Der 25. Februar in der Kölner Geschichte

25. Februar 1547

Hermann V. von Wied, Erzbischof und Kurfürst von Köln und treibende Kraft der „Kölner Reformation", entbindet sein Volk vom Treueeid und legt sein Amt im Erzstift nieder. Der Schritt wendet einen drohenden Aufstand ab, nachdem Papst und Kaiser ihn bereits im Vorjahr abgesetzt und gebannt hatten. Mit Adolf von Schaumburg übernimmt ein altgläubiger Nachfolger; Hermann zieht sich auf Burg Altwied zurück, wo er fünf Jahre später als Protestant stirbt.

25. Februar 1999

Els Vordemberge, geboren als Else Tintner in Wien, stirbt in Köln, wo sie seit 1926 lebt. 1927 wird sie bei der Westdeutschen Rundfunk AG angestellt und leitet den Kinderfunk. 1933 als Jüdin entlassen, überlebt sie die NS-Zeit in einer Mischehe und ab 1944 im Versteck. Nach dem Krieg übernimmt sie erneut die Leitung des Kinderfunks beim WDR. Beigesetzt wird sie auf Melaten.

25. Februar 2020

Marie-Luise Nikuta, geboren als Marie-Luise Oberbrinkmann in Köln-Nippes, stirbt am Karnevalsdienstag in Köln. Die Mundartsängerin, Texterin und Komponistin schreibt über 160 Karnevalslieder und liefert jahrzehntelang das jährliche Mottolied für den Kölner Karneval. Als „Königin des Mottolieds" prägt sie den Kölner Karneval. Sie wird auf dem Melaten-Friedhof beigesetzt.

25. Februar 2024

Klaus Dick, geboren in Köln-Ehrenfeld, stirbt am 25. Februar im Alter von 95 Jahren, zwei Tage vor seinem 96. Geburtstag. 1975 weiht ihn Kardinal Höffner zum Weihbischof von Köln, ein Amt, das er bis 2003 innehat. Von 1978 bis 2003 wirkt er zudem als Domdechant am Kölner Dom.

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