Der 12. Oktober in der Kölner Geschichte
12. Oktober 1801
Achtzehn Familien gründen die erste jüdische Gemeinde der Kölner Neuzeit. Erst die französische Besatzung hatte den Juden die Niederlassung wieder erlaubt – nach der Vertreibung von 1424 waren sie fast vierhundert Jahre aus der Stadt verbannt gewesen. Prominentestes Gründungsmitglied ist der Bankier Salomon Oppenheim; als erste Betstube dienen bescheidene Räume in der Glockengasse.