Der 19. Januar in der Kölner Geschichte

19. Januar 1511

Adolf III. von Schaumburg wird geboren, der spätere Erzbischof und Kurfürst von Köln. 1547 übernimmt er das Erzstift, nachdem sein Vorgänger Hermann V. von Wied durch Kaiser Karl V. abgesetzt worden ist, und führt die Kölner Kirche wieder auf den altgläubigen Kurs. 1551 nimmt er am Konzil von Trient teil; 1556 stirbt er in Brühl.

19. Januar 1872

Heinrich Laufenberg wird in Köln geboren. Der Historiker und Journalist, der unter dem Pseudonym Karl Erler schreibt, promoviert 1902 und wechselt vom politischen Katholizismus zur SPD. Ab 1907 arbeitet er in Hamburg als Parteihistoriker der Arbeiterbewegung. 1918/19 steht er dem Hamburger Arbeiter- und Soldatenrat vor, später wird er zum Wortführer des Nationalbolschewismus.

19. Januar 2001

Das Wallraf-Richartz-Museum bezieht seinen Neubau zwischen Rathaus und Alt St. Alban. Der streng kubische Bau stammt vom Kölner Architekten Oswald Mathias Ungers, der den Wettbewerb gewonnen hatte; der Grundstein war drei Jahre zuvor gelegt worden. Auf rund 3500 Quadratmetern zeigt das Haus nun Malerei und Grafik vom Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert.

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