Der 14. Februar in der Kölner Geschichte

14. Februar 1641

Der Kirchenhistoriker und Theologe Severin Binius, geboren 1573 in Randerath, stirbt in Köln an den Folgen eines Schlaganfalls. An der Kölner Universität ist er Professor und Dekan der theologischen Fakultät und amtiert 1627/28 als Rektor. Zugleich ist er Kanoniker an mehreren Kölner Stiftskirchen und wird 1631 Generalvikar in Köln.

14. Februar 1842

Die erste Generalversammlung des "Zentral-Dombau-Verein zu Köln" findet im Kölner Gürzenich statt und markiert gleichzeitig die Geburtsstunde des Vereins.

14. Februar 1853

Gründung des "Christlichen Kunstvereins für das Erzbisthum Köln".

14. Februar 1939

In Köln stirbt der Gold- und Silberschmied Ernst Riegel. 1913 kommt er in die Stadt und übernimmt die Leitung der Gold- und Silberschmiedeklasse. 1926 wird er an den von Richard Riemerschmid geführten Kölner Werkschulen zum Professor ernannt.

14. Februar 1943

Brandbomben eines alliierten Luftangriffs setzen die Baracken des Deportationslagers am Fort V in Köln-Müngersdorf in Brand. 25 französische Zwangsarbeiter kommen dabei ums Leben. Das Fort V nutzen die Nationalsozialisten seit 1941 als zentrales Sammel- und Deportationslager für die Juden Kölns und des Rheinlands. Der Angriff trifft damit einen Ort der Kölner Verfolgungsgeschichte.

14. Februar 2021

Die in Tallinn geborene Ethnologin Ulla Johansen stirbt in Köln, wo sie von 1973 bis 1990 das Institut für Ethnologie der Universität zu Köln als Professorin und Direktorin leitet. Sie ist die erste Frau auf einem Lehrstuhl für Völkerkunde in der Bundesrepublik.

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