Ereignisse zum Thema: Religion

1. Januar 721

Alduin wird Bischof von Köln.

5. Januar 1332

Heinrich von Virneburg verstirbt in Bonn. Er ist als Heinrich II. von 1304 bis 1332 Erzbischof und Kurfürst von Köln.

11. Januar 1694

In eine angesehene Kölner Juristenfamilie geboren, tritt Hermann Joseph Hartzheim dem Jesuitenorden bei und lehrt als Professor der Theologie an der Kölner Universität. Ein Vierteljahrhundert leitet er das Dreikönigsgymnasium und predigt zuletzt am Dom. Als Historiograph erforscht er die Geschichte von Stadt und Erzbistum; sein Hauptwerk, die fünfbändigen „Concilia Germaniae", sammelt die auf deutschem Boden gehaltenen Synoden und Konzilien.

12. Januar 1557

Weihbischof Eberhard Billick wird in Köln geboren.

14. Januar 1616

Weihbischof Theodor Riphan, der von 1604 bis 1605 Rektor der alten Universität Köln ist, verstirbt in Köln.

15. Januar 1801

Der erste Gottesdienst seit 1796 findet erstmals wieder im Kölner Dom statt.

16. Januar 1884

Die orthodoxe Synagoge in der St. Apern-Straße wird eingeweiht.

21. Januar 1902

Die Kirche St. Agnes wird eingesegnet.

22. Januar 1482

Weihbischof Arnold von Unkel verstirbt in Köln.

22. Januar 1547

Die kaiserlichen Kommissare Viglius Zwichem und Philipp von Lalaing, Graf von Hoogstraaten, treffen in Köln ein und überbringen dem Koadjutor Adolf von Schauenburg ein Schreiben Kaiser Karls V., die Verwaltung des Erzstifts selbständig zu übernehmen. Damit wird der Reformationsversuch des Kurfürst-Erzbischofs Hermann V. von Wied, der mit Hilfe Martin Bucers und Philipp Melanchthons evangelisches Gedankengut in Kurköln einführen wollte, faktisch beendet. Wenige Wochen später, am 25. Februar, legt Hermann sein Amt nieder; der Kölner Dom und das Erzstift bleiben katholisch.

1. Februar 1836

Als Sohn eines Kölner Schneiders wird Tilman Pesch geboren, Bruder des Nationalökonomen Heinrich Pesch. Mit sechzehn tritt er in den Jesuitenorden ein und wird einer der bekanntesten Vertreter der Neuscholastik. Nach dem Jesuitengesetz von 1872 muß er Deutschland verlassen und wirkt im Exil in Belgien und den Niederlanden; sein Buch „Die großen Welträtsel" macht ihn weit über Fachkreise hinaus bekannt.

6. Februar 1887

Erzbischof Josef Kardinal Frings wird in Neuss geboren.

7. Februar 1571

Der Kölner Domherr und Jurist Hartger Henot kommt zur Welt — Sohn des städtischen Postmeisters und Bruder der 1627 als Hexe verbrannten Postmeisterin Katharina Henot. Als Dechant von St. Andreas und Propst von St. Severin protestiert er gegen ihre Hinrichtung und legt seine Ämter nieder. Während der Hexenverfolgung wird er 1629 und 1631 selbst der Zauberei bezichtigt; nur die Intervention des Kurfürsten Ferdinand von Bayern verhindert einen Prozeß.

14. Februar 1853

Gründung des "Christlichen Kunstvereins für das Erzbisthum Köln".

18. Februar 1915

Adolph Marx wird in Köln geboren. Er war der erste Bischof des katholischen Bistums Brownsville in Texas.

18. Februar 1946

Erzbischof Joseph Frings wird von Papst Pius XII. zum Kardinal ernannt. Dieser in der Bevölkerung äußerst populäre Geistliche sagte in seiner Silvesterpredigt 1946 in der Kirche St. Engelbert in Köln-Riehl: "Wir leben in Zeiten, da in der Not auch der einzelne das wird nehmen dürfen, was er zur Erhaltung seines Lebens und seiner Gesundheit notwendig hat, wenn er es auf andere Weise, durch seine Arbeit oder Bitten, nicht erlangen kann". Die Folge war, daß Kölner Bürger nun eine moralische Rechtfertigung für Diebstahl (insbesondere Kohle) hatten, um nicht zu erfrieren oder zu verhungern. Dies ging als "fringsen" in die Kölner Geschichte ein.

25. Februar 1547

Hermann V. von Wied, Erzbischof und Kurfürst von Köln und treibende Kraft der „Kölner Reformation", entbindet sein Volk vom Treueeid und legt sein Amt im Erzstift nieder. Der Schritt wendet einen drohenden Aufstand ab, nachdem Papst und Kaiser ihn bereits im Vorjahr abgesetzt und gebannt hatten. Mit Adolf von Schaumburg übernimmt ein altgläubiger Nachfolger; Hermann zieht sich auf Burg Altwied zurück, wo er fünf Jahre später als Protestant stirbt.

27. Februar 1714

In Köln kommt Bernhard Havestadt zur Welt, der als Jesuit rund zwanzig Jahre unter den Mapuche in Chile wirkt. Von der Mission Santa Fe aus bereist er das Land bis über die Anden. Sein dreibändiges Hauptwerk „Chilidúgú" mit Grammatik, Wörterbuch und Liedern gilt bis heute als Schlüsselquelle für die Sprache der Mapuche; noch Wilhelm von Humboldt nutzt es für seine Sprachforschung.

29. Februar 1216

Engelbert I. von Köln wird zum Erzbischof gewählt.

5. März 1744

Johann Hermann Joseph von Caspars zu Weiß, Sproß einer Kölner Patrizierfamilie, wird geboren. Als Kölner Domherr und Generalvikar wählt ihn das Domkapitel 1801 einstimmig zum Kapitularvikar: Über zwei Jahrzehnte führt er das verwaiste Erzbistum Köln durch Säkularisation und Franzosenzeit — zuletzt von Deutz aus, der Überlieferung nach vom Hinterhaus des Gasthofs „Zum grünen Baum". Bis zu seinem Tod 1822 sichert er so den rechtlichen Fortbestand von Bistumsverwaltung und Domkapitel.

14. März 1515

Hermann V. von Wied wird vom Kölner Domkapitel zum neuen Erzbischof von Köln gewählt.

16. März 1021

Heribert von Köln verstirbt in Köln. Er war von 999 bis 1021 Erzbischof von Köln.

16. März 1631

In Köln erblickt Johann Adolf von Fürstenberg als jüngster Sohn des Landdrosten Friedrich von Fürstenberg das Licht der Welt. Er wächst in einem einflußreichen westfälischen Adelsgeschlecht auf, empfängt seine Ausbildung bei den Jesuiten und studiert später am Collegium Romanum in Rom. Als katholischer Geistlicher steigt er zum Dompropst in Paderborn und Domherrn in Münster auf, wirkt als Drost im Herzogtum Westfalen und läßt Schloß Adolfsburg errichten.

22. März 1899

Einweihung der liberalen Synagoge in der Roonstraße.

27. März 2007

Domprobst Bernard Henrichs, die Verkörperung des "Rheinischen Katholizismus", stirbt in Köln.

1. April 1003

Erzbischof Heribert von Köln gründet die Abtei Deutz.

1. April 1583

Der Kölner Erzbischof Gebhard Truchsess von Waldburg-Trauchburg wird nach seiner Heirat mit der evangelischen Gräfin Agnes von Mansfeld von Papst Gregor XIII. exkommuniziert. Die Heirat ist der Auslöser für den Truchsessischen Krieg.

1. April 1774

Johann Wilhelm Schmitz wird in Köln geboren. Als Benediktiner Stephanus gehört er zur letzten Mönchsgeneration der Abtei Deutz, bis die Säkularisation das Kloster auflöst. Danach dient er der rechtsrheinischen Bistumsverwaltung, wird Sekretär des Kapitularvikars von Caspars zu Weiß und leitet von 1822 bis 1825 selbst den rechtsrheinischen Rest des alten Erzbistums Köln — bis zum Amtsantritt des neuen Erzbischofs Spiegel. Sein Totenzettel liegt bis heute in der Universitäts- und Stadtbibliothek Köln.

11. April 924

Erzbischof Hermann I. von Bliesgau ("Hermann der Fromme") verstirbt in Köln.

12. April 1063

Im Kölner Stift Maria ad Gradus (Marienstift) wird Königin Richeza von Polen bestattet.

29. April 1945

Eine kleine Gruppe Überlebender gründet in den Trümmern der Synagoge in der Roonstraße die neue jüdische Gemeinde Köln.

1. Mai 1592

Johann Adam Schall von Bell, der spätere Mandarin am chinesischen Kaiserhof und Leiter des kaiserlichen astronomischen Instituts in Peking, wird wahrscheinlich in Köln geboren. Die Familie besaß ein Stadthaus am Neumarkt 47, er besuchte das Gymnasium Tricoronatum. Sein Denkmal steht heute an der Minoritenkirche.

1. Mai 1942

Papst Pius XII. beruft Joseph Frings zum Erzbischof von Köln.

4. Mai 1956

Neueinsegnung der Cäcilienkirche durch Josef Kardinal Frings.

6. Mai 1850

Adolph Kolping gründet in Köln den "Kölner Gesellenverein".

13. Mai 1646

Peter Leuren, in Köln zur Welt gekommen, tritt als Jesuit und einer der angesehensten Kirchenrechtler seiner Zeit hervor. Er durchläuft das Kölner Gymnasium, erwirbt an der Kölner Universität den Magistergrad und lehrt am hiesigen Jesuitenkolleg, ehe ihn sein Weg nach Trier und Koblenz führt. Sein kanonistisches Hauptwerk „Forum ecclesiasticum" erlebt zahlreiche Auflagen und macht ihn weit über die Domstadt hinaus bekannt.

18. Mai 1952

Im Beisein von Bundespräsident Theodor Heuss wird die Antoniterkirche auf der Schildergasse wieder eingeweiht.

19. Mai 1627

Das bekannteste Opfer der Hexenverfolgungen in Köln, Katharina Henot, wird auf der Richtstätte Melaten vor den Toren Kölns – dem Gelände des heutigen Melatenfriedhofs – erdrosselt und anschließend verbrannt.

20. Mai 1906

In Anwesenheit des rheinischen Präses D. Hackenberg wird die Lutherkirche eingeweiht.

23. Mai 1802

Im Haus Mirweiler auf der Schildergasse 96, dem Zunfthaus der Kölner Brauer, feiern evangelische Christen im katholischen Köln zum ersten Mal einen öffentlichen Gottesdienst.

2. Juni 1967

Josef Kardinal Frings wird Ehrenbürger der Stadt Köln.

3. Juni 1860

Die Kölner Trintatiskirche wird eingeweiht.

18. Juni 1980

Der Dachstuhl von St. Agnes brennt infolge unsachgemäß ausgeführter Schweißarbeiten nieder.

23. Juni 1583

Georg von Sayn-Wittgenstein II. wird als Domprobst abgesetzt.

27. Juni 1245

Der Kölner Erzbischof Konrad von Hochstaden erteilt allen Wohltätern des Siechenhofs Melaten einen Ablass. Das Leprosenhaus liegt rund einen Kilometer westlich der Stadtmauern an der Aachener Straße im heutigen Lindenthal und gilt als größtes seiner Art in Deutschland; Urkunden zählen bald an die hundert Bewohner. Der Ablass sichert die Pflege der Kranken durch fromme Spenden. Auf dem Gelände erstreckt sich heute der Melaten-Friedhof.

29. Juni 1049

Der Peter- und Paulstag wird von Papst Leo IX. und Kaiser Heinrich III. in Köln gefeiert.

7. Juli 1802

Den Kölner Protestanten werden die Antoniterkirche und die angrenzenden Gebäude zugesprochen.

16. Juli 1821

Papst Pius verfügt die Wiedereinrichtung des Erzbistums Köln.

23. Juli 1164

Der Kölner Erzbischof Rainald von Dassel bringt die Reliquien der Heiligen Drei Könige von Mailand nach Köln.

5. August 1900

Grundsteinlegung der Paul-Gerhardt-Kirche ("Rote Kirche").

8. August 1984

Domprobst Heinz Werner Ketzer verstirbt in Köln. Er war wegen seines Frohsinns in Köln sehr beliebt und Träger des Orden "Wider den tierischen Ernst".

11. August 922

Der Erzbischof Hermann I. weist den Schwestern des Frauenstiftes Gerresheim das Kloster St. Ursula zu.

12. August 1849

In Bickendorf wird die Pfarrkirche St. Rochus fertiggestellt – ein neoromanischer Backsteinbau nach Plänen des Kölner Dombaumeisters Ernst Friedrich Zwirner. Für das rasch wachsende Dorf vor den Toren Kölns ersetzt sie die alte Hofgutkapelle; die feierliche Einsegnung folgt allerdings erst zwanzig Jahre später durch Weihbischof Baudri. Im Zweiten Weltkrieg zerstört, wird die Kirche danach neu errichtet.

15. August 1248

Erzbischof Konrad von Hochstaden legt den Grundstein zum Neubau des Kölner Domes. Für die Gebeine der Heiligen Drei Könige, die sein Vorgänger Rainald von Dassel aus Mailand an den Rhein gebracht hatte, soll eine gewaltige gotische Kathedrale nach dem Vorbild Frankreichs entstehen. Unter Dombaumeister Gerhard beginnt ein Bauwerk, dessen Vollendung mehr als sechshundert Jahre auf sich warten läßt.

16. August 1466

Winnemar Gruters von Wachtendonk lehrt als Professor der Rechte an der noch jungen Kölner Universität, deren Rektor er 1435/36 ist. Mehrfach amtiert er als Generalvikar des Erzbischofs, leitet als Kanzler und Offizial die geistliche Verwaltung und sitzt im Domkapitel. In dieser Zeit vertritt er die Universität auf dem Basler Konzil. Er stirbt in Köln und wird im Kreuzgang von St. Aposteln bestattet.

16. August 1620

Heinrich von Mering, in Köln getauft, schlägt die geistliche und juristische Laufbahn ein. Nach dem Studium am Collegium Germanicum in Rom promoviert er zum Doktor der Rechte und wird Domherr am Kölner Dom sowie Rechtsberater des Kurfürsten Maximilian Heinrich von Bayern. 1683 stiftet er den Marmoraltar für das Gero-Kreuz, das älteste monumentale Kruzifix des Abendlandes. Er stirbt hochbetagt in seiner Vaterstadt.

17. August 1700

Der spätere Kölner Erzbischof und Kurfürst Clemens August von Wittelsbach wird in Brüssel geboren.

18. August 2005

Papst Benedikt XVI. besucht bei seiner ersten Pontifikalreise nach seiner Amtseinführung Köln anlässlich des 20. Weltjugendtages.

21. August 2005

Auf dem Marienfeld bei Köln feiern 1,2 Millionen Menschen mit Papst Benedikt XVI. die Abschlussmesse des XX. Weltjugendtages.

29. August 1247

Papst Innozenz IV. nimmt den Siechenhof Melaten unter seinen besonderen Schutz. Das vor den Stadtmauern gelegene Leprosenhaus – sein Name leitet sich vom französischen „malade" für krank ab – ist das größte seiner Art in Deutschland und beherbergt rund hundert Aussätzige samt Gesinde. Zwei Jahre zuvor hatte schon Erzbischof Konrad von Hochstaden seinen Wohltätern Ablässe gewährt.

3. September 818

In St. Gereon stirbt Hildebold, der erste Erzbischof von Köln. Karl der Große hatte den gelehrten Geistlichen zum Vorsteher seiner Hofkapelle erhoben und Köln unter ihm zur Metropole erhoben; dem Erzbischof wird der Beginn des Alten Doms zugeschrieben. Bestattet wird er in derselben Kirche St. Gereon, deren Hochaltar er einst gestiftet hatte und die er zeitlebens besonders förderte.

8. September 1929

Grundsteinlegung für die Melanchthonkirche in Köln.

14. September 1486

Heinrich Cornelius Agrippa von Nettesheim wird in Köln geboren. Er zählte zu den bedeutendsten Gelehrten seiner Zeit und war u.a. Theologe, Arzt und Philosoph.

18. September 1927

Die Ehrenfelder Synagoge in der Könerstraße wird eingeweiht.

20. September 1959

Die wiederaufgebaute Synagoge Roonstraße wird eingeweiht.

21. September 985

Erzbischof Warin verstirbt in Köln.

27. September 1322

Am Tag der heiligen Cosmas und Damian wird der gotische Chor des Kölner Domes durch Erzbischof Heinrich II. von Virneburg feierlich geweiht. In einer großen Prozession durch die Stadt wird der Dreikönigenschrein aus den Westteilen des Alten Domes in die Achskapelle des Chorumgangs übertragen, begleitet von sechzehn weiteren Reliquienschreinen Kölner Kirchen. Damit endet nach einem Dreivierteljahrhundert Bauzeit der erste große Bauabschnitt – der Dom prägt von nun an das Kölner Stadtbild.

28. September 1261

Todestag von Konrad von Hochstaden, der von 1238 bis 1261 Erzbischof von Köln war.

29. September 1894

Die katholische Pfarrkirche St. Michael auf dem Brüsseler Platz wird konsekriert.

30. September 1850

Papst Pius IX. ernennt den Erzbischof von Köln Johannes von Geissel zum Kardinal.

6. Oktober 1101

Der in der römisch-katholischen Kirche als Heiliger verehrte und in Köln geborene Bruno von Köln verstirbt in der Kartause La Torre in Kalabrien. Er war der Begründer des Kartäuserordens.

12. Oktober 1801

Achtzehn Familien gründen die erste jüdische Gemeinde der Kölner Neuzeit. Erst die französische Besatzung hatte den Juden die Niederlassung wieder erlaubt – nach der Vertreibung von 1424 waren sie fast vierhundert Jahre aus der Stadt verbannt gewesen. Prominentestes Gründungsmitglied ist der Bankier Salomon Oppenheim; als erste Betstube dienen bescheidene Räume in der Glockengasse.

27. Oktober 1991

Adolph Kolping wird von Papst Johannes Paul II. selig gesprochen.

10. November 1928

Bernard Henrichs wird in Opladen geboren. Er war von 1985 bis 2004 Dompropst des Kölner Domes.

12. November 663

Der Kölner Bischof Kunibert verstirbt in Köln. Er ist der Namensgeber der romanischen Kirche St. Kunibert.

18. November 1874

Der in Köln geborene Dionysius Ortsiefer tritt jung dem Franziskanerorden bei und wird ein gefragter Kanzelredner. Von 1913 bis 1942 predigt er im Kölner Dom; der spätere Papst Pius XII. nennt ihn den größten Kanzelredner Deutschlands. Über den Rundfunk erreichen seine Predigten ein breites Publikum weit über Köln hinaus.

21. November 1099

Hermann III. von Hochstaden verstirbt in Köln. Er ist von 1089 bis 1099 Erzbischof des Erzbistums Köln.

24. November 1918

Der Domkapitular Alexander Schnütgen verstirbt in Listernohl. Am 26. Oktober 1910 erhielt er die Ehrenbürgerwürde.

30. November 1924

Erzbischof Karl Joseph Kardinal Schulte weiht die St. Petersglocke ("Decke Pitter"), die größte freischwingende Glocke der Welt, vor 20.000 Menschen ein.

4. Dezember 1075

Erzbischof Anno verstirbt in Köln.

4. Dezember 1865

Der Priester und Begründer des Kolpingwerks, Adolph Kolping, stirbt in Köln.

5. Dezember 1577

Gebhard I. von Waldburg wird zum Erzbischof von Köln gewählt.

6. Dezember 1334

Erzbischof Walram von Jülich stellt die Stiftungsurkunde für die Kölner Kartause aus. Er weist dem Orden jährlich hundert Malter Weizen für den Bau von Kirche und Kloster zu; als Ort dient das Martinsfeld im Severinsviertel, wo bereits eine der heiligen Barbara geweihte Kapelle steht. Im folgenden Februar ziehen die ersten Mönche aus Mainz ein – Keimzelle der späteren größten deutschen Kartause.

9. Dezember 1772

Ferdinand Franz Wallraf wird zum Priester geweiht.

14. Dezember 1895

Der Erzbischof von Köln, Paulus Ludolf Kardinal Melchers, verstirbt in Köln.

17. Dezember 1978

Der in Köln sehr beliebte Erzbischof Josef Kardinal Frings verstirbt. Auf ihn geht das Wort "fringsen" zurück.

19. Dezember 1582

Der Erzbischof von Köln, Kurfürst Gebhard I. von Waldburg tritt zum Calvinismus über und verkündet die Glaubensfreiheit.

24. Dezember 1906

Joseph Kardinal Höffner wird in Horhausen im Westerwald geboren. Er war von 1969 bis 1987 Erzbischof von Köln und von 1976 bis 1987 Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz.

27. Dezember 1895

Erzbischof Paulus Melchers wird in der bischöflichen Gruft des Kölner Doms beigesetzt.

31. Dezember 1946

In der Kirche St. Engelbert in Köln-Riehl hält Josef Kardinal Frings seine berühmte Silvesterpredigt. Danach ist der Begriff "fringsen" (zum Überleben notwendiger Diebstahl) in die Kölner Geschichte eingegangen.

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