Der 13. Dezember in der Kölner Geschichte

13. Dezember 1868

In Köln stirbt der Musikverleger Peter Joseph Simrock. Er stammt aus der Verlegerfamilie Simrock und gründet 1812 eine Kölner Niederlassung des Verlags, deren Leitung er 1832 übernimmt. In seinem Haus erscheinen unter anderem Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy und Robert Schumann.

13. Dezember 1886

Am 13. Dezember wird Wilhelm Bitter in Köln geboren und wächst in Deutz und Kalk auf. Ab 1904 ist er stellvertretender Vorsitzender des Windthorst-Bundes, der Kölner Jugendorganisation des Zentrums. Später verlegt er die Recklinghäuser Volkszeitung, wird im Nationalsozialismus mehrfach von der Gestapo verhaftet und aus der Reichsschrifttumskammer ausgeschlossen. Nach 1945 wird er Bürgermeister von Recklinghausen.

13. Dezember 1898

In Köln wird Ina Gschlössl geboren, evangelische Theologin und Vorkämpferin für die Zulassung von Frauen zum Pfarramt. 1925 gründet sie in Köln den Verband evangelischer Theologinnen mit und beginnt 1927 ihr Vikariat in der Stadt. Als Gegnerin des Nationalsozialismus entlässt der Kölner Oberbürgermeister sie 1933 aus dem städtischen Schuldienst, in dem sie als Religionslehrerin arbeitet.

13. Dezember 1958

Kölns Oberbürgermeister Theo Burauen eröffnet die Kölner Sporthalle.

13. Dezember 1999

Die Berliner Schibsted AG bringt in Köln die kostenlose Tageszeitung "20 Minuten Köln" heraus und eröffnet damit den "Kölner Zeitungskrieg" mit den Verlagen DuMont und Springer.

Wählen Sie bitte den Tag, der Sie interessiert:

Weitere Bereiche