Der 2. Dezember in der Kölner Geschichte

2. Dezember 1854

In einer Kölner Rechtsanwaltsfamilie kommt Karl Trimborn zur Welt, macht 1873 am Apostelgymnasium Abitur und tritt in die Kanzlei seines Vaters am Landgericht ein. 1893 zieht er in die Kölner Stadtverordnetenversammlung ein und wird zur Führungsfigur des rheinischen Zentrums. Im Reichstag setzt er sich für die Sozialpolitik ein; im Oktober 1918 wird er Staatssekretär des Innern.

2. Dezember 1893

Als Tochter des Strohhutfabrikanten Jacob Straus kommt Luise Straus-Ernst in Köln zur Welt. 1919 übernimmt sie kommissarisch die Leitung des Wallraf-Richartz-Museums und wird zur zentralen Figur der Kölner Dada-Bewegung. 1933 emigriert die Kunsthistorikerin und Journalistin nach Frankreich; 1944 wird sie nach Auschwitz deportiert und dort ermordet.

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