Der 1. Februar in der Kölner Geschichte
1. Februar 1836
Als Sohn eines Kölner Schneiders wird Tilman Pesch geboren, Bruder des Nationalökonomen Heinrich Pesch. Mit sechzehn tritt er in den Jesuitenorden ein und wird einer der bekanntesten Vertreter der Neuscholastik. Nach dem Jesuitengesetz von 1872 muß er Deutschland verlassen und wirkt im Exil in Belgien und den Niederlanden; sein Buch „Die großen Welträtsel" macht ihn weit über Fachkreise hinaus bekannt.
1. Februar 1889
Der Landschaftsarchitekt Hermann Robert Jung wird Gartenbaudirektor und Chef der Kölner Flora in Köln.
1. Februar 1890
In Köln kommt Lina Salten als Lina Salomon zur Welt und erhält am dortigen Theater ihre schauspielerische Ausbildung. Nach ersten Engagements an den Kölner Bühnen wechselt sie nach Berlin und wird zu einer gefragten Darstellerin des deutschen Stummfilms, in dem sie rund dreißig Rollen übernimmt. Als jüdische Künstlerin gerät sie unter der NS-Herrschaft in Vergessenheit und wird 1943 im Vernichtungslager Auschwitz ermordet.
1. Februar 1919
Auf Anordnung des Kölner Oberbürgermeisters Konrad Adenauer wird Köln im Bereich der städtischen Verwaltung wieder mit "K" geschrieben. Damit endet die vom preußischen Innenministerium im Jahre 1900 aufgezwungene Schreibweise Cöln.
1. Februar 1957
Die Flugbereitschaft des Bundesministeriums der Verteidigung mit Sitz am Flughafen Köln-Bonn wird in Dienst gestellt.
1. Februar 1979
Queen geben ihr erstes Konzert in der Kölner Sporthalle.