Der 2. August in der Kölner Geschichte
2. August 1783
Der Kunstsammler Sulpiz Boisserée wird in Köln geboren. Er gilt als treibende Kraft der Domvollendung: Im Jahr 1816 entdeckt er Teile der originalen mittelalterlichen Baurisse wieder, nachdem der Bau über 300 Jahre geruht hat. Für seine Idee gewinnt er Goethe, die Brüder Schlegel und den späteren preußischen König Friedrich Wilhelm IV. Als Mitbegründer des Zentral-Dombau-Vereins erlebt er die Vollendung von 1880 nicht mehr. Er stirbt in Bonn.
Über Sulpiz Boisserée sprechen wir auf unseren Führungen Kölner Stadtgeschichte, Köln kompakt und Im Herzen Kölns.
2. August 1835
Ferdinand August Graf von Spiegel zum Desenberg und Canstein stirbt in Köln. Seit 1825 amtiert er als Erzbischof von Köln, ernannt wird er im Jahr zuvor. In seine Amtszeit fällt der Beginn des Kölner Kirchenstreits um die Mischehenfrage. Man setzt ihn in der erzbischöflichen Gruft des Kölner Doms bei.
2. August 1966
Yvonne Gebauer wird in Köln geboren und legt am Kölner Heinrich-Heine-Gymnasium ihr Abitur ab. Von 2004 bis 2012 gehört sie für die FDP dem Kölner Stadtrat an. 2017 wird sie Schulministerin des Landes Nordrhein-Westfalen, ein Amt, das sie bis 2022 innehat.
2. August 2010
Der Bildhauer Ansgar Nierhoff stirbt in Köln, wo er seit 1965 lebt und sein Atelier unterhält. Der 1941 in Meschede geborene Künstler wird durch seine Stahlskulpturen international bekannt und ist auf der documenta vertreten. Beigesetzt wird er auf dem Melaten-Friedhof.