Ereignisse zum Thema: Sport

1. Januar 1929

Der in Köln geborene Boxer Hein Müller erringt die deutsche Meisterschaft im Halbschwergewicht durch einen Sieg über Hein Heeser.

2. Januar 1937

In Köln-Kalk wird Martin Lauer geboren. Der Leichtathlet stellt 1959 einen Hürden-Weltrekord auf und wird im selben Jahr zum Sportler des Jahres gewählt. 1960 gewinnt er bei den Olympischen Spielen in Rom Gold mit der 4-mal-100-Meter-Staffel. Später ist er als Schlagersänger erfolgreich.

4. Januar 1909

Cilly Aussem, die als erste Deutsche am 3. Juli 1931 das Dameneinzel in Wimbledon gewinnt, wird in Köln geboren. Im Jahre 2008 wird sie in die Hall of Fame des deutschen Sports aufgenommen.

4. Januar 1998

Das letzte Kölner Sechstagerennen findet in der Sporthalle statt.

7. Januar 1903

Der Schachspieler Josef Johann Breuer, der international große Anerkennung fand, wird in Köln geboren. Er trägt den Titel " Internationaler Preisrichter für Schachkompositionen und Internationaler Meister für Schachkompositionen ". 1933 wird er Kölner Stadtmeister im Schach.

15. Januar 2018

In Köln stirbt Karl-Heinz Kunde, den man wegen seiner Körpergröße von 1,59 Metern den „Bergfloh“ nennt. Der gebürtige Kölner gehört zur deutschen Radsport-Generation der 1960er Jahre und trägt bei der Tour de France 1966 fünf Tage lang das Gelbe Trikot. Bis zuletzt betreibt er in seiner Heimatstadt ein Radsportgeschäft.

20. Januar 1990

Der langjährige Präsident des 1.FC Köln, Peter Weiand, verstirbt in Köln.

25. Januar 1891

In der Kölner Alexianerstraße wird Ernst Isidor Berliner in einem jüdisch-kölschen Umfeld geboren. Als Radsportler gewinnt er 1912 die Kölner Stadtmeisterschaft auf der Stadtwaldbahn in Lindenthal; später wird er Manager und väterlicher Freund des Weltklasse-Sprinters Albert Richter. 1937 flieht die Familie vor den Nationalsozialisten, sechs seiner Geschwister werden in Lagern ermordet. Seit 2021 trägt der Platz am Müngersdorfer Radstadion seinen Namen.

26. Januar 1902

Der Turmspringer und Schwimmer Heinz Plumanns wird in Köln geboren. Er war in den Jahren 1928, 1929 und 1930 Deutscher Meister im Turmspringen. Heinz Plumanns war Teilnehmer der Olympischen Spiele 1928 in Amsterdam. Zu seinen Ehren verleiht der Schwimmbezirk Mittelrhein die Heinz-Plumanns-Gedächtnisplakette.

27. Januar 1908

Die Kölner Sechstagerennen-Legende Hans Zims wird in Köln geboren. Seine Gaststätte "Haus Zims" steht heute noch am Heumarkt in Köln.

31. Januar 2004

Das RheinEnergieStadion wird fertiggestellt.

31. Januar 2015

Udo Lattek stirbt am 31. Januar in Köln, wenige Tage nach seinem 80. Geburtstag. Der Fußballtrainer gewinnt Meistertitel mit Bayern München und Borussia Mönchengladbach, dazu drei Europapokalsiege. Beim 1. FC Köln arbeitet er ab 1987 als Sportdirektor und holt im selben Jahr Pierre Littbarski zurück. Beigesetzt wird er auf dem Neuen Friedhof in Köln-Weiden.

4. Februar 1923

In Köln wird der Sportreporter Kurt Brumme geboren. Er zählt zu den Pionieren der westdeutschen Fußball-Radioreportage nach 1945 und leitet von 1963 bis 1988 die Hörfunk-Sportredaktion des Westdeutschen Rundfunks in Köln. Am 9. Mai 2005 stirbt er in seiner Geburtsstadt.

4. Februar 2007

In der Kölnarena gewinnt Deutschland die Handball-Weltmeisterschaft der Herren gegen Polen mit 29:24.

8. Februar 1884

Der seinerzeit sehr populäre Radrennfahrer Wilhelm Robert Schmitter wird in Köln geboren. Bei einem Rennen der Steher-Europameisterschaft in Leipzig 1905 stürzte er so schwer, daß er kurze Zeit später, gerade mal 21-jährig, verstarb.

9. Februar 1992

Der Sportkletterer Jan Hojer wird in Köln geboren und steigt zunächst ohne Trainer an die nationale Spitze auf. In der Disziplin Bouldern gewinnt er 2014 den Weltcup-Gesamtsieg und wird 2015 sowie 2017 Europameister. Bei den erstmals olympischen Kletterwettbewerben 2021 in Tokio vertritt er Deutschland und zählt zu den erfolgreichsten Kletterern seiner Generation.

11. Februar 1878

Der Oberbürgermeister der Jahre 1863 bis 1875, Friedrich Wilhelm Alexander Bachem, verstirbt in Köln.

13. Februar 1948

Der 1. FC Köln entsteht aus der Fusion von Kölner BC 01 und Köln-Sülz 07.

13. Februar 1950

Zirkus-Chefin Carola Williams schenkt dem FC sein Maskottchen – den Geißbock.

21. Februar 1948

Durch die Fusion der Vereine SV Victoria 1911, Bayenthaler SV und Sparkassen-Verein 1927 Köln wird der SC Fortuna Köln im Kasino der Bayenthaler Maschinenfabrik gegründet.

24. Februar 1924

Geburt des Boxers Peter Müller("Müllers Aap"). Am 8. Juni 1952 schlug er im Kampf um die Mittelgewichtsmeisterschaft gegen Hans Stretz in Köln den Ringrichter Max Pippow aus Berlin K.O. und ging damit in die Geschichte des deutschen Boxsports ein. Angeblich soll Pipow ihn zuvor als "Zigeuner" beschimpft haben. Müllers Worte: "Do han isch dä ussjemat" (Da habe ich ihn ausgemacht). Anschließend ging er noch auf einige Sekundanten und seinen Trainer und Schwiegervater Jupp Thelen los. Daraufhin wurde "de Aap"-der Affe-, wie Peter Müller in Köln liebevoll genannt wurde, lebenslang gesperrt. Doch schon nach einem Jahr wurde die Sperre wieder aufgehoben. Er wurde fünfmal deutscher Meister im Mittelgewicht. Peter Müller verstarb am 22.Juni 1992 an den Folgen eines Schlaganfalls. Sein Grab befindet sich auf dem Kölner Südfriedhof.

29. Februar 2016

Hannes Löhr stirbt im Alter von 73 Jahren in Köln, wo er seine gesamte Profikarriere verbringt. Von 1964 bis 1978 spielt er als Stürmer für den 1. FC Köln und erzielt 166 Bundesligatore, bis heute Vereinsrekord. 1970 wird er mit der Nationalmannschaft WM-Dritter. Beigesetzt wird er auf dem Friedhof in Köln-Junkersdorf.

6. März 2005

Der langjährige Präsident des SC Fortuna Köln, Hans "Jean" Löring, verstirbt in Köln.

8. März 1940

In Köln wird der Fußballtorwart Manfred Manglitz geboren. Von 1969 bis 1971 hütet er das Tor des 1. FC Köln und bestreitet 65 Bundesligaspiele; später spielt er für Kölner Amateurvereine. Zwischen 1965 und 1970 steht er in der deutschen Nationalmannschaft und nimmt an der Weltmeisterschaft 1970 in Mexiko teil, bei der die Mannschaft Dritter wird.

10. März 1935

Der Leichtathlet und Olympiamedaillengewinner mit der 4x100 Meter-Staffel Manfred Germar wird in Köln geboren.

13. März 1980

Der American Football Klub "Cologne Crocodiles" wird in Köln gegründet.

13. März 1999

Durch Sprengung wird die Kölner Sporthalle abgerissen.

14. März 1935

Der Spieler des 1.FC Köln, Ernst-Günter "De Bumms" Habig, wird in Köln geboren. 1962 wurde er mit den Geißböcken Deutscher Meister.

18. März 1883

Im Gürzenich in Köln wird aus 34 Rudervereinen der Deutsche Ruderverband gegründet.

22. März 2008

Die DEL-Partie zwischen den Kölner Haien und den Adler Mannheim geht als das längste, in Europa ausgetragene Spiel in die Eishockey-Geschichte ein. Die Partie dauert etwas über sechseinhalb Stunden und endet 5:4 für die Kölner Haie.

12. April 1947

Carl Diem wird zum Rektor der von ihm gegründeten Deutschen Sporthochschule in Köln ernannt.

16. April 1981

Gründung des American Footballvereins Red Barons Cologne (RBC).

16. April 1991

Die Sprinterin Leena Günther kommt am 16. April in Köln zur Welt und startet später für das LT DSHS Köln, das Leichtathletik-Team der Deutschen Sporthochschule Köln. Mit der deutschen 4-mal-100-Meter-Staffel gewinnt sie 2012 bei den Leichtathletik-Europameisterschaften in Helsinki die Goldmedaille.

29. April 1978

Im Spiel gegen St. Pauli (5:0) wird Köln zum dritten Mal deutscher Meister. Einige Wochen zuvor, am 15. April 1978, hatte man im Pokalfinale die Fortuna aus Düsseldorf besiegt :-) und gewann damit das Double.

4. Mai 1928

In Köln kommt Wolfgang Graf Berghe von Trips zur Welt und wächst auf Schloss Hemmersbach bei Horrem auf. Er wird Automobilrennfahrer und fährt vor allem für Ferrari. 1961 gewinnt er in Zandvoort als erster Deutscher nach dem Krieg einen Formel-1-Grand-Prix. Am 10. September desselben Jahres verunglückt er in Monza tödlich.

8. Mai 1922

Der am 26. Juli 1879 in Köln geborene Konstrukteur und Automobilrennfahrer Otto Hieronimus wirkt später in Mannheim, Wien und in der Steiermark. Bei einer Trainingsfahrt zum Grazer Ries-Rennen verunglückt er und stirbt wenige Stunden später an den Unfallfolgen. Beigesetzt wird er auf dem Dornbacher Friedhof in Wien.

9. Mai 1964

Der 1.FC Köln wird im Spiel gegen den VfB Stuttgart (2:1) der erste Deutsche Meister der neugegründeten Deutschen Bundesliga.

12. Mai 1962

Im Endspiel um die Deutsche Meisterschaft schlägt der 1. FC Köln im Berliner Olympiastadion den 1. FC Nürnberg mit 4:0 und wird zum ersten Mal Deutscher Meister.

13. Mai 1973

Fortuna Köln steigt in die erste Bundesliga auf.

22. Mai 1951

In Köln wird der spätere Sportmoderator Wolf-Dieter Poschmann geboren. Zunächst ist er als Leichtathlet aktiv, ehe er zum Fernsehen wechselt. Von 1995 bis 2005 leitet er die Sportredaktion des ZDF und moderiert dort Übertragungen von Olympischen Spielen und Fußball-Weltmeisterschaften. Er stirbt 2021 in Mainz.

24. Mai 2003

An der Deutschen Sporthochschule Köln wird die Deutsche Arbeitsgemeinschaft von Sportmuseen, Sportarchiven und Sportsammlungen e.V. gegründet.

29. Mai 1925

In Köln kommt der Eiskunstläufer Hermann Braun zur Welt. Im Paarlauf mit Inge Minor wird er 1954 deutscher Meister; bei den Olympischen Winterspielen 1952 in Oslo belegt das Paar Platz acht. Bei Welt- und Europameisterschaften erreicht es 1951 Rang fünf und 1954 Rang sieben. Braun stirbt 2002 in seiner Geburtsstadt.

30. Mai 1977

Zum bisher einzigen Mal muss 1977 nach einem 1:1 Unentschieden im Niedersachsenstadion in Hannover nach Verlängerung zwischen dem 1. FC Köln und Hertha BSC der DFB-Pokalsieger in einem Wiederholungsspiel ermittelt werden. Im Spiel am 30. Mai 1977 schlägt der 1.FC Köln die Hertha aus Berlin mit 1:0 und wird zum zweiten Mal Deutscher Pokalsieger.

8. Juni 1952

Der Boxer Peter Müller, genannt "de Aap" (Kölsch für „der Affe“), knockt im Kampf um die Mittelgewichtsmeisterschaft gegen Hans Stretz den Ringrichter Max Pippow aus Berlin mit einem rechten Haken aus („Da hab ich ihn ausgemacht!“). Damit geht er für immer in die Boxgeschichte ein.

9. Juni 1968

Im Südweststadion in Ludwigshafen wird der 1.FC Köln im Spiel gegen den VfL Bochum (4:1) erstmals Deutscher Pokalsieger.

11. Juni 1983

Im ersten und einzigen kölschen Finale um den DFB-Pokal zwischen dem 1. FC Köln und dem SC Fortuna Köln besiegt der 1. FC Köln die Fortuna durch ein Tor von Pierre Littbarski in der 68. Minute mit 1:0.

12. Juni 1968

Der Kölner Boxer Jupp Elze fällt bei einem Kampf gegen den Italiener Juan Carlo Duran in der Kölner Sporthalle ins Koma und stirbt acht Tage später an einer Hirnblutung.

14. Juni 1882

Der Kölner Athleten-Club von 1882, der älteste aktive Gewichtheberverein der Welt, wird gegründet.

15. Juni 1963

Die "Deutsche Hochschule für Leibesübungen" in Köln-Müngersdorf wird eingeweiht. Sie wird am 1. Januar 1965 in "Deutsche Sporthochschule Köln" umbenannt.

20. Juni 1968

Jupp Elze, in Köln geborener Profiboxer und Deutscher Meister im Mittelgewicht, stirbt in der Kölner Universitätsklinik. Acht Tage zuvor ist er bei seinem Europameisterschaftskampf in der Kölner Sporthalle zusammengebrochen und ins Koma gefallen. Die Obduktion weist Doping unter anderem mit Methamphetamin nach; Elze gilt als erster deutscher Dopingtoter im Profisport.

21. Juni 1912

Der Radrennfahrer Nikolaus Anton "Toni" Merkens wird in Köln geboren. Im Jahre 1936 wurde er Olympiasieger im Sprint.

22. Juni 1992

In Köln-Bayenthal stirbt das Kölner Box-Original Peter Müller, genannt „dä Aap". Der mehrfache Deutsche Meister im Mittelgewicht gewinnt 133 seiner Kämpfe, 68 davon durch K. o. Unsterblich macht ihn aber ein Schlag außerhalb des Reglements: 1952 streckt er im Titelkampf gegen Hans Stretz kurzerhand den Ringrichter mit einem rechten Haken nieder – einer der berühmtesten Niederschläge der Boxgeschichte. Sein Grab liegt auf dem Südfriedhof.

10. Juli 1879

Der Kölner Turnerbund wird gegründet.

10. Juli 1957

Preußen Dellbrück und der SC Rapid Köln fusionieren zum SC Viktoria Köln.

17. Juli 2009

Durch Verzicht auf das Teilnahmerecht für die Spielzeit 2009/2010 wird das Ende des Kölner Basketballclubs Köln 99ers besiegelt.

30. Juli 1905

Franz Kremer wird in Köln geboren. Er war der erste Präsident des 1. FC Köln. Das vereinseigene Stadion ist nach ihm benannt.

5. August 1997

Am Kölner Heumarkt wird die neue Deutsche Eishockey Liga (DEL) gegründet.

6. August 1906

Der Boxclub S.C. Colonia 06 e.V. wird in Köln gegründet.

6. August 1967

In Köln wird der Radrennfahrer Marcel Wüst geboren. Als Sprinter gewinnt er zwölf Etappen der Vuelta a España sowie je eine Etappe des Giro d'Italia und der Tour de France. Nach einem Sturz im August 2000, bei dem er ein Auge verliert, beendet er seine Laufbahn. Von 2001 bis 2007 arbeitet er als Radsportexperte für die ARD.

10. August 1972

Im Stadionrestaurant an der Lentstraße verselbständigt sich die Eishockeyabteilung des Kölner EK zum eigenen Kölner Eishockey-Club, dem späteren KEC. Steuerberater Peter Rentergent wird erster Präsident. Schon in der ersten Saison gelingt der Aufstieg in die Bundesliga; den Beinamen „Die Haie" trägt der Club von Anfang an, samt erstem Hai-Logo, seit 1995 auch offiziell im Vereinsnamen — bis heute Kölns größte Sportmarke.

13. August 1865

Die ersten Pferderennen werden vom Rheinische-Westfälischen Rennverein in der Mülheimer Heide veranstaltet.

16. August 1934

Hans „Jean" Löring wird in Köln geboren. Der Bauunternehmer, der mit Elektro- und Rohrleitungsbau ein Firmenimperium aufbaut, spielt zunächst selbst in der Oberliga, ehe er 1966 die Präsidentschaft beim SC Fortuna Köln übernimmt. Er führt den Südstadt-Klub 1973 in die Bundesliga, finanziert ihn über Jahrzehnte aus eigener Tasche und schafft die größte Jugendabteilung im deutschen Fußball. Bis 2001 bleibt er Präsident seines „Vereinche".

17. August 1977

Im Bundesligaspiel 1. FC Köln gegen Werder Bremen (7:2) stellt Dieter Müller mit sechs Toren einen bis heute gültigen Rekord auf.

17. August 1999

Der Fußballspieler Ismail Jakobs wird in Köln geboren. Ab 2012 durchläuft er die Jugendabteilung des 1. FC Köln und debütiert 2019 in dessen Bundesliga-Mannschaft. Der deutsch-senegalesische Profi wechselt später ins Ausland und spielt unter anderem für die AS Monaco und Galatasaray.

27. August 2006

Die Fußball-WM der Menschen mit Behinderung wird in der Kölnarena eröffnet.

29. August 1962

In Köln wird Jutta Kleinschmidt geboren, die spätere Rallyefahrerin. Bereits 1997 gewinnt sie als erste Frau einzelne Etappen der Rallye Dakar. Vier Jahre später, 2001, entscheidet sie als erste Frau die Automobil-Gesamtwertung der Dakar für sich.

30. August 1926

In 12:42 Stunden durchschwimmt der Kölner Langstreckenschwimmer Ernst Vierkötter den Ärmelkanal. Die Zeit ist 20 Jahre lang Rekord.

2. September 1940

Der Musikproduzent und Komponist Jack White, bürgerlich Horst Nussbaum, wird in Köln geboren. Vor seiner Musiklaufbahn spielt er als Fußballer im Kölner Raum. Als Produzent schreibt er Titel unter anderem für Laura Branigan und David Hasselhoff und zählt zu den erfolgreichsten Deutschlands. Er stirbt im Oktober 2025 in Berlin.

6. September 1956

Der bekannteste Spieler des BSC Saturn und Teilnehmer an den Olympischen Spielen 1984 in Los Angeles, Klaus Zander, wird in Köln geboren.

8. September 1973

Harald "Toni" Schumacher steht mit 19 Jahren zum ersten Mal beim Spiel gegen den VfL Bochum (2:2) in einem Bundesligaspiel im Tor des 1.FC Köln.

15. September 1984

Zum ersten Mal findet in Köln die Triathlon-Europameisterschaft statt.

16. September 1923

Das Müngersdorfer Stadion in Köln wird eingeweiht. Es ist das bis dahin größte Stadion Europas.

27. September 2006

In Köln stirbt der Rennfahrer und Rennstall-Gründer Erwin Kremer, der auch in dieser Stadt geboren wurde. 1962 gründet er mit seinem Bruder Manfred in einer Werkstatt an der Luxemburger Straße das Kölner Motorsport-Team Kremer Racing, das sich auf verbesserte Porsche-Sportwagen spezialisiert. 1979 gelingt mit dem Kremer-Porsche 935 K3 der Gesamtsieg beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans.

5. Oktober 1997

Der erste Köln-Marathon findet statt. Sieger bei den Herren wird Stephan Freigang aus Deutschland und bei den Damen Angelina Kanana aus Kenia.

14. Oktober 1912

Der Radrennfahrer Albert „Teddy“ Richter wird in Köln geboren. Als Amateur wurde er im Jahre 1932 Weltmeister im Sprint auf der Bahn; als Profi zwischen 1933 und 1939 siebenfacher Deutscher Meister und zweimal Vizeweltmeister. Albert Richter, dessen Trikot bei internationalen Veranstaltungen statt des Hakenkreuzes der Reichsadler zierte, stand unter der Beobachtung der Nazis, die er zeitlebens verabscheute. Albert Richter starb unter ungeklärten Umständen am 2.1.1940 in Lörrach in der Schweiz. Die Radrennbahn in Köln-Müngersdorf wurde nach ihm benannt und er wurde im Mai 2008 in die "Hall of Fame des deutschen Sports" aufgenommen.

16. Oktober 1905

Der Bahnradsportler Mathias Engel Schütt wird in Köln geboren. Als Amateur gewann er 1926 und 1927 den Sprintklassiker Grand Prix de Paris und wurde 1927 Sprintweltmeister. In den Jahren 1928, 1929 und 1932 wurde er Deutscher Meister im Sprint. 1937 verließ er Deutschland und verstarb am 23. Juni 1994 in Carlstadt im US-Staat New Jersey.

20. Oktober 2000

Das Institut für Rechtsmedizin der Universität Köln weist Christoph Daum Kokainkonsum nach. Daraufhin wird er als Vereinstrainer fristlos entlassen und sein Vertrag als Bundestrainer der deutschen Fußballnationalmannschaft vom DFB aufgelöst.

26. Oktober 1907

Der Kölner Club für Wassersport wird gegründet.

30. Oktober 1972

Der Rad-Touristik-Club Köln, RTC Köln, wird gegründet und stellt den ersten Radtouristikfachwart beim Bund Deutscher Radfahrer.

2. November 1928

Das erste Kölner Sechstagerennen findet in der Rheinlandhalle auf dem ehemaligen Gelände der Helios Motorenwerke in Köln-Ehrenfeld statt.

5. November 1980

Der 1. FC Köln schlägt im Europapokal als erste deutsche Vereinsmannschaft den FC Barcelona im Stadion Camp Nou (4:0).

6. November 1948

In Porz, heute ein Kölner Stadtteil, wird Robert Hübner geboren. Er wird Schachgroßmeister und Papyrologe. Von 1971 an gehört er zur Weltspitze, 1980 erreicht er Platz drei der FIDE-Rangliste. An der Universität Köln entziffert er griechische Papyri aus Ägypten. Er gilt als stärkster deutscher Schachspieler seit Lasker und Tarrasch. 2025 stirbt er in Köln.

7. November 2017

In Köln stirbt Hans Schäfer, im Stadtteil Zollstock geborener Fußballspieler und Weltmeister von 1954, genannt „De Knoll". Fast zwei Jahrzehnte spielt er für den 1. FC Köln und wird mit dem Verein 1962 und 1964 Deutscher Meister. Sein Tod fällt knapp drei Wochen nach seinem 90. Geburtstag.

15. November 1972

Alfred Nourney, auch bekannt als Baron Alfred von Drachstedt, verstirbt in Köln. Er war Passagier der 1. Klasse der Titanic.

17. November 1991

Auf der A1 verunglückt der Spieler des 1. FC Köln Maurice „Mucki“ Banach im Alter von 24 Jahren tödlich.

22. November 2003

Lucas Podolski bestreitet im Trikot des 1. FC Köln sein erstes Spiel in der Bundesliga.

23. November 1980

Der Kölner Radsportler und Gründer des "Haus Zims" am Heumarkt verstirbt in Köln.

27. November 2006

Christoph Daum wird zum zweiten Mal Trainer des 1. FC Köln. Mit ihm als Trainer steigt die Mannschaft 2008 in die 1. Bundesliga auf.

29. November 2000

Yann Aurel Bisseck kommt in Köln zur Welt. Der Innenverteidiger durchläuft die Jugend des 1. FC Köln und gibt am 26. November 2017 gegen Hertha BSC sein Bundesliga-Debüt für den Verein, als bis dahin zweitjüngster Spieler der Bundesligageschichte. Später wechselt er unter anderem zu Inter Mailand.

4. Dezember 1965

In der Kölner Sporthalle findet erstmals die Deutsche Meisterschaft im Amateurtanzen statt.

5. Dezember 1919

Der erfolgreichste Trainer in der Geschichte des 1.FC Köln, Hennes Weisweiler, wird in Lechenich geboren.

10. Dezember 1942

In Köln wird der Leichtathlet und spätere Sportfunktionär Klaus Ulonska geboren. Als Sprinter gewinnt er 1962 in Belgrad mit der deutschen 4×100-Meter-Staffel den Europameistertitel und wird mehrfach Deutscher Meister. Von 2006 bis 2015 steht er dem Kölner Fußballverein SC Fortuna Köln als Vorsitzender vor. 1987 und 2014 erhält er das Bundesverdienstkreuz.

12. Dezember 1936

Das Eis- und Schwimmstadion Köln wird eröffnet.

13. Dezember 1958

Kölns Oberbürgermeister Theo Burauen eröffnet die Kölner Sporthalle.

14. Dezember 1939

In Köln wird Jupp Elze geboren, Profiboxer im Mittelgewicht. Sein Profidebüt gibt er 1961 im Kölner Eisstadion, von 1964 bis 1967 ist er Deutscher Meister. Nach seinem Europameisterschaftskampf gegen Juan Carlos Duran am 12. Juni 1968 fällt er ins Koma und stirbt acht Tage später in Köln an einer Hirnblutung. Die Obduktion weist mehrere Dopingmittel nach.

16. Dezember 1982

Konstituierende Sitzung des gemeinnützigen "Vereins Deutsches Sportmuseum".

17. Dezember 1962

Der nicht unumstrittene Gründer der Deutschen Sporthochschule, Carl Diem, verstirbt in Köln.

23. Dezember 1884

Der Gewichtheber Heinrich Schneidereit wird in Köln geboren. Bei den Olympischen Spielen 1906 in Athen holt er in zwei Disziplinen die Bronzemedaille und mit der Mannschaft im Tauziehen die Goldmedaille.

26. Dezember 1958

In der neu errichteten Sporthalle in Köln-Deutz startet das erste Kölner Sechstagerennen nach dem Krieg – das erste überhaupt seit 1933. Auf der fest eingebauten Radrennbahn von rund 166 Metern Länge wird der Radsport zur „sechsten Jahreszeit" zwischen Weihnachten und Neujahr. Bis zu achttausend Zuschauer verfolgen das Spektakel, das die Halle über vierzig Jahre prägt.

27. Dezember 1938

Der Radrennfahrer Rolf Wolfshohl wird in Köln geboren. Er wurde drei Mal Weltmeister sowie 14-mal Deutscher Meister im Radcross. Er gewann im Jahre 1965 die Vuelta a España und 1968 Paris-Nizza. Er nahm neunmal an der Tour de France teil, wobei er 2 Etappen gewinnen konnte.

30. Dezember 1898

Der Boxer Hein Domgörgen wird in Köln geboren. Der dominierende deutsche Mittelgewichtler der 1920er Jahre, der seine Karriere im Kölner Boxverein SC Colonia 06 startete, boxte am 6. November 1927 gegen Max Schmeling. Er verlor aber in der 7. Runde durch K.O.

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