Der 13. September in der Kölner Geschichte

13. September 1804

Kaiser Napoleon Bonaparte trifft am Eigelsteintor in Köln ein und wird vom Maire Johann Jakob von Wittgenstein und weiteren Beamten empfangen. Unter Glockengeläut und Kanonenschüssen ziehen er und seine Frau Joséphine, vorbei an einem eigens errichteten Triumphbogen und einer Ehrengarde aus 38 Kölner Bürgern, in die Stadt ein. Quartier nimmt das Kaiserpaar im Blankenheimer Hof am Neumarkt; Ferdinand Franz Wallraf hat die Stadt mit lateinischen Inschriften zu Ehren des Gastes geschmückt.

13. September 1888

Der Dombildhauer Christian Mohr stirbt in Köln und wird auf Melaten bestattet. Ab 1845 führt er eine eigene Werkstatt in der Stadt und setzt als Erster die neugotischen Entwürfe für die Bauplastik des Kölner Doms um. Bis 1871 schafft er mindestens 333 Skulpturen im Zusammenhang mit dem Dom, darunter Arbeiten an den Querhausportalen und Wasserspeiern.

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