Ereignisse zum Thema: Religion
5. Januar 1332
Heinrich von Virneburg verstirbt in Köln. Er ist als Heinrich II. von 1304 bis 1332 Erzbischof und Kurfürst von Köln.
12. Januar 1557
Weihbischof Eberhard Billick wird in Köln geboren.
14. Januar 1616
Weihbischof Theodor Riphan, der von 1604 bis 1605 Rektor der alten Universität Köln ist, verstirbt in Köln.
15. Januar 1801
Der erste Gottesdienst seit 1796 findet erstmals wieder im Kölner Dom statt.
16. Januar 1884
Die orthodoxe Synagoge in der St. Apern-Straße wird eingeweiht.
21. Januar 1902
Die Kirche St. Agnes wird eingesegnet.
23. Januar 1583
Georg von Sayn-Wittgenstein II. wird als Domprobst abgesetzt.
6. Februar 1887
Erzbischof Josef Kardinal Frings wird in Neuss geboren.
14. Februar 1853
Gründung des "Christlichen Kunstvereins für das Erzbisthum Köln".
18. Februar 1915
Adolph Marx wird in Köln geboren. Er war der erste Bischof des katholischen Bistums Brownsville in Texas.
18. Februar 1946
Erzbischof Joseph Frings wird von Papst Pius XII. zum Kardinal ernannt. Dieser in der Bevölkerung äußerst populäre Geistliche sagte in seiner Silvesterpredigt 1946 in der Kirche St. Engelbert in Köln-Riehl: "Wir leben in Zeiten, da in der Not auch der einzelne das wird nehmen dürfen, was er zur Erhaltung seines Lebens und seiner Gesundheit notwendig hat, wenn er es auf andere Weise, durch seine Arbeit oder Bitten, nicht erlangen kann". Die Folge war, das Kölner Bürger nun eine moralische Rechtfertigung für Diebstahl (insbesondere Kohle) hatten, um nicht zu erfrieren oder zu verhungern. Dies ging als "fringsen" in die Kölner Geschichte ein.
25. Februar 1547
Der Initiator der "Kölner Reformation", Hermann von Wied, Erzbischof und Kurfürst von Köln, tritt von seinem Amt als als Erzbischof von Köln zurück.
29. Februar 1216
Engelbert I. von Köln wird zum Erzbishof gewählt.
14. März 1515
Hermann V. von Wied wird vom Kölner Domkapitel zum neuen Erzbischof von Köln gewählt.
16. März 1021
Heribert von Köln verstirbt in Köln. Er war von 999 bis 1021 Erzbischof von Köln.
22. März 1899
Einweihung der liberalen Synagoge in der Roonstraße.
27. März 2007
Domprobst Bernard Henrichs, die Verkörperung des "Rheinischen Katholizismus", stirbt in Köln.
1. April 1003
Erzbischof Heribert von Köln gründet die Abtei Deutz.
1. April 1583
Der Kölner Erzbischof Gebhard Truchsess von Waldburg-Trauchburg wird nach seiner Heirat mit der evangelischen Gräfin Agnes von Mansfeld von Papst Gregor XIII. exkommuniziert. Die Heirat ist der Auslöser für den Truchsessischen Krieg.
11. April 924
Erzbischof Hermann I. von Bliesgau ("Hermann der Fromme") verstirbt in Köln.
29. April 1945
Eine kleine Gruppe Überlebender gründet in den Trümmern der Synagoge in der Roonstraße die neue jüdische Gemeinde Köln.
1. Mai 1592
Johann Adam Schall von Bell, der spätere Mandarin am chinesischen Kaiserhof und Leiter des kaiserlichen astronomischen Instituts in Peking, wird wahrscheinlich in Köln geboren. Die Familie besaß ein Stadthaus am Neumarkt 47, er besuchte das Gymnasium Tricoronatum. Sein Denkmal steht heute an der Minoritenkirche.
1. Mai 1942
Papst Pius XII. beruft Joseph Frings zum Erzbischof von Köln.
6. Mai 1850
Adolph Kolping gründet in Köln den "Kölner Gesellenverein".
7. Mai 1259
Köln erhält vom Erzbischof von Köln, Konrad von Hochstaden, das Stapelrecht (Niederlagsrecht). Nun müssen alle Waren, die durch Köln transportiert werden, 3 Tage lang den Kölner Bürgern zum Verkauf angeboten werden.
19. Mai 1627
Das bekannteste Opfer der Hexenverfolgungen in Köln, Katharina Henot, wird auf dem heutigen Kölner Melatenfriedhof erdrosselt und anschließend verbrannt.
23. Mai 1802
Im Haus Mirweiler auf der Schildergasse 96, dem Zunfthaus der Kölner Brauer, feiern evangelische Christen im katholischen Köln zum ersten Mal einen öffentlichen Gottesdienst.
27. Juni 1245
Der Kölner Erzbischof Konrad von Hochstaden erteilt allen Wohltätern des Siechenhofs Melaten einen Ablass.
7. Juli 1802
Den Kölner Protestanten werden die Antoniterkirche und die angrenzenden Gebäude zugesprochen.
16. Juli 1821
Papst Pius verfügt die Wiedereinrichtung des Erzbistums Köln.
23. Juli 1164
Der Kölner Erzbischof Rainald von Dassel bringt die Reliquien der Heiligen Drei Könige von Mailand nach Köln.
15. August 1248
Erzbischof Konrad von Hochstaden legt den Grundstein zum Bau des Kölner Domes.
18. August 2005
Papst Benedikt XVI. besucht bei seiner ersten Pontifikalreise nach seiner Amtseinführung Köln anlässlich des 20. Weltjugendtages.
3. September 818
Hildebold (oder Hildebald) von Köln verstirbt in Köln Er war von 787 bis 795 Bischof und von 795 bis 818 der erste Erzbischof des Erzbistums Köln.
14. September 1486
Heinrich Cornelius Agrippa von Nettesheim wird in Köln geboren. Er zählte zu den bedeutensten Gelehrten seiner Zeit und war u.a. Theologe, Arzt und Philosoph.
18. September 1927
Die Ehrenfelder Synagoge in der Könerstraße wird eingeweiht.
20. September 1959
Die wiederaufgebaute Synagoge Roonstraße wird eingeweiht.
21. September 985
Erzbischof Warin verstirbt in Köln.
28. September 1261
Todestag von Konrad von Hochstaden, der von 1238 bis 1261 Erzbischof von Köln war.
29. September 1894
Die katholische Pfarrkirche St. Michael auf dem Brüsseler Platz wird konsekriert.
30. September 1850
Papst Pius IX. ernennt den Erzbischof von Köln Johannes von Geissel zum Kardinal.
6. Oktober 1101
Der in der römisch-katholischen Kirche als Heiliger verehrte und in Köln geborene Bruno von Köln verstirbt in der Kartause La Torre in Kalabrien. Er war der Begründer des Kartäuserordens.
27. Oktober 1991
Adolph Kolping wird von Papst Johannes Paul II. selig gesprochen.
10. November 1928
Bernard Henrichs wird in Opladen geboren. Er war von 1985 bis 2004 Dompropst des Kölner Domes.
12. November 663
Der Kölner Bischof Kunibert verstirbt in Köln. Er ist der Namensgeber der romanischen Kirche St. Kunibert.
21. November 1099
Hermann III. von Hochstaden verstirbt in Köln. Er war von 1089 bis 1099 Erzbischof des Erzbistums Köln.
24. November 1918
Der Domkapitular Alexander Schnütgen verstirbt in Listernohl. Am 26. Oktober 1910 erhielt er die Ehrenbürgerwürde.
30. November 1924
Erzbischof Karl Joseph Kardinal Schulte weiht die St. Petersglocke ("Decke Pitter"), die größte freischwingende Glocke der Welt, vor 20.000 Menschen ein.
4. Dezember 1075
Erzbischof Anno verstirbt in Köln.
4. Dezember 1865
Der Priester und Begründer des Kolpingwerks, Adolph Kolping, stirbt in Köln.
5. Dezember 1577
Gebhard I. von Waldburg wird zum Erzbischof von Köln gewählt.
6. Dezember 1334
Erzbischof Walram stellt die Stiftungsurkunde für die Kölner Kartause aus.
9. Dezember 1772
Ferdinand Franz Wallraf wird zum Priester geweiht.
14. Dezember 1895
Der Erzbischof von Köln, Paulus Ludolf Kardinal Melchers, verstirbt in Köln.
17. Dezember 1978
Der in Köln sehr beliebte Erzbischof Josef Kardinal Frings verstirbt. Auf ihn geht das Wort "fringsen" zurück.
19. Dezember 1582
Der Erzbischof von Köln, Kurfürst Gebhard I. von Waldburg tritt zum Calvinismus über und verkündet die Glaubensfreiheit.
24. Dezember 1906
Joseph Kardinal Höffner wird in Horhausen im Westerwald geboren. Er war von 1969 bis 1987 Erzbischof von Köln und von 1976 bis 1987 Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz.
27. Dezember 1895
Erzbishof Paulus Melchers wird in der bischöflichen Gruft des Kölner Doms beigesetzt.
31. Dezember 1946
In der Kirche St. Engelbert in Köln-Riehl hält Josef Kardinal Frings seine berühmte Silvesterpredigt. Danach ist der Begriff "fringsen" (zum Überleben notwendiger Diebstahl) in die Kölner Geschichte eingegangen.