Der 12. August in der Kölner Geschichte
12. August 1841
Franz Schwechten kommt in Köln zur Welt und wird Architekt des Historismus. Er wirkt später vor allem in Berlin. Von 1876 bis 1880 entsteht nach seinen Entwürfen der Anhalter Bahnhof, zwischen 1891 und 1895 die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche. Schwechten stirbt im Jahr 1924.
12. August 1849
In Bickendorf wird die Pfarrkirche St. Rochus fertiggestellt – ein neoromanischer Backsteinbau nach Plänen des Kölner Dombaumeisters Ernst Friedrich Zwirner. Für das rasch wachsende Dorf vor den Toren Kölns ersetzt sie die alte Hofgutkapelle; die feierliche Einsegnung folgt allerdings erst zwanzig Jahre später durch Weihbischof Baudri. Im Zweiten Weltkrieg zerstört, wird die Kirche danach neu errichtet.
12. August 1936
In Köln wird der Konzeptkünstler Hans Haacke geboren. In seinen Installationen greift er immer wieder politische und institutionelle Themen auf. 1974 macht er die Erwerbsgeschichte eines Gemäldes, das für ein Kölner Museum angekauft wird, selbst zum Gegenstand einer seiner Arbeiten.