Der 17. Januar in der Kölner Geschichte

17. Januar 1862

In Köln wird der Numismatiker Friedrich Freiherr von Schrötter geboren. Nach einer Militärlaufbahn und dem Studium in Berlin ordnet er ab 1904 die mittelalterliche und neuzeitliche Münzsammlung des Berliner Münzkabinetts neu, ein Werk, das er 1930 in 27 Bänden abschließt. Im selben Jahr erscheint sein 'Wörterbuch der Münzkunde', das zum Standardwerk wird. Sein Schwerpunkt liegt beim preußisch-brandenburgischen Münzwesen.

17. Januar 1954

Im Millowitsch-Theater feiert das Volksstück „Drei kölsche Jungen" Premiere. Die Komödie um den verwitweten Schweinezüchter Anton Kistenmacher, der bei seinen Freunden in der Stadt eine neue Frau sucht, wird zum Publikumserfolg der Bühne von Willy Millowitsch. Unter dem Titel „Unser Freund Anton" kehrt sie über Jahrzehnte immer wieder auf den Spielplan zurück.

17. Januar 2012

Toni Geller stirbt in Köln, seiner Geburtsstadt. Von 1952 bis 1995 gehört der Büttenredner zu den bekanntesten Rednern des Kölner Karnevals. Als „Mann von der Blauen Partei" tritt er im grauen Anzug mit Melone und blauer Schärpe auf, sein Slogan lautet: „Wir von der Blauen Partei versprechen nichts - aber das halten wir auch."

Wählen Sie bitte den Tag, der Sie interessiert:

Weitere Bereiche