Der 4. November in der Kölner Geschichte

4. November 1898

In Köln wird die Musikwissenschaftlerin Else Thalheimer geboren. Ab etwa 1924 leitet sie das Programm der 1921 gegründeten Kölner Gesellschaft für Neue Musik und holt unter anderem Sergej Prokofjew und Kurt Weill in die Stadt. 1933 verliert sie als Jüdin diesen Posten und arbeitet danach für den Jüdischen Kulturbund Rhein-Ruhr. Im Dezember 1935 emigriert sie mit ihrem Mann Salomon Lewertoff nach Tel Aviv, wo sie am Aufbau des späteren Israel Philharmonic Orchestra mitwirkt.

4. November 1946

Mit einer Feierstunde nehmen die Kölner Werkschulen den Studienbetrieb wieder auf. Die 1926 gegründete städtische Kunsthochschule hatte bei den Bombenangriffen mehr als 70 Prozent ihrer Gebäude verloren. Den Wiederaufbau leitet der Architekt Stefan Leuer, tatkräftig unterstützt von den Studierenden; unter Direktor August Hoff knüpft die Schule an ihre Tradition in Architektur, Kirchenkunst und angewandter Kunst an.

4. November 2016

Peter Heinrichs, Kölner Tabak- und Pfeifenhändler, stirbt in Köln. An der Hahnenstraße betreibt er das Einzelhandelsgeschäft „Peter Heinrichs – Das Haus der 10.000 Pfeifen". Später übernimmt er den 1908 gegründeten Familienbetrieb „Pfeifen Heinrichs" am Gürzenich. Geboren wird er am 17. April 1946 in Köln.

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