Der 11. Januar in der Kölner Geschichte
11. Januar 1694
In eine angesehene Kölner Juristenfamilie geboren, tritt Hermann Joseph Hartzheim dem Jesuitenorden bei und lehrt als Professor der Theologie an der Kölner Universität. Ein Vierteljahrhundert leitet er das Dreikönigsgymnasium und predigt zuletzt am Dom. Als Historiograph erforscht er die Geschichte von Stadt und Erzbistum; sein Hauptwerk, die fünfbändigen „Concilia Germaniae", sammelt die auf deutschem Boden gehaltenen Synoden und Konzilien.
11. Januar 1958
Im wiederaufgebauten Zeughaus, einem Waffenarsenal der Renaissance, eröffnet das Kölnische Stadtmuseum – erstmals unter diesem Namen. Das im Krieg schwer zerstörte Gebäude beherbergt fortan die stadtgeschichtliche Sammlung, die zuvor seit 1888 in der Hahnentorburg gezeigt worden war. Das Museum erzählt die Geschichte Kölns von der mittelalterlichen Bürgerstadt bis in die Gegenwart.