Der 5. Dezember in der Kölner Geschichte
5. Dezember 1577
Gebhard I. von Waldburg wird zum Erzbischof von Köln gewählt.
5. Dezember 1671
Joseph Clemens von Bayern wird in München geboren und rückt 1688 an die Spitze des Kurfürstentums Köln. Im Domkapitel erhält der Wittelsbacher nur neun Stimmen gegen 13 für Wilhelm Egon von Fürstenberg, den französischen Kandidaten; Papst Innozenz XI. ernennt ihn daraufhin zum Erzbischof. Die Wahl gehört zu den Auslösern des Pfälzischen Erbfolgekriegs. Bis zu seinem Tod 1723 regiert Joseph Clemens Kurköln, im Spanischen Erbfolgekrieg verliert er das Amt zeitweise und lebt über zehn Jahre im französischen Exil.
5. Dezember 1859
Der "Cölner Centralbahnhof" wird eröffnet.
5. Dezember 1919
Der erfolgreichste Trainer in der Geschichte des 1.FC Köln, Hennes Weisweiler, wird in Lechenich geboren.
5. Dezember 1922
Marlene Riphahn kommt in Köln zur Welt, als Tochter des Architekten Wilhelm Riphahn, der die Oper Köln entwirft und am Wiederaufbau der Innenstadt beteiligt ist. Von 1940 bis 1942 macht sie ihre Schauspielausbildung in Düsseldorf, danach arbeitet sie an Theatern, beim Film und als Synchronsprecherin. Ab 1996 spielt sie Tante Betty in der ARD-Serie Lindenstraße. Sie stirbt 2004 in Bergisch Gladbach.
5. Dezember 1958
Die Bastei in Köln wird durch den Kölner Oberbürgermeister Theo Burauen wieder eröffnet.
5. Dezember 2008
Der Fluxus-Künstler George Brecht, 1926 in New York als George MacDiarmid geboren, lebt seit 1972 in Köln. Das Museum Ludwig widmet ihm vom 17. September 2005 bis zum 8. Januar 2006 die Werkschau „Events – Eine Heterospektive“ und nennt ihn einen der einflußreichsten Künstler der Fluxus-Bewegung. Er stirbt dort 82jährig.