Der 27. November in der Kölner Geschichte
27. November 1891
Hans Karl Rosenberg wird in Köln geboren. Er ist Professor an der Pädagogischen Akademie in Bonn, wird aber wegen seiner jüdischen Herkunft väterlicherseits und seiner aus christlicher Überzeugung kommenden Ablehnung des NS-Regimes bereits im April 1933 beurlaubt, zum Studienrat zurückgestuft und in den vorzeitigen Ruhestand versetzt. 1935 folgt ein Schreibverbot. Er stirbt 1942 in Bad Godesberg.
27. November 1925
Karl Schwering, geboren im westfälischen Osterwick, leitet von 1901 bis 1921 als Direktor das Apostelgymnasium in Köln-Lindenthal und führt die Schule durch die Jahre des Ersten Weltkriegs. Der Mathematiker und Pädagoge stirbt am 27. November in Köln und wird auf dem Melaten-Friedhof bestattet.
27. November 1926
Uraufführung von Béla Bartóks Ballettpantomime "Der wunderbare Mandarin" in der Oper am Habsburger Ring.
27. November 1927
Bartholomäus „Barthel“ Schink wird in Köln geboren. Als 16-Jähriger gehört er der Ehrenfelder Gruppe an, einem Kölner Widerstandskreis aus dem Umfeld der Edelweißpiraten, der untergetauchte Zwangsarbeiter, Juden und Deserteure versteckt und Sabotageaktionen verübt. Am 10. November 1944 wird er mit zwölf weiteren Mitgliedern der Gruppe am Bahnhof Köln-Ehrenfeld ohne Gerichtsverfahren öffentlich gehängt.
27. November 2006
Christoph Daum wird zum zweiten Mal Trainer des 1. FC Köln. Mit ihm als Trainer steigt die Mannschaft 2008 in die 1. Bundesliga auf.