Der 8. August in der Kölner Geschichte
8. August 1586
Kaiser Rudolf II. ernennt Jacob Henot zum kaiserlichen Postmeister in Köln.
8. August 1797
Der Maler Joseph Nicolas Robert-Fleury wird in Köln geboren.
8. August 1847
Bernhard Hermann Cardauns wird in Köln in einer Juristenfamilie geboren. Nach der Habilitation für mittelalterliche Geschichte in Bonn gibt er die Universitätslaufbahn auf und geht 1876 als Redakteur zur „Kölnischen Volkszeitung“, der führenden katholischen Zeitung im Rheinland. Von 1878 bis 1907 ist er dort Chefredakteur. Neben Biographien von Zentrumspolitikern schreibt er Arbeiten zur Kölner Stadtgeschichte. Er stirbt 1925 in Bonn.
8. August 1865
Wilhelm Räderscheidt wird in Köln geboren. Er arbeitet als Lehrer, leitet zuletzt die Kölner Handelsschule und gehört zeitweise der Stadtverordnetenversammlung an. Daneben schreibt er kölsche Gedichte, Karnevalslieder und Stücke für das Hänneschen-Puppenspiel. 1913 wird er Ehrenmitglied des Heimatvereins Alt-Köln, 1925 erscheint seine Gedichtsammlung „Ohm Will“. Er stirbt 1926 in Köln.
8. August 1984
Domprobst Heinz Werner Ketzer verstirbt in Köln. Er war wegen seines Frohsinns in Köln sehr beliebt und Träger des Orden "Wider den tierischen Ernst".
8. August 2011
Zweieinhalb Jahre nach dem Einsturz des Historischen Archivs der Stadt Köln am 3. März 2009 erklärt der Kölner Hauptausschuss die Bergung des Archivguts für beendet. An der Unglücksstelle an der Severinstraße sind keine relevanten Funde mehr zu erwarten. Rund 95 Prozent des Archivguts sind geborgen, etwa 30 Regalkilometer. Nach Angaben der Archivleiterin Bettina Schmidt-Czaia sind davon 35 Prozent schwerstbeschädigt, 50 Prozent schwer bis mittelschwer und nur 15 Prozent leicht beschädigt.