Der 3. Januar in der Kölner Geschichte

3. Januar 1518

Hermann von Weinsberg kommt in Köln zur Welt und wächst im namensgebenden Haus Weinsberg am Waidmarkt auf. Dreizehnmal sitzt er für die Gaffel Schwarzhaus im Rat, wirkt als Kirchmeister von St. Jakob und gelegentlich als Advokat. Vor allem aber hinterlässt er das nach ihm benannte „Buch Weinsberg", eine über 7.000 Seiten umfassende Selbstaufzeichnung, die bis heute als eine der wichtigsten Quellen zur Kölner Stadtgeschichte des 16. Jahrhunderts gilt.

3. Januar 1868

In der Kölner Altstadt wird als Sohn eines Schneidermeisters Heinrich Brauns geboren, katholischer Priester und Zentrumspolitiker. Als Reichsarbeitsminister prägt er über acht Jahre hinweg in dreizehn Kabinetten die Sozialpolitik der Weimarer Republik — von der Arbeitslosenversicherung über das Tarifvertragswesen bis zur Arbeitsgerichtsbarkeit. Er gilt als einer der einflußreichsten Sozialpolitiker seiner Zeit.

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