Der 7. August in der Kölner Geschichte

7. August 1635

Todestag des Verfassers von Schriften und Büchern gegen die Hexenverfolgungen, Friedrich Spee von Langenfeld.

Über Friedrich Spee von Langenfeld sprechen wir auf unserer Führung Die Hexen von Köln.


7. August 1887

Emmi Welter, geborene Merten, wird in Köln geboren. Später ist sie Vorsitzende der Evangelischen Frauenhilfe im Rheinland, tritt 1945 in Aachen der späteren CDU bei und gehört dort 1946 zu den Gründerinnen der Frauenunion. Ab Januar 1954 sitzt sie im Deutschen Bundestag. Sie stirbt 1971 in Aachen.

7. August 1936

Franz Xaver Bachem übernimmt 1893 nach dem Tod seines Vaters Joseph die Leitung des Kölner J. P. Bachem-Verlages mit Buch- und Zeitungsverlag sowie der „Kölnischen Volkszeitung“, des führenden katholischen Blattes im Rheinland. Geboren wird er 1857 in Köln und in St. Maria Himmelfahrt nahe dem Dom getauft. Die Realschule erster Ordnung besucht er mit seinen Brüdern in der Kölner Kreuzgasse. Er stirbt mit 79 Jahren in Bonn; die Verlagsleitung geht an seinen jüngsten Sohn Franz Carl Bachem.

7. August 1983

Der Rechtsanwalt Robert Servatius stirbt in Köln. Dort wird er 1894 geboren, legt am Friedrich-Wilhelm-Gymnasium das Abitur ab und lässt sich 1925 nach seiner Bonner Promotion nieder. Von 1945 bis 1947 verteidigt er Angeklagte in mehreren Nürnberger Prozessen. 1960 und 1961 vertritt er Adolf Eichmann als Pflichtverteidiger vor dem Jerusalemer Bezirksgericht.

7. August 2004

Ein Teil des Inneren Grüngürtels in Köln-Neustadt-Süd wird als Hiroshima-Nagasaki-Park eingeweiht. Das Fest findet im Museum für Ostasiatische Kunst und auf den Parkwiesen statt; Bürgermeisterin Renate Canisius vertritt die Stadt. Köln gehört seit 1985 dem internationalen Städtebündnis Mayors for Peace an. Der hügelige Grünzug zwischen Aachener Straße, Universitätsstraße und Bahngelände besteht in Teilen aus Trümmerschutt des Zweiten Weltkriegs.

7. August 2008

Der frühere Oberstadtdirektor von Köln, Klaus Heugel, wird im Zusammenhang mit dem Kölner Müll- und Spendenskandal vom Kölner Landgericht wegen Bestechlichkeit zu einer Haftstrafe von einem Jahr und neun Monaten auf Bewährung verurteilt.

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