Der 21. September in der Kölner Geschichte
21. September 985
Erzbischof Warin verstirbt in Köln.
21. September 1908
Auf der 80. Versammlung Deutscher Naturforscher und Ärzte in Köln hält der Mathematiker Hermann Minkowski seinen Vortrag „Raum und Zeit“. Darin fasst er Raum und Zeit zu einem vierdimensionalen Kontinuum zusammen und liefert die geometrische Deutung von Einsteins spezieller Relativitätstheorie. Der postum 1909 gedruckte Vortrag wird zu einem Grundtext der modernen Physik.
21. September 1910
In Köln wird Max Adenauer geboren, Jurist und Kommunalpolitiker der CDU und zweiter Sohn Konrad Adenauers. Von 1953 bis 1965 ist er Oberstadtdirektor der Stadt. In seine Amtszeit fallen der Wiederaufbau der Altstadt, der Ausbau des Flughafens Köln/Bonn und die Erweiterung der Universität zu Köln. Er stirbt in Köln.
21. September 1910
Beginn der Bauarbeiten zur Errichtung der Skulptur "Der Tauzieher" im Rheinauhafen.
21. September 1914
Der Kutter des "Kleinen Kreuzer SMS Cöln", der jetzt in der Eigelsteintorburg hängt, wird im Hofraum des Neuen Rathauses am Elogiusplatz ausgestellt.
21. September 1930
Die SPD-Politikerin und Frauenrechtlerin Elisabeth Kirschmann-Röhl stirbt mit 42 Jahren in Köln an einer Blutvergiftung. Die Schwester von Marie Juchacz lebt seit 1913 in der Stadt und gehört von 1919 bis 1924 dem Kölner Stadtrat an. Sie sitzt zudem in der Weimarer Nationalversammlung und im Preußischen Landtag.
21. September 1936
In Köln wird der Wissenschaftsjournalist und Fernsehmoderator Jean Pütz geboren. Von 1970 bis 2001 arbeitet er als festangestellter Redakteur beim WDR in Köln, wo er die Redaktion Wissenschaft und Technik leitet. Für den Sender entwickelt er die Sendung „Hobbythek“, die 1974 erstmals ausgestrahlt wird.