikolaus August Otto startet den ersten Viertakt-Verbrennungsmotor der Welt.
1. Oktober 1876
Der Komponist der berühmtesten Karnevalslieder, Willi Ostermann, wird in Mülheim (heute Köln) geboren. Aus seiner Feder stammen so bekannte Titel wie "Och wat wor dat fröher schön doch en Colonia", "Et Stina muß 'ne Mann han!", "Kut erop! Kut erop! Kut erop!" und natürlich "Heimweh nach Köln - Ich mööch zo Foß noh Kölle jonn",sein bekanntestes Werk, welches er auf dem Totenbett komponierte. Zu seinen Ehren wurde am 16. Februar 1939 in der Kölner Altstadt der Willi-Ostermann-Brunnen eingeweiht.
1. April 1875
Otto Fürst von Bismarck wird Ehrenbürger der Stadt Köln.
27. August 1874
Der Chemiker Carl Bosch wird in Köln geboren. 1931 erhält er zusammen mit Friedrich Bergius den Nobelpreis für Chemie.
28. August 1873
Der Pädagoge für Gehörlose Johann Joseph Gronewald verstirbt in Köln. Er war der Gründer der ersten Gehörlosenschule in Köln.
19. April 1870
Emil Pfeifer, dessen Sohn Valentin Pfeifer und Eugen Langen gründen die Firma "Pfeifer & Langen" in Köln.
4. Dezember 1865
Der Priester und Begründer des Kolpingwerks, Adolph Kolping, stirbt in Köln.
17. Februar 1865
Die Oper "Der Deserteur" von Ferdinand Hiller wird in Köln uraufgeführt.
25. August 1864
Der Kölner Stadtbaumeister Johann Peter Weyer verstirbt in Köln.
3. März 1863
Durch "allerhöchsten Erlass“ des preußischen Königs Wilhelm wird die Aktiengesellschaft "Flora" gegründet. Die Einweihung der Flora findet findet am 14. August 1864 statt.
9. Juni 1863
Der Architekt Maximilian Nohl verstirbt in Köln. Er entwarf u.a. den Wintergarten ("Glaspalast") in der Kölner Flora.
22. Februar 1862
Die Schauspielerin und Theaterleiterin Louise Dumont wird in Köln geboren. Mit ihrem Ehemann Gustav Lindemann gründete sie im Jahre 1905 das Düsseldorfer Schauspielhaus.
10. September 1862
Franz Clouth das Unternehmen gründet das Unternehmen mit dem Namen "Rheinische Gummiwarenfabrik". Daraus wurden 1982 die "Clouth Gummiwerke".
9. Dezember 1859
Dem Freiheitsdichter Ernst Moritz Arndt wird die Ehrenbürgerwürde verliehen.
18. September 1859
Ludwig Theodor Ferdinand Max Wallraf wird in Köln geboren. Von 1924 -1925 war er Reichstagspräsident.
26. August 1859
Der Architekt Karl Biecker wird in Köln geboren. Er entwarf u.a. den Bahnhof Köln - Deutz und das Verwaltungs- und Dienstgebäude der "Königlichen Eisenbahndirektion Köln" am Konrad-Adenauer-Ufer 3 in Köln.
17. September 1859
Auf Geheiß von Dr. Caspar Garthe beginnen in Riehl die Arbeiten zur Gründung des Kölner Zoos.
14. Januar 1858
Max Bruchs Oper "Scherz, List und Rache" wird in Köln uraufgeführt.
1. August 1857
Leonard Ennen wird zum ersten Leiter des Historischen Archivs der Stadt Köln ernannt.
2. Juni 1857
Grundsteinlegung der Mariensäule nach Plänen von Vincenz Statz.
18. Dezember 1856
Der Königlich-Preußische Kammerherr Franz Egon Graf von Fürstenberg-Stammheim wird Ehrenbürger der Stadt Köln.
4. Oktober 1855
Grundsteinlegung des Wallraf-Richartz-Museum nach Plänen der Architekten Friedrich August Stüler, Josef Felten und Julius Carl Raschdorff auf dem Gelände des ehemaligen Minoritenklosters.
21. Dezember 1854
Uraufführung der komischen Oper "Der Advokat" von Ferdinand Hiller in Köln.
2. Mai 1854
Der Förderer und Initiator ders Weiterbaus des Kölner Domes, Sulpiz Boisserée, verstirbt in Bonn.
2. Dezember 1854
Karl Trimborn wird in Köln geboren. Er gehörte dem Reichstag des Kaiserreiches und dem Preußischen Abgeordnetenhaus von 1896 bis 1918 an.
15. März 1852
Der Naturwissenschaftler und Weltreisende Wilhelm Joest wird in Köln geboren.
6. Mai 1850
Adolph Kolping gründet in Köln den "Kölner Gesellenverein".
30. September 1850
Papst Pius IX. ernennt den Erzbischof von Köln Johannes von Geissel zum Kardinal.
6. Mai 1849
Karl Marx verkündet im Kölner Gürzenich sein Manifest der Kommunistischen Partei.
16. Mai 1849
Die von Karl Marx in Köln herausgegebene Neue Rheinische Zeitung stellt ihr Erscheinen ein.
1. Juni 1848
Die von Karl Marx in Köln gegründete und heraugegebene Neue Rheinische Zeitung erscheint mit ihrer ersten Ausgabe.
23. Oktober 1844
Der Maler Wilhelm Maria Hubertus Leibl wird in Köln geboren.
9. August 1843
Die Unternehmerin Maria Clementine Martin, Erfinderin des "Klosterfrau-Melissengeist", verstirbt in Köln. Sie war bis zu Auflösung ihres Klosters Nonne und 1815 im Dienste von Feldmarschalls Blücher bei der Schlacht von Waterloo als Krankenschwester tätig. Im Jahre 1826 gründete sie ein Unternehmen mit dem Namen "Maria Clementine Martin Klosterfrau" und bezog ihre Räume am Kölner Dom.
4. September 1842
Der spätere Erzbischof Johannes von Geissel und der preußische König Friedrich Wilhelm IV. legen den Grundstein für den Weiterbau des Kölner Doms.
9. April 1842
Der Bildhauer Ferdinand Joseph Friedrich Custodis wird in Köln geboren.
8. Dezember 1841
Durch "Allerhöchste Kabinetsordre" genehmigt König Friedrich Wilhelm IV. die Statuten des Zentral-Dombau-Verein zu Köln.
23. November 1840
Friedrich Wilhelm IV. erteilt die Erlaubnis zur Gründung des Zentral-Dombau-Verein zu Köln.
18. Dezember 1838
Der Unternehmer Franz Clouth wird in Köln geboren.
18. Oktober 1837
Friedrich Wilhelm Mengelberg wird in Köln geboren. Der Bildhauer schuf unter anderem die Bronzeverkleidung der Türen des Mittelportals der Nordseite, sowie u.a. den Dreikönigenaltar und den Kreuzweg im Kölner Dom.
25. Juli 1836
Gründung der "Rheinische Eisenbahn-Gesellschaft" in Köln. Vor seiner Zeit als preußischer Ministerpräsident war Ludolf Camphausen der erste Präsident der Gesellschaft.
9. September 1835
Der Karnevalist und Büttenredner Maria Heinrich Hoster wird in Köln geboren. Er war Mitbegründer der "Kölner Narrenzunft von 1880". Maria Heinrich Hoster wurde vor allem weit über die Grenzen Kölns hinaus bekannt für seine Büttenreden als "Tillekatessenhändler Här Antun Meis".
9. Oktober 1833
Der Ingenieur und Erfinder Carl Eugen Langen wird in Köln geboren Er war maßgeblich an der Entwicklung des Verbrennungsmotors ("Ottomotor") beteiligt.
8. Juli 1827
Ein Teil der Sammlung von Franz Ferdinand Wallraf wird der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
28. März 1827
Der Jurist und Autor Heinrich Gottfried Wilhelm Daniels verstirbt in Köln.
9. September 1825
König Friedrich Wilhelm III. tauft die fünf neuen Forts des inneren Festungsringes.
18. März 1824
Ferdinand Franz Wallraf verstirbt in Köln und wird auf dem Kölner Friedhof Melaten beigesetzt. Seine umfangreiche Kunstsammlung vermacht er der Stadt Köln.
21. Juni 1819
Das Oberlandesgericht Köln wird durch König Friedrich Wilhelm III. von Preußen als "Rheinischer Appellationsgerichtshof" gegründet.
9. April 1819
Der Architekt Vincenz Statz wird in Köln geboren. Er war einer der bedeutendsten Vertreter der Neugotik im Rheinland. Er entwarf über 150 Kirchen und Kapellen, darunter den Neuen Dom in Linz und die Mauritiuskirche in Köln. Ihm zu Ehren ist in Köln eine Straße benannt.
20. Juni 1819
Der Begründer der modernen Operette Jacques Offenbach wird als Jakob Eberst in Köln geboren. Von Ihm stammen unter anderem die Werke "La Belle Hélène" (Die schöne Helena) und "Orphée aux enfers" (Orpheus in der Unterwelt).
5. Juni 1815
Der Unternehmer Franz Stollwerck, der zunächst für die Herstellung von Hustenbonbons bekannt wurde ("Kamelle-Napoleon"), wird in Köln geboren. In der Kölner Blindgasse 37, der heutigen Cäcilienstraße. gründet er im Juli 1839 eine "Mürbebäckerei" und widmet sich der Herstellung von Schokolade und Marzipan.
4. Oktober 1811
Per Dekret Napoleons wird eine neue Börse gegründet.
29. Juni 1810
Dompfarrer Michael Joseph DuMont weiht den Melatenfriedhof ein. Gleichzeitig werden die Friedhöfe innerhalb der Stadt geschlossen.
25. Oktober 1810
Der Heimatforscher und Sammler Johann Jakob Merlo wird in Köln geboren. Nach ihm ist am Reichenspergerplatz eine Straße benannt.
1. Januar 1805
Der Kölner Kunstsammler Baron Wilhelm Carl Adolf von Hüpsch verstirbt in Köln.
13. September 1804
Mit Begeisterung empfangen die Kölner Napoleon.
22. Mai 1802
Der Maler Hoffmann aus Köln schickt eine Kiste mit 6 Gläsern Eau de Cologne an Johann Wolfgang von Goethe nach Weimar.
28. Februar 1802
Dombaumeister Ernst Friedrich Zwirner wird in Jakobswalde geboren.
28. Oktober 1798
Ferdinand Franz Wallraf wird zum Professor der schönen Wissenschaften ernannt.
20. April 1797
Heinrich von Wittgenstein wird geboren. Er war der erste Präsident des Festkomitees Kölner Karneval von 1823 e.V. in Köln sowie im Jahre 1842 der erste Präsident des Zentral-Dombau-Verein zu Köln. Im Jahr 1848 wurde er Regierungspräsident in Köln.
13. Juli 1797
Vor einer großen Menschenmenge wird der Kirchenräuber Peter Eick hingerichtet. Es ist die letzte Hinrichtung die auf dem Rabenstein beim Hof Melaten, dem heutigen Melatenfriedhof, stattfindet.
8. August 1797
Der Maler Joseph Nicolas Robert-Fleury wird in Köln geboren.
15. Mai 1796
Der Mäzen und Stifter des ersten Museumsbaus des Wallraf-Richartz-Museums, Johann Heinrich Richartz, wird in Köln geboren.
28. Mai 1796
Johann Jakob von Wittgenstein wird Präsident der Munizipalverwaltung.
6. Oktober 1794
Einzug der französischen Truppen iin Köln. Die Stadt wird kampflos an den Befehlshaber des linken Flügels der Rheinarmee, Jean-Étienne Championnet, übergeben. Ungefähr 12.000 französische Soldaten marschierten durch die Hahnen-Pforte ein.
19. Mai 1794
Der Architekt und Stadtbaumeister Johann Peter Weyer wird in Köln geboren.
16. März 1793
Der Gründer des Greven’s Adreßbuch-Verlages, Anton Greven, verstirbt in Köln.
15. April 1789
Der Orgelbauer Christian Ludwig König verstirbt in Köln. Er stattete zahlreiche Kirchen in Köln mit seinen Orgeln aus.
18. August 1784
Die alte Universität Köln verleiht Ferdinand Franz Wallraf eine Professur.
2. August 1783
Der deutscher Gemäldesammler Sulpiz Boisserée wird in Köln geboren. Er gilt als die treibende Kraft bei der Vollendung des Kölner Domes und war einer der Gründungsmitglieder des Kölner Dombauvereins. Die Vollendung des Domes im Jahre 1880 erlebte er aber nicht mehr. Er verstarb am 2. Mai 1854 in Bonn.
1. Juli 1778
Ferdinand Franz Wallraf erwirbt den Magister in Medizin.
9. Dezember 1772
Ferdinand Franz Wallraf wird zum Priester geweiht.
8. April 1770
Der Porträtmaler und Kunstpädagoge Egidius Mengelberg wird in Köln geboren.
25. November 1766
Der am 8. Dezember 1685 in Santa Maria Maggiore, Italien geborene Schöpfer des "Eau de Cologne", Johann Maria Farina, stirbt in Köln.
4. April 1756
Der Publizist und Historiker Jean Ignace Roderique verstirbt in Köln. Er war Herausgeber der ab 1734 in französischer Sprache erstmals verlegten "Gazette de Cologne".
2. Januar 1755
Caspar Anton von Belderbusch wird zum Kurkölnischen Hofkammerpräsidenten und Oberbaukommissar ernannt.
11. November 1749
Caspar Josef Carl von Mylius zum Kommandanten der Stadtsoldaten ernannt. Nach seinem Tod 1831 fand man in seinem Nachlass die nachweislich älteste handgeschriebene Textfassung des "Treuen Husars".
20. Juli 1748
Ferdinand Franz Wallraf wird in Köln geboren. Er gilt als Universalgelehrter und war u.a. der letzte Rektor der alten Universität. Der größte Teil seiner umfangreichen Kunstsammlung befindet sich heute im Wallraf-Richartz-Museum. Ihm zu Ehren wurde in Köln ein Platz in der Nähe des Domes benannt.
21. März 1745
Im Reichskrieg gegen den Herzog von Burgund läßt Kaiser Friedrich III seine Armee in Köln einrücken.
13. Juli 1709
Gründung des Unternehmens Johann Maria Farina als G.B.Farina in Köln. Sie ist die älteste bestehende Parfüm-Fabrik der Welt. In ihren Räumen befindet sich heute u.a ein Duftmuseum. Der Begriff "Farina gegenüber" leitet sich ab aus der französischen Firmenbezeichnug "Jean Marie Farina vis-à-vis de la place Juliers depuis 1709".
13. Februar 1709
In der Großen Budengasse / Ecke Unter Goldschmied eröffnet Johann Baptist Farina ein Geschäft mit "Französisch Kram". 1714 tritt sein Bruder Johann Maria Farina in sein Geschäft ein.
17. August 1700
Der spätere Kölner Erzbischof und Kurfürst Clemens August von Wittelsbach wird in Brüssel geboren.
23. Februar 1686
Nikolaus Güllich wird zum Tod durch das Schwert verurteilt und hingerichtet.
8. Dezember 1685
Johann Maria Farina, der Erfnder des Eau de Cologne, wird in Santa Maria Maggiore geboren.
3. April 1685
Wilhelm Lovius, Rektor der alten Universität, stirbt in Köln.
30. Dezember 1680
Der von Nikolaus Gülich verklagte und schuldig gesprochene Bürgermeister Johann von Wolffskehl verliert sein Amt und muß aus Köln fliehen.
6. September 1680
Nikolaus Gülich reicht eine Klageschrift gegen innerstädtische Missstände ein.
4. September 1662
Mit der Überlieferung der 22-jährigen Anne Toer an das Hohe Weltliche Gericht findet der letzte Hexenprozess in Köln statt. Trotz Selbstbezichtigung wird sie später freigelassen.\r\n
18. Februar 1655
Die letzte Person, die wegen Hexerei hingerichtet wird, ist Entgen Lenart. Sie wird enthauptet und verbrannt. Zum Zeitpunkt ihrer Hinrichtung ist sie 12 Jahre alt.
12. September 1650
Der Kölner Volksheld Jan von Werth verstirbt im böhmischen Benatek, wo er auch beerdigt ist.
5. April 1642
Jan von Werth wird aus französischen Gefangenschaft, die 4 Jahre dauerte, entlassen. Er wurde gegen den schwedischen General Gustaf Graf Horn ausgetauscht.
24. Oktober 1642
Im Dienste des Kölner Kurfürst Erzbischof Ferdinand von Bayern nimmt Jan von Werth mit seinen Truppen Düren ein.
30. Juni 1641
Der spätere General und Heerführer Meinhard von Schomberg wird in Köln geboren. Als Duke of Schomberg and Leinster in englischen Diensten verstirbt er am 15. Juli 1719 in Hillingdon, Middlesex. Er ist ein direkter Vorfahr der britischen Prinzessin Lady Diana Spencer.
7. August 1635
Todestag des Verfassers von Schriften und Büchern gegen die Hexenverfolgungen, Friedrich Spee von Langenfeld.
16. Januar 1630
Christina Plum wird wegen Hexerei verurteilt und hingerichtet.
23. Mai 1629
Die als Hexe angeklagte Christina Plum wird erstmals an das Hohe Weltliche Gericht überstellt.
14. August 1629
Kaiser Ferdinand II. ordnet die Einsetzung einer Kommission an, die überprüfen soll, ob das Hohe Weltliche Gericht der Stadt Köln im Zuge der Hexenverfolgungen gegen die Constitutio Criminalis Carolina verstoße.
13. März 1628
Agnes Solden wird wegen Hexerei inhaftiert und an das Hohe Weltliche Gericht ausgeliefert.
29. April 1628
Die Hebamme Giertgen Sesenschmidt wird wegen Hexerei auf Melaten hingerichtet. Zuvor war sie mit glühenden Zangen gefoltert worden.\r\n
19. Mai 1627
Das bekannteste Opfer der Hexenverfolgungen in Köln, Katharina Henot, wird auf dem heutigen Kölner Melatenfriedhof erdrosselt und anschließend verbrannt.
10. Januar 1627
Katharina Henot wird unter dem Vorwurf der Hexerei verhaftet.
9. Januar 1627
Nach Aufforderung durch Greve und Schöffen verhaftet der Stadtrat Katharina Henot. Ohne Vorermittlungen überstellt man sie dem Hohen Weltlichen Gericht.
13. März 1623
Auf Beschluss des Reichshofrates wird Jacob Henot das Postamt in Köln zugesprochen.
14. Januar 1616
Weihbischof Theodor Riphan, der von 1604 bis 1605 Rektor der alten Universität Köln ist, verstirbt in Köln.
5. November 1603
Der Kölner Bürgermeister Hildebrand Suderman verstirbt in Köln.
7. September 1591
Der in Köln geborene erste Syndicus der Hanse, Heinrich Sudermann, verstirbt in Köln.
17. November 1587
Joost van den Vondel wird in Köln geboren. Er gilt als einer der der bedeutendsten Dichter des Goldenen Zeitalters der Niederlande. Im zu Ehren ist in der Kölner Südstadt eine Straße benannt.
8. August 1586
Kaiser Rudolf II. ernennt Jacob Henot zum kaiserlichen Postmeister in Köln.
23. Januar 1583
Georg von Sayn-Wittgenstein II. wird als Domprobst abgesetzt.
1. April 1583
Der Kölner Erzbischof Gebhard Truchsess von Waldburg-Trauchburg wird nach seiner Heirat mit der evangelischen Gräfin Agnes von Mansfeld von Papst Gregor XIII. exkommuniziert. Die Heirat ist der Auslöser für den Truchsessischen Krieg.
19. Dezember 1582
Der Erzbischof von Köln, Kurfürst Gebhard I. von Waldburg tritt zum Calvinismus über und verkündet die Glaubensfreiheit.
4. März 1578
Unter der Leitung von Jacob Henot kommt es zur Einrichtung einer Poststafette der städtischen Botenanstalten von Augsburg über Frankfurt und Köln nach Antwerpen.
5. Dezember 1577
Gebhard I. von Waldburg wird zum Erzbischof von Köln gewählt.
7. Februar 1571
Der Kölner Domherr und Jurist Hartger Henot wird in Köln geboren. Er ist der Bruder der wegen Hexerei angeklagten und verbrannten Katharina Hennot. In den Jahren 1629 und 1631 wird er selbst der Zauberei bezichtigt. Es kommt jedoch in beiden Fällen nicht zum Prozeß.
12. Januar 1557
Weihbischof Eberhard Billick wird in Köln geboren.
25. Februar 1547
Der Initiator der "Kölner Reformation", Hermann von Wied, Erzbischof und Kurfürst von Köln, tritt von seinem Amt als als Erzbischof von Köln zurück.
5. Januar 1531
Ferdinand I., der Bruder Kaiser Karls V., wird im Dom zum deutschen König gewählt.
28. September 1529
Wegen ihres Bekenntnisses zu Luthers Lehren werden Peter Fliesteden und Adolf Clarenbach auf dem Rabenstein beim Hof Melaten, dem heutigen Melatenfriedhof, hingerichtet.
3. April 1528
Adolph Clarenbach wird in Köln verhaftet. Zusammen mit dem "Gotteslästerer" Peter Fliesteden wird er am 28. September 1529 verbrannt.
29. November 1525
Der Ratsherr und Bürgermeister der Freien Reichsstadt Köln, Philipp von Gail, verstirbt in Köln.
31. August 1520
Der erste Syndicus der Hanse, Heinrich Sudermann, wird in Köln geboren. Im Jahre 1994 wurde ihm zu Ehren eine Figur am Kölner Rathausturm angebracht.
3. Januar 1518
Hermann von Weinsberg wird in Köln geboren. Er war Advokat und Ratsherr und wurde durch das von ihm verfasste und nach ihm benannte "Buch Weinsberg" bekannt. Diese Autobiogaphie ist eine der wichtigsten Quellen für die Geschichte der Stadt Köln im 16. Jahrhundert.
14. März 1515
Hermann V. von Wied wird vom Kölner Domkapitel zum neuen Erzbischof von Köln gewählt.
30. Juli 1505
Während des Reichstags zu Köln beendet Kaiser Maximilian I. mit dem Kölner Schiedsspruch den Landshuter Erbfolgekrieg. Damit wurde das Herzogtum Bayern wiedervereinigt.
14. September 1486
Heinrich Cornelius Agrippa von Nettesheim wird in Köln geboren. Er zählte zu den bedeutensten Gelehrten seiner Zeit und war u.a. Theologe, Arzt und Philosoph.
22. Januar 1482
Weihbischof Arnold von Unkel verstirbt in Köln.
19. September 1475
Köln wir freie Reichsstadt. Am 19. September 1475 verlieh der deutsche Kaiser der Stadt Köln das Reichsprivileg und erhob sie damit zur freien Reichsstadt. Zuvor hatte Köln den Kaiser sowohl militärisch als auch finanziell im Konflikt gegen den Kölner Erzbischof Ruprecht von der Pfalz unterstützt. Dieser hatte versucht, das Rheinland und Köln mit Hilfe von Karl dem Kühnen, dem Herzog von Burgund, unter seine Kontrolle zu bringen.
16. August 1448
Die ersten amtlichen Müllmänner der Stadt werden an diesem Tag bestallt. Sie heißen Wilhelm Roggelin und Peter Puckgassen.
6. Juli 1402
Im Kölner Dom wird die "englische Heirat" zwischen Ludwig III., dem Sohn König Ruprechts und Blanca von England, Tochter von Henry IV., geschlossen.
6. Januar 1401
Im Kölner Dom wird Ruprecht von der Pfalz zum deutschen König gekrönt.
26. Januar 1398
Der Anführer der patrizischen Partei der Greifen, Hilger Quattermart von der Stesse, der im Kölner Schöffenkrieg gegen die erzbischöflichen Schöffen des Hochgerichts vorging, wird in Köln zum Schafott geführt und enthauptet.
18. Juni 1396
Konstantin von Lyskirchen versucht verlorengegangene patrizische Rechte wiederherzustellen, kann sich aber gegen die Handwerker- und Kaufleutezünfte nicht durchsetzen.
14. September 1396
Die 22 Gaffeln unterzeichnen den vom Stadtschreiber Gerlach von Hauwe formulierten Verbundbrief, der die Patrizierherrschaft in Köln endgültig beendet.
21. Mai 1388
Die Kölner Bürgerschaft gründet die von Papst Urban VI. bewilligte Alte Universität zu Köln.
21. Februar 1388
Der Kölner Erzbischof Friedrich III. von Saarwerden übersendet Dortmund einen Fehdebrief der zum großen Dortmunder Fehdekrieg führt.
12. November 1381
Der Erzbischof von Köln Graf Adolph von Kleve gründet die erste Karnevalsgesellschaft der Welt mit 35 Rittern. Diese trug den Namen „Geselschap van den Gecken“.
16. Februar 1377
Der Schöffenkrieg zwischen der Stadt Köln und Erzbischof Friedrich von Saarwerden wird beendet. Während des Konflikts verhängte Kaiser Karl IV. die Reichsacht über Köln.
20. Mai 1367
Das adeligen Kölner Ratsmitglied Rütger Hirzelin vom Grin, der städtische Gelder unterschlagen hatte, wird hingerichtet.
6. Dezember 1334
Erzbischof Walram stellt die Stiftungsurkunde für die Kölner Kartause aus.
5. Januar 1332
Heinrich von Virneburg verstirbt in Köln. Er ist als Heinrich II. von 1304 bis 1332 Erzbischof und Kurfürst von Köln.
15. November 1280
Der Gelehrte und Bishof Albertus Magnus verstirbt in Köln. Im Jahr 1622 wurde er selig- und am 16. Dezember 1931 von Papst Pius XI. heiliggesprochen. Sein Grabmal befindet sich in St. Andreas.
24. April 1271
Gerhard von Rile (Meister Gerhard), der erste Dombaumeister des Kölner Doms, stirbt nach einem Sturz vom Baugerüst. Von Gerhard von Rile stammt wahrscheinlich der Gesamtplan des Kölner Domes.
28. November 1263
Die Bürger Kölns unter der Führung der Familie Overstolz schlagen Einheiten des Erzbischofs Engelbert II. von Falkenburg bei einer Schlacht an der Ulrepforte in Köln.
28. September 1261
Todestag von Konrad von Hochstaden, der von 1238 bis 1261 Erzbischof von Köln war.
7. Mai 1259
Köln erhält vom Erzbischof von Köln, Konrad von Hochstaden, das Stapelrecht (Niederlagsrecht). Nun müssen alle Waren, die durch Köln transportiert werden, 3 Tage lang den Kölner Bürgern zum Verkauf angeboten werden.
28. Juni 1258
Mit dem Großen Schied wird die oberste Gerichtsgewalt dem Erzbischof Konrad von Hochstaden zugesprochen. Gleichzeitig bestätigt der Spruch aber auch der Stadt eine eigene Gerichtsbarkeit mit Richtern und Amtsleuten.
15. August 1248
Erzbischof Konrad von Hochstaden legt den Grundstein zum Bau des Kölner Domes.
27. Juni 1245
Der Kölner Erzbischof Konrad von Hochstaden erteilt allen Wohltätern des Siechenhofs Melaten einen Ablass.
14. November 1226
Graf Friedrich von Isenberg wird beim Siechenhaus am Judenbüchel für die Ermordung des Erzbischofs von Köln, Engelbert von Berg, hingerichtet.
7. November 1225
Der Kölner Erzbischof Engelbert I. wird von Gefolgsleuten seines Verwandten Graf Friedrich von Isenberg getötet.
29. Februar 1216
Engelbert I. von Köln wird zum Erzbishof gewählt.
27. Juli 1180
Durch einen Vergleich mit Erzbischof Philipp wird dem Bau der Stadtbefestigung der Weg geebnet. Der Vertrag wird am 11. August von Kaiser Friedrich I. bestätigt.
23. Juli 1164
Der Kölner Erzbischof Rainald von Dassel bringt die Reliquien der Heiligen Drei Könige von Mailand nach Köln.
6. Oktober 1101
Der in der römisch-katholischen Kirche als Heiliger verehrte und in Köln geborene Bruno von Köln verstirbt in der Kartause La Torre in Kalabrien. Er war der Begründer des Kartäuserordens.
21. November 1099
Hermann III. von Hochstaden verstirbt in Köln. Er war von 1089 bis 1099 Erzbischof des Erzbistums Köln.
12. April 1096
Der Mönch Peter der Einsiedler aus Amiens versammelt seine Kreuzugsarmee in Köln, wo er weitere Teilnehmer gewinnen will. Als er Köln verläßt folgen ihm ca. 20.000 Mann.
4. Dezember 1075
Erzbischof Anno verstirbt in Köln.
12. April 1074
Der Aufstand gegen Erzbischof Anno II. beginnt. Anno II mußte durch eine Lücke in der Kölner Stadtmauer fliehen ("Annoloch"). Wenige Tage später startete er von Neuss kommend einen Gegenschlag und nahm furchtbare Rache an den Aufständischen.
12. April 1063
Im Kölner Stift Maria ad Gradus (Marienstift) wird Königin Richeza von Polen bestattet.
29. Juni 1049
Der Peter- und Paulstag wird von Pabst Leo IX und Kaiser Heinrich III. in Köln gefeiert.
26. März 1027
Konrad II. und seine Gattin Gisela von Schwaben werden in Köln von Papst Johannes XIX. zu Kaiser und Kaiserin des Heiligen Römischen Reichs gekrönt.
16. März 1021
Heribert von Köln verstirbt in Köln. Er war von 999 bis 1021 Erzbischof von Köln.
27. Mai 1009
Erzbischof Heribert von Köln weiht die Stephanuskapelle ein.
1. April 1003
Erzbischof Heribert von Köln gründet die Abtei Deutz.
21. September 985
Erzbischof Warin verstirbt in Köln.
25. Oktober 980
In einer Urkunde des Erzbischofs Warin wird erstmals "Mundestorp" (Müngersdorf"-) erwähnt.
11. April 924
Erzbischof Hermann I. von Bliesgau ("Hermann der Fromme") verstirbt in Köln.
3. September 818
Hildebold (oder Hildebald) von Köln verstirbt in Köln Er war von 787 bis 795 Bischof und von 795 bis 818 der erste Erzbischof des Erzbistums Köln.
1. Januar 721
Alduin wird Bischof von Köln.
12. November 663
Der Kölner Bischof Kunibert verstirbt in Köln. Er ist der Namensgeber der romanischen Kirche St. Kunibert.
11. August 355
Heerführer Silvanus lässt sich im heutigen Köln zum Gegenkaiser von Constantius II. ausrufen.
11. Dezember 321
Der römische Kaiser Konstantin erlaubt den Stadträten Kölns Juden in den Rat zu berufen.