Der 6. Dezember in der Kölner Geschichte

6. Dezember 1334

Erzbischof Walram von Jülich stellt die Stiftungsurkunde für die Kölner Kartause aus. Er weist dem Orden jährlich hundert Malter Weizen für den Bau von Kirche und Kloster zu; als Ort dient das Martinsfeld im Severinsviertel, wo bereits eine der heiligen Barbara geweihte Kapelle steht. Im folgenden Februar ziehen die ersten Mönche aus Mainz ein – Keimzelle der späteren größten deutschen Kartause.

6. Dezember 1927

In Köln wird der Chemiker Ernst Günter Klesper geboren. 1962 beschreibt er erstmals eine chromatographische Trennung, bei der ein überkritisches Fluid die mobile Phase bildet, und begründet damit die überkritische Fluidchromatographie. Später wird er Professor für makromolekulare Chemie an der RWTH Aachen.

6. Dezember 2000

Die Philosophin und Wissenschaftshistorikerin Elisabeth Ströker stirbt am 6. Dezember in Köln. Seit 1971 lehrt die 1928 geborene Wissenschaftlerin am Philosophischen Seminar der Universität zu Köln und leitet dort bis zu ihrer Emeritierung 1993 das Husserl-Archiv. Beigesetzt wird sie auf dem Kölner Melaten-Friedhof.

6. Dezember 2012

Heribert Augustinus Hilgers wird 1935 in Köln-Lindenthal geboren und ist Germanist an der Universität zu Köln. Er erforscht die Kölner Mundart, das Kölsche, sowie die ripuarischen Dialekte und führt von 1971 bis 1997 die Geschäfte der Philosophischen Fakultät. Über die Kölner Presse wird er regional bekannt. An diesem Tag stirbt er in Köln.

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