Der 22. Januar in der Kölner Geschichte
22. Januar 1482
Weihbischof Arnold von Unkel verstirbt in Köln.
22. Januar 1547
Die kaiserlichen Kommissare Viglius Zwichem und Philipp von Lalaing, Graf von Hoogstraaten, treffen in Köln ein und überbringen dem Koadjutor Adolf von Schauenburg ein Schreiben Kaiser Karls V., die Verwaltung des Erzstifts selbständig zu übernehmen. Damit wird der Reformationsversuch des Kurfürst-Erzbischofs Hermann V. von Wied, der mit Hilfe Martin Bucers und Philipp Melanchthons evangelisches Gedankengut in Kurköln einführen wollte, faktisch beendet. Wenige Wochen später, am 25. Februar, legt Hermann sein Amt nieder; der Kölner Dom und das Erzstift bleiben katholisch.