Der 10. August in der Kölner Geschichte

10. August 1899

An der Kölner Kunstgewerbeschule beginnt Margarete Heymann ihre Ausbildung, ehe sie ans Staatliche Bauhaus in Weimar wechselt und dort die Keramikwerkstatt durchläuft. Die gebürtige Kölnerin jüdischer Herkunft gründet 1923 die Haël-Werkstätten und gilt als eine der fortschrittlichsten Keramikerinnen der Weimarer Republik. 1936 muß sie vor den Nationalsozialisten nach Großbritannien emigrieren; sie stirbt 1990 in London.

10. August 1972

Im Stadionrestaurant an der Lentstraße verselbständigt sich die Eishockeyabteilung des Kölner EK zum eigenen Kölner Eishockey-Club, dem späteren KEC. Steuerberater Peter Rentergent wird erster Präsident. Schon in der ersten Saison gelingt der Aufstieg in die Bundesliga; den Beinamen „Die Haie" trägt der Club von Anfang an, samt erstem Hai-Logo, seit 1995 auch offiziell im Vereinsnamen — bis heute Kölns größte Sportmarke.

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