Der 25. Oktober in der Kölner Geschichte
25. Oktober 980
In einer Urkunde des Erzbischofs Warin wird erstmals "Mundestorp" ("Müngersdorf") erwähnt.
25. Oktober 1131
Friedrich I. von Schwarzenburg empfängt 1100 die Bischofsweihe und steht danach als Erzbischof an der Spitze des Erzbistums Köln. Seine Amtszeit fällt in den Investiturstreit, in dem er die Kölner Kirchen- und Reichspolitik mitbestimmt. Er stirbt nicht in Köln, sondern auf seiner Burg Wolkenburg im Siebengebirge. Beigesetzt wird er im Dezember in der Abtei Siegburg.
25. Oktober 1810
Der Heimatforscher und Sammler Johann Jakob Merlo wird in Köln geboren. Nach ihm ist am Reichenspergerplatz eine Straße benannt.
25. Oktober 1924
Das seinerzeit höchste Haus Europas wird nach 12 Jahren Bauzeit eingeweiht und später als "Saturn-Hochhaus" bekannt.
25. Oktober 1947
Der Wirtschaftshistoriker Wilfried Feldenkirchen wird in Köln geboren und studiert unter anderem an der Universität zu Köln. 1974 promoviert er über den Kölner Handel im 18. Jahrhundert. Nach Stationen in Bonn und Saarbrücken übernimmt er 1990 den Lehrstuhl für Wirtschafts-, Sozial- und Unternehmensgeschichte an der Universität Erlangen-Nürnberg und schreibt die Firmengeschichte von Siemens. Er stirbt 2010 bei einem Unfall in Hinterzarten im Schwarzwald.